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Reha -was tun?

von
Kolumbus

Ich habe heute von einer mir unbekannten Klinik in Hessen einen Fragebogen zur baldigen Aufnahme zugeschickt bekommen.
Ein Anruf bei dieser Einrichtung ergab, dass die Rentenversicherung für mich dort einen dreimonatigen Reha-Aufenthalt vorsieht.
Dieser ist offensichtlich durch einen Antrag der Arbeitsagentur für Arbeit auf Reha/Rente veranlasst worden.
Einen Bescheid oder sonstige Informationen der RV habe ich bislang nicht bekommen.
Ich bin nach einem zweifachen Schlaganfall schwerbehindert und kann bis auf weiteres nicht am Berufsleben teilhaben.
Grundsätzlich begrüsse ich jede Maßnahme, die mir hilft, wieder gesünder zu werden.
In diesem Fall jedoch lehne ich die Entscheidung der RV ab.
Mir ist nicht damit geholfen, ohne nähere Erklärung oder Begutachtung meiner aktuellen Situation für mehrere Monate aus meinem sozialen Umfeld gerissen zu werden und irgendeine therapeutische Behandlung weit weg meiner Heimat zu erfahren, die der Besserung meines Gesundheitszustandes, entschieden offenbar nur per Aktenlage, entgegen kommen soll.
Eine Mitarbeiterin im "Callcenter" der Rentenversicherung (Sachbearbeiter sind nicht direkt erreichbar) gab mir den Tipp, einen Umstellungsantrag zu stellen.
Worauf muss ich bei solch einem Antrag achten? Menschliche Aspekte spielen vermutlich keine große Rolle.
Oder sollte ich gleich Widerspruch einlegen, wenn dann irgendwann mal ein Bescheid der RV in meinem Briefkasten landet..

von
Elisabeth

Dein Problem wird wahrscheinlich niemand hier im Forum klären können. Dein Problem ist nur zu klären, wenn man Akteneinsicht hat.

von
Sozialrechtler

Verlangen Sie vollständige Akteneinsicht bei beiden Sozialleistungsträgern und gehen dann damit zum Anwalt oder zu einem der Sozialverbände, wenn Sie Mitglied sind. Auch wenn Sie noch kein Mitglied sind, aber werden, übernehmen die m.W. auch Ihren Fall.

Falls Sie Krankengeld beziehen, ist ohnehin nicht die BA für Sie zuständig. Irgendwas stimmt da bei Ihrer Fallschilderung nicht.

Die andere Frage ist natürlich, wenn Ihre Schilderung stimmt, wie die BA und die DRV an Ihre medizinischen Daten herangekommen sind. Haben Sie eine Schweigepflichtentbindungserklärung unterschrieben?

Den Fragebogen der Klinik müssen Sie selbstredend nicht ausfüllen. Wenn Sie ihn jedoch ausfüllen und zurücksenden, könnte das als Einwilligung in einen Behandlungsvertrag gedeutet werden. Also Vorsicht.

von
User

Na irgendwas müssen Sie ja unterschrieben haben, die AfA kann ja nicht ohne Ihr Wissen einen Rehaantrag stellen.

Normalerweise ist da dann immer eine Erklärung dabei, dass Sie sich mit einer Rehaleistung einverstanden erklären. Ohne dieses Beiblatt findet normalerweise keine Bearbeitung statt (wobei ich hier nicht für jeden Sachbearbeiter meine Hand ins Feuer legen will...).

Experten-Antwort

Hallo "Kolumbus",

es ist wirklich schwierig Ihr Problem hier im Forum zu lösen. Insbesondere die Ratschläge von Sozialrechtler sollten Sie ignorieren, da er hier im Forum immer nach Menschen sucht, die er in seinen persönlichen Rachefeldzug gegen die Rentenversicherung einbinden kann. Muss wohl unheimlich Spass machen.

Wie "User" bereits sagt, müssen Sie wohl an irgendeiner Stelle Ihre Unterschrift geleistet haben, da die Rentenversicherung ohne Antrag keine Rehabilitationsleistungen erbringt. Ungewöhnlich ist auch, dass Sie noch keinen Bescheid darüber in Ihren Händen halten. Ein Grund mehr direkt Kontakt mit Ihrem Rentenversicherungsträger zu sprechen. Lassen Sie sich dort direkt mit dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter verbinden. Dies ist bei allen Rentenversicherungsträgern möglich. Auch die Mitarbeiter im Callcenter werden auf Ihren Wunsch mit dem zuständigen Sachbearbeiter zu sprechen eingehen.

Außerdem könnten Sie die Klinik anrufen und diese bitten Ihnen die Kostenzusage zuzusenden. Daraus ergibt sich auch ein Ansprechpartner bzw. der zuständige Arbeitsbereich beim Rentenversicherungsträger.

Ein direktes Gespräch bringt sicherlich viel mehr Erkenntnisse. Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Sie vielleicht direkt Ihren Rentenversicherungsträger aufsuchen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Ihr Experte

von
Sozialrechtler

Zitiert von:

Insbesondere die Ratschläge von Sozialrechtler sollten Sie ignorieren, da er hier im Forum immer nach Menschen sucht, die er in seinen persönlichen Rachefeldzug gegen die Rentenversicherung einbinden kann.

