Reha vor Rente

von
Müller

Liebe Experten,
grundsätzlich gilt reha vor Rente, was ist aber, wenn die Leistungsfähigkeit schon vorher so eingeschränkt ist, dass eine Wegeunfähigkeit besteht.
In einem sogenannten Katalogfall, wie Claudicatio Spinalis Symphtomatik bei einer Gehstrecke von 300 m.
LG Müller

von
Heister

Dann werden Sie eben per Krankentransport in die Reha gefahren. Dort haben müssen Sie dann ja keine weiten Wege bestreiten bzw. werden u.U. per Rollstuhl Hausintern transport. 300m gehen können viele andere ja nicht mal. Also insofern sind Sie noch gut dran.

Viel Spaß bei ihrer Reha !

von
???

Und zum Thema Rente: Wegeunfähigkeit alleine begründet keinen Rentenanspruch.

von
Realist

Hier träumt wieder anscheinend jemand von einer EM-Rente...

von
stuosi

Hallo ???

zur Erwerbsfähigkeit, gehört auch das Vermögen, eine Arbeitsstelle aufzusuchen.

Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt,liegt bei dem Versicherten, unabhängig von seinem quantitativen Leistungsvermögen- volle Erwerbsminderung vor.

Denn dann fehlt es Ihm an der Fähigkeit,sein Rest-Leistungsvermögen in wirtschaftlich verwertbarer Weise, auf dem allg. Arbeitsmarkt zu nutzen.

SGB6 Zweites Kapitel §43 Rechtliche Arbeitsanweisungen!

Es gibt darüber auch LSG. Urteile ( Agoraphobie)

von
Inconspecta

Hallo,

der ärztliche Dienst der Rentenversicherung prüft, ob eine Reha
- aufgrund des Gesundheitszustandes möglich ist ("keine Wegefähigkeit" steht dem nicht unbedingt entgegen) und
- eine Erwerbsminderung durch die Reha behoben bzw. eine Verschlechterung abgewendet werden kann.

Pauschale Aussagen lassen sich also nicht machen, das sind immer Einzelfallentscheidungen, die der betreffende Arzt treffen muss.

von
Tobaes

Zitiert von: stuosi

Hallo ???

zur Erwerbsfähigkeit, gehört auch das Vermögen, eine Arbeitsstelle aufzusuchen.

Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt,liegt bei dem Versicherten, unabhängig von seinem quantitativen Leistungsvermögen- volle Erwerbsminderung vor.

Denn dann fehlt es Ihm an der Fähigkeit,sein Rest-Leistungsvermögen in wirtschaftlich verwertbarer Weise, auf dem allg. Arbeitsmarkt zu nutzen.

SGB6 Zweites Kapitel §43 Rechtliche Arbeitsanweisungen!

Es gibt darüber auch LSG. Urteile ( Agoraphobie)

Und warum arbeiten dann viele die im Rollstuhl sitzen jeden Tag und das oft sogar Vollzeit ? Die lassen sich wahrscheinlich zur Arbeitsstelle jeden Tag " Beamen " oder was ? Überleg doch mal bevor Du hier was schreibst..

von
???

Für solche Fälle gibt es im Rahmen der LTA Kfz-Hilfe. Und wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mal mehr mit dem Auto zur Arbeit kommt, erhält einen Zuschuss zu Taxikosten. Wo ist also das Problem bei einer reinen Geh-Behinderung?

von
stuosi

an Tobeas,

es heisst noch lange nicht, wenn man im Rollstuhl sitzt dass man Erwerbsunfähig ist.

Selbstverständlich gibt es im Zuge der LtA dann Hilfe für Kfz, oder Fahrdienste. Diese können aber durch zusätzliche Erkrankung manchmal auch nicht genutzt werden.

Und nicht ich habe die Rechtlichen Dienstanweisungen für die DRV geschrieben!!!!!

An ???

deine Aussage, dass es generell keine Rente wegen Wegeunfähigkeit gibt ist schlichtweg falsch.

Einfach mal im SGB oder in den Rechtlichen Dienstanweisungen nachlesen,

von
???

Hallo Stuosi,

Sobald die DRV sich schriftlich bereit erklärt, Beförderungskosten zu übernehmen, war's das mit der Erwerbsminderung und der Rente (steht auch in deiner Anweisung) . Wenn man jetzt noch die Zeitrente mit einem 7 Monate späteren Rentenbeginn dazu nimmt, ist ein Rentenanspruch allein wegen Wegeunfähigkeit nur noch theoretisch möglich.

von
???

Hallo Stuosi,

Sobald die DRV sich schriftlich bereit erklärt, Beförderungskosten zu übernehmen, war's das mit der Erwerbsminderung und der Rente (steht auch in deiner Anweisung) . Wenn man jetzt noch die Zeitrente mit einem 7 Monate späteren Rentenbeginn dazu nimmt, ist ein Rentenanspruch allein wegen Wegeunfähigkeit nur noch theoretisch möglich.

von Experte/in Experten-Antwort

Dem Beitrag von „Inconspecta“ stimme ich zu! Aussagen über die Reha-Fähigkeit und die Aussicht auf Erfolg trifft der ärztliche Dienst der zuständigen Rentenversicherung.