Reha verweigern???

von
IsabellaM

ich habe im Oktober eine Reha bewilligt bekommen, ich musste sie verschieben weil ich ins Krankenhaus gehen musste. Jetzt habe ich wieder einen Problem, weil ich warte auf Behandlung im Krankenhaus für Schmerzpatienten, neue Medikamente Einstellung, KG, Massage etc. eigentlich bekomme ich da alle Behandlungen wie in eine Reha. Deshalb möchte ich auf bewilligte reha ganz verzichten, weil ich glaube die wird ganz überflüssig nach Aufenthalt im Krankenhaus. Wenn ich jetzt die reha Behandlungen verweigere, welche Konsequenzen auf mich warten,
Wie motiviere ich meine Weigerung,was soll ich machen???
Isa

von
Rentnerin

Hallo Isabella

Für mich stellt sich die Frage, wie kam die Zustimmung zur Reha zustande, wer schickt Sie dahin (KK oder DRV) oder haben Sie die Reha für sich als Therapie beantragt.

Eine stationäre Schmerztherapie kann in der therapeutischen Art dem Ablauf einer Reha zwar gleichkommen, jedoch wird in einer Reha auf mehr zu achten sein, als Sie lediglich schmerztherapeutisch zu behandeln.

Wie gesagt, es liegt z.T. auch daran, was mit der bewilligten Reha bezweckt oder womöglich begutachtet werden soll.

Geht es um eine Teilhabe/Rentenprüfung Reha, will man Ihr Restleistungvermögen ermitteln und beurteilen.

Ist es eine Reha vor Rentemaßnahme, wird dies gutachterlich auch auszuwerten und richtungsweisend für Sie sein/werden.

Von daher, ist es fraglich, was Sie später selber erwartet, wenn Sie die bewilligte Reha ausschlagen möchten, vor allem, ob Sie dies überhaupt können.

Attestiert Ihnen ein Arzt eine Rehauntauglichkeit, wäre das Thema sowieso zunächst vom Tisch, ob allerdings für alle Zeiten, das bleibt der Art/ggf. der Aufforderung der Antragstellung vorbehalten.

Alles Gute für Ihre Schmerztherapie wünscht die Rentnerin

von
IsabellaM

vielen Dank für schnelle Antwort, habe ich noch eine Frage darf ich noch zum Beispiel um 2, 3 Monate wieder verschieben? Ich habe die Reha selber beantragt
LG

von
Rentnerin

Die Termine mit den Rehakliniken habe ich immer vorab telefonisch abgestimmt, denn man hat ja sonst auch noch längerfristig terminierte Arzttermine oder auch beruflich/familiär einiges vorab noch zu managen/steuern etc.

Da Sie die Reha beantragt haben und nicht dazu aufgefordert wurden sollte das funktionieren.

Innerhalb von 6 Monaten nach Bewilligung sollte die Reha jedoch angetreten sein, ansonsten verliert der Bescheid die Gültigkeit.

Viel Erfolg für Ihre Gesundheit wünscht die Rentnerin

von
Monika01

Ich war damals auch in der Klinik und der Oberarzt hat sich mit der Stelle, die die Reha bewilligt hat in Verbindung gesetzt und gesagt, das ich im Moment nicht Rehafähig bin. Er hat die Reha von August auf Januar verschoben.

Die Reha war ganz anders als der Krankenhausaufenthalt.

von
IsabellaM

vielen Dank, das ist eine sehr gute Idee.LG Isa

Experten-Antwort

Guten Morgen Isabella,

wenn Sie die bewilligte Reha nicht antreten möchten, teilen Sie dies Ihrem Leistungsträger bitte (ggf. mit kurzer Begründung) mit. Negative Folgen sind nicht zu erwarten. Beantragen Sie dann später erneut eine Reha, wird geprüft, ob die Voraussetzungen hierfür vorliegen.
Im übrigen schließe ich mich der Aussage von Rentnerin an, die Reha sollte innerhalb von 6 Monaten nach Bescheiderteilung angetreten werden.

von
=//=

Viele verwechseln einen Krankenhausaufenthalt mit einer Reha. Oder weshalb gibt es dann so viele AHB (Anschlußheilbehandlungen)?

Im KHS wird die akute Krankheit therapiert, in der Reha wird man wieder fit für die Erwerbstätigkeit gemacht.

Solange Sie im KHS sind, sind Sie natürlich nicht reha-fähig. Evtl. auch erst einige Wochen nach der Entlassung. Teilen Sie dies der Reha-Klinik und der DRV mit, das ist überhaupt kein Problem.

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist der Reha-Bewilligungsbescheid 6 Monate gültig.