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reha spionage

von
reha spionage

Tag
bin in reha.
Psychologe lässt smartphone auf Tisch.
nimmt gespraech auf, sehe ich weil LED blinkt.
kann ich verlangen das Handy vom Tisch verschwindet.
gespraeche nicht mehr mit geschnitten werden.

danke

von
!

Lassen Sie mal die Kirche im Dorf.
Ein LED blinkt auch,wenn das Smartphone auf lautlos steht und eine Nachricht eingegangen ist.

Weia, neh.

von
reha spionage

dann frage ich habe gleich sitzung

von
reha spionage

bin rausgegamgen.
er nimmt auf.
braucht das als stützt fuer Bericht.
ich wurde nicht gefragt.
kann ich das verbieten.
soll ich zum klinikleiter gegen.

von
!

Sie sind doch ein erwachsener Mensch, oder ?
Anstatt diesen Blödsinn hier ins Forum zu stellen, sprechen Sie mit dem Psychologen und sagen ihm, dass sie es nicht möchten.
Ende.

von
Erfahrung

Das ist eine Straftat, die der Psychologe da begeht, da sollten Sie ihn mal darauf aufmerksam machen.
Ohne Ihr Einverständnis darf kein Wort aufgezeichnet werden.

Jetzt wo sie das berichten, wird mir klar, daß 2005 in Reha bei mir auch mitgeschnitten wurde.
Mir kam das Kästchen auf dem Tisch nämlich komisch vor.
Wahrscheinlich war da ein Diktiergerät drin.
Denn im Rehabericht stand dann sehr exakt was ich sagte.
Die Psychologin hat damals kein Wort mitgeschrieben und wie soll denn das funktionieren, wenn man einen Patienten nach dem anderen hat.
Das kann sich doch niemand einfach merken, was wer sagte.

Experten-Antwort

Ohne Ihr Einverständnis ist eine Bild- oder Tonaufzeichnung von Gesprächen - wie bei jedem anderen Gespräch mit einem Arzt - nicht zulässig.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.2013, 10:38 Uhr]

von
Erfahrung

Zitiert von:

Zitiert von: Erfahrung

Das ist eine Straftat, die der Psychologe da begeht, da sollten Sie ihn mal darauf aufmerksam machen.
Ohne Ihr Einverständnis darf kein Wort aufgezeichnet werden.

Jetzt wo sie das berichten, wird mir klar, daß 2005 in Reha bei mir auch mitgeschnitten wurde.
Mir kam das Kästchen auf dem Tisch nämlich komisch vor.
Wahrscheinlich war da ein Diktiergerät drin.
Denn im Rehabericht stand dann sehr exakt was ich sagte.
Die Psychologin hat damals kein Wort mitgeschrieben und wie soll denn das funktionieren, wenn man einen Patienten nach dem anderen hat.
Das kann sich doch niemand einfach merken, was wer sagte.


Verfolgungswahn? Sofort Rente beantragen.

Dann erklären Sie mir mal, wie ein Psychologe sich die ganzen Sachen merkt, wenn er sich nicht einmal Stichwörter aufschreibt ?
Draußen bereits der nächste Patient sitzt.
Ich war bei uns Zuhause auch in Psychotherapie, der hat sich immer Notizen gemacht und der hat keine so hohe Frequenz wie ein Psychologe in einer Rehaklinik.

von
reha spionage

habe mit ihm geredet.
er verzichtet nicht auf smartphone auf Tisch.
ich breche Behandlung bei dem ab. unverschaemt.

von
Erfahrung

Sicher ist das sein privates Gerät ?
Datenschutz ?
Der trägt das mit rum, verliert es vielleicht.
Unfassbar was da abgeht.

Sie sollten unbedingt die Klinikleitung informieren !

von
Schade

Es sollte doch eine Lösung geben (notfalls über die Klinikleitung) wenn erwachsene Menschen ein Problem vernünftig bereden.

Wenn Sie die Aufnahme nicht wollen (egal aus welchem Grund) gibt es sicherlich andere Lösungen.

von
=//=

Zitiert von: Erfahrung

Sicher ist das sein privates Gerät ?
Datenschutz ?
Der trägt das mit rum, verliert es vielleicht.
Unfassbar was da abgeht.

Sie sollten unbedingt die Klinikleitung informieren !

Sie wissen ja nicht einmal, ob es "privates" Gerät (Smartphone) war. Das kann ich mir nicht vorstellen. Die Diktiergeräte sehen heutzutage ähnlich aus.

Weshalb fragen Sie nicht in einem sachlichen Ton, weshalb er das Gespräch aufnimmt und ob es sich um ein Diktiergerät handelt? Natürlich muß er Sie vorher fragen, ob Sie damit einverstanden sind, dass er das Gespräch aufnimmt! Andererseits muß er ja auch spätestens bei Ende der Reha seinen Bericht abgeben. Wie soll er dies tun, wenn er weder Notizen macht noch das Gespräch mitzeichnet?

Nach außen - also in seine "Privatwelt" - nimmt er es sich bestimmt nicht. Was sollte er denn damit anfangen? Er ist wie jeder Mediziner zur Verschwiegenheit verpflichtet und würde sich extrem strafbar machen, wenn er nach außen irgendwas erzählen würde, auch ohne Aufnahmegerät oder Notizen.

von
Erfahrung

Bei mir war das 2005 als ich in Reha war.
Warum soll ich da jetzt noch nachfragen ?
Der Rehabericht wurde schon vernichtet, hat man mir auf Anfrage schriftlich mitgeteilt.
2015, also nach 10 Jahren, wird der angeblich auch in der Rehaklinik vernichtet.
2005 gab es noch keine Smartphones, also muß es ein Diktiergerät gewesen sein.

Falls ich im Leben nochmals in Reha gehen sollte, was ich nach meinen gemachten Erfahrungen jedoch stark bezweifle, lass ich mir vor der Behandlung schriftlich vom Psychologen geben, daß er nichts auf Toträger aufzeichnet.
Dann muß er halt zum Bleistift greifen.
Aber müßig das Ganze, ich gehe nie wieder in Reha.

von
Janos

§ 201 StGB
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt
1. das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder
2. eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.

(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt
1. das nicht zu seiner Kenntnis bestimmte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen mit einem Abhörgerät abhört oder
2. das nach Absatz 1 Nr. 1 aufgenommene oder nach Absatz 2 Nr. 1 abgehörte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen im Wortlaut oder seinem wesentlichen Inhalt nach öffentlich mitteilt.

von
Verständnislos

Es ist klar, dass Gespräch nicht ohne Einverständnis aller Beteiligten mitgeschnitten werden dürfen. Ich kann auch nachvollziehen, dass das Vertrauensverhältnis zwischen "reha spionage" und dem Psychologen gestört ist, wenn der nicht einsehen will, das sein Verhalten falsch ist. Wer weiss, was der sonst noch so treibt.

Auf der anderen Seite wundert es mich, dass man eine solche Maßnahme anscheinend grundsätzlich ablehnt. In bisher hier geposteten Fällen war immer das Problem, dass falsche Angaben im Bericht standen oder irgendetwas fehlte oder sonst etwas nicht passte. Dieses Problem wäre doch damit erledigt. Und was ist schlimm daran, dass man praktisch wörtlich zitiert wird? Ist doch wesentlich besser als falsch. Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem der Datenschutz. Aber das sollte eine Klinik gebacken kriegen - die dortigen medizinischen Unterlagen müssen ja schließlich auch gesichert werden.