REha statt Rente bewilligt

von
Anni

Hallo,

eben habe ich telefonisch erfahren, dass mir statt der beantragten EMR eine Rehe angeboten wird. Dies erhalte ich in ca. zwei Wochen schriftlich.
Meine behandelnden Ärzte halten mich für Rehaunfähig .
Natürlich werden sie mir dieses schirftlich geben.
Ich weiss, das dies nicht unbedingt der MD so anerkennen muss.
WErde ich denn nun einen Ablehnungsbescheid der EMR bekommen? Oder ist dies nur ein Teil des laufenden Verfahrens?
Muss ich einen Widerspruch einlegen, wenn ich nicht zur Reha fahren kann?
Danke für Antworten
Anni

von
Kai-Uwe

Wenn Sie nichts für Ihre Gesundheit tun wollen, dann legen Sie Widerspruch gegen den Bewilligungsbescheid der Reha ein.

Ansonsten treten Sie die Reha an. Diese ist teil des laufenden Rentenverfahrens. Aus dem Reha-Entlassungsbericht wird dann die Entscheidung zum Rentenantrag getroffen.

von
Torsten

Bei der DRV gilt der Grundsatz: "Reha vor Rente". Daher wird der Versicherungsträger immer versuchen den Versicherten mit z.B. Rehamaßnahmen wieder ins Berufsleben zu führen. Dies dürfte ja auch im Sinne des Versicherten sein, da die Behebung des Schadens ja Nachhaltiger ist als eine mögliche Rentenzahlung aber mit der "Krankheit" weiter zu leben.
Auch haben Sie als Versicherter, dann die Möglichkeit durch weitere Beiträge die Altersrentenhöhe positiv zu beeinflussen.

LG
Torsten

von
Anni

Kai Uwe, was soll der Spruch: wennich nichts für meine Gesundheit tun will!

Was wissen sie denn schon von mir?????

Warum bekommen kranke Menschen Anfeindungen?

Und was Torsten hier schreibt, also mal ganz ehrlich, das kann ich überall so nachlesen, dafür muss ich hier nicht fragen!
Und dann will er mir noch aufzeigen, dass arbeiten ja für die Rente auch viel besser ist.
Das ist ja lachhaft, was wenn es nicht so traurig wäre!
Wie alt sind sie?

Laut der Antwort von Kai Uwe muss ich einen Widerspruch einlegen.
Diese Auskunft kann ich aber nicht ernst nehmen, weil sie schon mit einer Beleidigung begann.
Torsten hat hier lediglich versucht schlau zu reden und allgemeine Aufklärung zu betreiben.
Aber was ist mit meinen Fragen?

Bekomme ich einen Bewilligungbescheid für Reha und einen Ablehunugsbescheid für Rente? Wie sieht es in der Praxis konkret aus?
Habe ich dann Anspruch auf Akteneinsicht, obwohl das Verfahren noch läuft? Oder läuft es gar nicht mehr?

Bin gerade sehr verwirrt und würde mich über seriöse und hilfreiche Kommentare freuen
Gruß Anni

von
Torsten

Hallo,

ich wollte Sie nicht verwirren. :)
Natürlich haben Sie jederzeit Akteneinsicht, es ist ja Ihre Akte.

Um auf Ihre Frage zurück zu kommen: Sie bekommen, laut Ihrer eigenen Aussage, einen Rehabewilligungsbescheid und wie Kai-Uwe schon erwähnte, wird wahrscheinlich nach dieser Rehamaßnahme abschließend über ihren Rentenantrag entschieden.
Sie sollten sich aber bei Unklarheiten auf Ihren Fall spezifisch beraten lassen. Weder Kai-Uwe noch jemand anderes hier im Fo4um hat Ihre Rentenakte vorliegen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen jetzt etwas helfen?

von
Herz1952

Hallo Anni,

bitten Sie Ihre behandelnden Ärzte um ein Attest, weshalb diese Sie für nicht rehafähig halten und reichen Sie das nach.

Es gibt leider auch Umstände, dass durch eine "falsche" Reha sich der Zustand auch verschlechtern kann.

Habe auch schon erlebt, dass MDK (Krankenkasse) Reha vorgeschlagen hat und die RV dies ablehnte, weil die Reha nichts verbessert hätte.

Vielleicht teilen Ihre Ärzte das der RV schriftlich mit.

