Reha urlaubsbedingt verschieben

von
Markus

Hallo zusammen,

mir wurde vor ein paar Tagen der bewilligte Bescheid für eine Reha Maßnahme zugeschickt aber bei der zuständigen Klinik konnte man mir noch kein genaues Datum für die Reha nennen.
Nun habe ich Anfang April 2 Wochen Urlaub und auch schon ein paar Tagesausflüge für diese Zeit gebucht. Ich befürchte nun das die Reha sich zeitlich mit meinem Urlaub überschneiden könnte und ich würde gerne wissen ob ich meine Maßnahme, für den Fall der Fälle, hinter meinen Urlaub schieben könnte.

MfG
Markus

von
tussi

warum haben sie der klinik nicht gleich mitgeteilt dass sie v..... bis..... april 16 im urlaub sind?

so kann die klinik doch viel besser planen, dies ist auch garkein problem für die klinik, da der rehabescheid ja 6 monate gültig ist.

von
Schorsch

Zitiert von: tussi

warum haben sie der klinik nicht gleich mitgeteilt dass sie v..... bis..... april 16 im urlaub sind?

Die Frage ist berechtigt.
Sie sollten schnellstmöglich dort anrufen und um einen Termin außerhalb Ihres geplanten Urlaubs bitten.

Falls Sie Krankengeld beziehen, könnte Ihre Krankenkasse allerdings auf einen unverzüglichen Reha-Antritt bestehen.
Daher wäre es ratsam, auch Ihre Krankenkasse zu informieren.

MfG

Experten-Antwort

Hallo Markus,

bitte wenden Sie sich nochmals an die Rehabilitationsklinik und teilen dort Ihre Urlaubsabsicht mit. Sicherlich wird man zu einer einvernehmlichen Lösung kommen.

Die Aussage von "tussi" ist, was die Gültigkeitsdauer des Bewilligungsbescheides angeht, nicht ganz korrekt. Es gibt keine bundesweit einheitlichen Gültigkeitsdauern von Bewilligungsbescheiden für eine Rehabilitationsleistung. Jeder Rentenversicherungsträger legt diese selbständig fest. Gleichzeitig können die Gültigkeitsdauern bei einem Rentenversicherungsträger aufgrund der Indikation (Erkrankung) auch unterschiedlich sein. Insoweit schauen Sie sich Ihren Bewilligungsbescheid genau an.

Der Hinweis auf die Krankenkasse von "Schorsch" ist durchaus berechtigt. Sollten Sie im Krankengeldbezug sein und Ihre Krankenkasse hat Sie nach § 51 SGB V zur Reha-Antragstellung aufgefordert, haben Sie nur ein eingeschränktes Dispositionsrecht. Hier könnte eine Beginnverschiebung dazu führen, dass Ihre Krankenkasse die Zahlung von Krankengeld einstellt. Insofern sollten Sie in diesem Fall wirklich vorab mit Ihrer Krankenkasse sprechen, um Irritationen zu vermeiden.

Für Ihre Rehabilitationsleistung und damit für Ihre weitere Gesundheit wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Experte