Reha vor Rente

von
Paule

Hallo Guten Morgen,
Bin seit Nov.18 Krank geschrieben.Habe im Mai 19 auf Anraten der KK. einen Reha- Antrag gestellt bei der DRV. Der Gutachter des MDK.war auch der Meinung.Habe immer noch keine Info über den Antrag .Sollte die DRV.die Reha ablehnen und er in einen Rentenantrag umgewandelt,kann ich Wiederspruch einlegen?
Möchte eine Reha machen,mit dem Ziel,wieder zu Arbeiten.Kann ab Feb.20 dann in Rente gehen (63+10) Laut KK, Reha vor Rente!
Vielen Dank

von
Gabriele2504

Sicher kann ein REHA Antrag auch umgewandelt werden. Bevor man eine Umwandlung ablehnt, sollte man sich ausrechnen lassen wie hoch die EMR ausfällt. Seit 2019 wird die EMR so hoch gerechnet als hätte man bis 65 Jahre und 10 Monate gearbeitet.

von
k-o-r

Zitiert von: Paule
Hallo Guten Morgen,
Bin seit Nov.18 Krank geschrieben.Habe im Mai 19 auf Anraten der KK. einen Reha- Antrag gestellt bei der DRV. Der Gutachter des MDK.war auch der Meinung.Habe immer noch keine Info über den Antrag .Sollte die DRV.die Reha ablehnen und er in einen Rentenantrag umgewandelt,kann ich Wiederspruch einlegen?
Möchte eine Reha machen,mit dem Ziel,wieder zu Arbeiten.Kann ab Feb.20 dann in Rente gehen (63+10) Laut KK, Reha vor Rente!
Vielen Dank

War dieses "anraten" der KK eine Aufforderung nach §51 SGB V mit einer 10 Wochenfrist zur Antragstellung? Wenn ja, dann würde ein Widerspruch nur mit der Zustimmung der KK gehen.

Wenn Nein, dann wäre ohne die KK ein Widerspruch möglich, solange die KK nicht noch nachträglich das Dispositionsrecht einschränkt.

H.

von
Schade

Vor einem Widerspruch sollten Sie sich bezüglich der EM Rente schlau machen, die seit 2019 eigentlich immer höher ist als die Altersrente, weil die Zurechnungszeit bis 65+ dazu geschenkt wird. Das von Ihnen angedachte Horrorszenario (oh je man schickt mich zwangsweise in EM Rente, wie schlimm) könnte sich zum finanziellen Jackpot entwickeln.

PS: und dann gilt abwarten und irgendwas trinken bevor man sich über ungelegte Eier (d.h. eine etwaige Umwandlung) aufregt.

Schönen Tag noch

von
Paule

Zitiert von: Paule
Hallo Guten Morgen,
Bin seit Nov.18 Krank geschrieben.Habe im Mai 19 auf Anraten der KK. einen Reha- Antrag gestellt bei der DRV. Der Gutachter des MDK.war auch der Meinung.Habe immer noch keine Info über den Antrag .Sollte die DRV.die Reha ablehnen und er in einen Rentenantrag umgewandelt,kann ich Wiederspruch einlegen?
Möchte eine Reha machen,mit dem Ziel,wieder zu Arbeiten.Kann ab Feb.20 dann in Rente gehen (63+10) Laut KK, Reha vor Rente!
Vielen Dank

Vielen Dank für die bisherigen Antworten,
Ja die KK. Hat mich mit der 10 Wochenfrist aufgefordert.Sollte die Rente ab 2019 gerechnet werden,würde ich mehr haben ,wenn die DRV aber Beginn 2018 macht, dann habe ich weniger als meine Rente ab Febr.2020.Deshalb meine Reha und bis Febr.noch versuchen zu Arbeiten.

von
Valzuun

Zitiert von: k-o-r

War dieses "anraten" der KK eine Aufforderung nach §51 SGB V mit einer 10 Wochenfrist zur Antragstellung? Wenn ja, dann würde ein Widerspruch nur mit der Zustimmung der KK gehen.

Wenn Nein, dann wäre ohne die KK ein Widerspruch möglich, solange die KK nicht noch nachträglich das Dispositionsrecht einschränkt.

H.

Es ist selbstverständlich Ihr gutes Recht Widerspruch einzulegen. Da hat die Krankenkasse nicht mitzureden, auch wenn das Gestaltungstrecht eingeschränkt sein sollte. Wir leben hier schließlich in einem Rechtsstaat. Könnte die Krankenkasse den Widerspruch verbieten wäre Ihnen der im Grundgesetz verankert Rechtsschutz verwehrt.
Da würde das BVerfG in Kassel im wahrsten Sinne des Wortes kurzen Prozess (mit der Krankenkasse) machen,

Experten-Antwort

Hallo Paule,

die Aufforderung Ihrer Krankenkasse hat zur Folge, dass Sie Gestaltungsrechte nur mit Zustimmung der Krankenkasse ausüben können. Sofern Ihr Rehabilitationsantrag als Rentenantrag gilt und Sie die Durchführung eines Rentenverfahrens nicht wünschen, benötigen Sie also die Zustimmung Ihrer Krankenkasse.

Mit freundlichen Grüßen

von
Valzuun

P.S. Widerspruch kann natürlich nur gegen einen Bescheid, nicht isoliert gegen die Umdeutung eingelegt werden.

von
Valzuun

P.P.S. Ich hatte das also auf die Ablehnung der Reha bezogen, weil ich die Frage so verstanden hatte.

von
Valzuun

P.P.S. Ich hatte das also auf die Ablehnung der Reha bezogen, weil ich die Frage so verstanden hatte.

von
Wächter

Zitiert von: Valzuun
P.S. Widerspruch kann natürlich nur gegen einen Bescheid, nicht isoliert gegen die Umdeutung eingelegt werden.

Zitiert von: Valzuun
P.P.S. Ich hatte das also auf die Ablehnung der Reha bezogen, weil ich die Frage so verstanden hatte.

na, haste gemerkt das du totalen quatsch hier von dir gibst!

von
Valzuun

Nein, ich habe nur erkannt, dass man die Ausgangsfrage auf verschiedene Arten verstehen kann, und meine Antwort deshalb (eventuell auch absichtlich) auch missverstanden werden könnte.

Aber noch mal ganz klar und einfach:
Sollte die Reha abgelehnt werden, darf dagegen Widerspruch eingelegt werden, OHNE die Krankenkasse um Erlaubnis zu fragen.

von
Valzuun

Nicht?

Zitiert von: Paule
Sollte die DRV.die Reha ablehnen und er in einen Rentenantrag umgewandelt,kann ich Wiederspruch einlegen?
Möchte eine Reha machen...

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