Herz1952

von
Melody

Hallo Anni,
lassen Sie sich kurz vor dem Rehatermin von ihrem Facharzt rehaunfähig schreiben. Ich habe es genauso gehandhabt, das Attest kostet ca. 20 Euro. Danach tat sich seitens DRV erstma gar nichts, bis ich ca. 3 Monate später einen Termin zum DRV-Gutachter erhielt und weitere Monate später kam ein Schreiben der DRV, dass meine Rente auf Dauer bewilligt sei. Der Schriftwechsel lief übrigens über den SoVD.

von
Achill

In der Regel bekommen Sie von der Rehabilitationsabteilung ein Schreiben, mit dem Sie erklären müssen, ob Sie mit der vorgeschlagenen Reha einverstanden sind.

An dieses Schreiben einfach schon erwähntes Attest hängen, dass Sie nicht rehafähig sind und um Entscheidung über die EM-Rente bitten.

Erst dann bekommen Sie einen Rentenbescheid. Hier kann dann bei Ablehnung das übliche prozedere erfolgen, falls dieser Negativ ausfällt.

von
Anni

Zitiert von: Torsten

Hallo,

ich wollte Sie nicht verwirren. :)
Natürlich haben Sie jederzeit Akteneinsicht, es ist ja Ihre Akte.

!!.....dazu habe ich aber nun oft genug anderes gehört! Akteneinsicht wird mir laut DRV erst mit Beendigung des Verfahrens zusgestanden! Denn es heisst im Gesetz dazu, Akteneinsicht wird gewährt um bei Widersprüchen konkret agieren zu können. Im Vorfeld steht dem Patienten diese Akteneinsicht gar nicht zu, weil es das Verfahren verzögern könnte.......!!

Um auf Ihre Frage zurück zu kommen: Sie bekommen, laut Ihrer eigenen Aussage, einen Rehabewilligungsbescheid und wie Kai-Uwe schon erwähnte, wird wahrscheinlich nach dieser Rehamaßnahme abschließend über ihren Rentenantrag entschieden.
Sie sollten sich aber bei Unklarheiten auf Ihren Fall spezifisch beraten lassen. Weder Kai-Uwe noch jemand anderes hier im Fo4um hat Ihre Rentenakte vorliegen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen jetzt etwas helfen?

Experten-Antwort

Hallo Anni,

grundsätzlich können Sie immer Akteneinsicht beantragen. Zum Verfahren, die Reha stellt einen Teil des laufenden Rentenverfahrens dar. Der Rentenversicherungsträger lässt das Rentenverfahren erst einmal ruhen, bis die Reha durchgeführt wurde und der Entlassungsbericht vorliegt. Sollten sie nicht rehafähig sein, dann teilen Sie dies, wie im Beitrag z.B. im Beitrag von „Achill“ dargestellt Ihrem Rentenversicherungsträger mit.

von
=//=

Zitiert von: Anni

Kai Uwe, was soll der Spruch: wennich nichts für meine Gesundheit tun will!

Was wissen sie denn schon von mir?????

Warum bekommen kranke Menschen Anfeindungen?

Und was Torsten hier schreibt, also mal ganz ehrlich, das kann ich überall so nachlesen, dafür muss ich hier nicht fragen!
Und dann will er mir noch aufzeigen, dass arbeiten ja für die Rente auch viel besser ist.
Das ist ja lachhaft, was wenn es nicht so traurig wäre!
Wie alt sind sie?

Laut der Antwort von Kai Uwe muss ich einen Widerspruch einlegen.
Diese Auskunft kann ich aber nicht ernst nehmen, weil sie schon mit einer Beleidigung begann.
Torsten hat hier lediglich versucht schlau zu reden und allgemeine Aufklärung zu betreiben.
Aber was ist mit meinen Fragen?

Bekomme ich einen Bewilligungbescheid für Reha und einen Ablehunugsbescheid für Rente? Wie sieht es in der Praxis konkret aus?
Habe ich dann Anspruch auf Akteneinsicht, obwohl das Verfahren noch läuft? Oder läuft es gar nicht mehr?

Bin gerade sehr verwirrt und würde mich über seriöse und hilfreiche Kommentare freuen
Gruß Anni

Also ich finde Ihre Antwort schon etwas dreist! @ Torsten hat Ihnen das richtige Prozedere aufgezeigt, aber wenn Sie das alles schon wissen und selbst nachlesen können, frage ich mich, weshalb Sie hier überhaupt Ihren Beitrag einstellen?

Weshalb warten Sie nicht erst einmal das Schreiben bzgl. der Reha ab? Dann wissen Sie genau, ob Ihr Rentenantrag gleich abgelehnt wird (kommt auch häufig vor!) oder ob er nur ruht. Sollten Sie dann noch Fragen haben, wenden Sie sich am Besten an Ihren Sachbearbeiter bei der DRV.