Bleiben Sie bitte bei den Fakten, nämlich daß bestimmte DRV-Träger illegale Datensammlungen angelegt haben, der Datenschutz nicht gewährleistet ist, Ärzte der DRV ihre ärztliche Schweigepflicht permanet verletzt haben und noch verletzen, Reha-Behandlungen illegal dazu genutzt werden, um sonst nicht erhältliche medizinische Daten zu requirieren und letztendlich die Not von Patienten dazu genutzt wird, daß diese den Behandler bei einer Reha auch noch als Gutachter über die eigenen medizinischen Leistungen akzeptieren.

Schlimmer geht es nimmer zu, außer noch bei der BA, deren Ärzte beliebige Aktengutachten über Menschen erstellen, die sie nie gesehen haben.

Mit Rache hat das nichts zu tun, sondern mit Aufklärung über eklatante Mißstände im medizinischen Bereich und der Datenverwaltung der DRV.

Welche Schulbildung haben Sie sehr geehrte/r Experte/in? Und haben Sie erfolgreich studiert? Wahrscheinlich nicht, denn sonst würden Sie nicht als "Berater" tätig sein, denn das ist eine Tätigkeit, die nur geringe Qualifikationen erfordert, weil es ein Lehrberuf ist und entsprechend niedrig tarifiert ist. Entsprechend schlecht fällt dann die Beratung auch tatsächlich aus.

von
Oh ja

Ich finde es lustig, dass Sie den Ratsuchenden hier anscheinend raten, nur auf "Studierte" zu hören.

Anscheinend ist jahrelange Praxis egal, hauptsache man hat gerade sein Studium abgeschlossen.

In was für einer Zweiklassengesellschaft leben Sie doch in Ihrem verdrehten Geiste... da wird einem doch glatt übel...

Ich hoffe, dass sich die Ratsuchenden hier den Beitrag gut ansehen und mal überlegen, WEM sie vielleicht glauben schenken sollten...

von
Helferlein

Zitiert von: Sozialrechtler

Zitiert von: Sozialrechtler

Insbesondere die Ratschläge von Sozialrechtler sollten Sie ignorieren, da er hier im Forum immer nach Menschen sucht, die er in seinen persönlichen Rachefeldzug gegen die Rentenversicherung einbinden kann.

Bleiben Sie bitte bei den Fakten, nämlich daß bestimmte DRV-Träger illegale Datensammlungen angelegt haben, der Datenschutz nicht gewährleistet ist, Ärzte der DRV ihre ärztliche Schweigepflicht permanet verletzt haben und noch verletzen, Reha-Behandlungen illegal dazu genutzt werden, um sonst nicht erhältliche medizinische Daten zu requirieren und letztendlich die Not von Patienten dazu genutzt wird, daß diese den Behandler bei einer Reha auch noch als Gutachter über die eigenen medizinischen Leistungen akzeptieren.

Schlimmer geht es nimmer zu, außer noch bei der BA, deren Ärzte beliebige Aktengutachten über Menschen erstellen, die sie nie gesehen haben.

Mit Rache hat das nichts zu tun, sondern mit Aufklärung über eklatante Mißstände im medizinischen Bereich und der Datenverwaltung der DRV.

Welche Schulbildung haben Sie sehr geehrte/r Experte/in? Und haben Sie erfolgreich studiert? Wahrscheinlich nicht, denn sonst würden Sie nicht als "Berater" tätig sein, denn das ist eine Tätigkeit, die nur geringe Qualifikationen erfordert, weil es ein Lehrberuf ist und entsprechend niedrig tarifiert ist. Entsprechend schlecht fällt dann die Beratung auch tatsächlich aus.

Arnold,pardon, Herr "Sozialrechtler", du krankes Gehirn, hast immer noch net genug? Schönen Gruss auch an "Elisabeth"...,"machts Sinn", was du hier schon wieder betreibst???

Mach weiter so, dann stehen irgendwann wieder die weissen Männer mit der engen Jacke vor deiner Tür in KÖLLE...

Schlaf recht schön...

...Helferlein

von
Elisabeth

Haollo Helferlein, solltest meinen gesund zu sein, bist du noch lange genug untersucht worden.

von
Kolumbus

Ups... ich hatte nicht geahnt, dass mein Thema in diesem Thread letztlich untergeht und in persönlichen Anfeindungen endet. Das finde ich sehr schade - aber ich bin ja auch zum ersten Mal hier.
Jedenfalls danke ich allen, die mir sachliche Informationen zu meiner Frage geben konnten.

von
B´son

Zitiert von: Sozialrechtler

...
Welche Schulbildung haben Sie sehr geehrte/r Experte/in? Und haben Sie erfolgreich studiert? Wahrscheinlich nicht, denn sonst würden Sie nicht als "Berater" tätig sein, denn das ist eine Tätigkeit, die nur geringe Qualifikationen erfordert, weil es ein Lehrberuf ist und entsprechend niedrig tarifiert ist. Entsprechend schlecht fällt dann die Beratung auch tatsächlich aus.

Na dann klären sie das dumme Volk doch bitte einmal darüber auf, welchem Beruf sie nachgehen.
Ich bin sicher nicht der einizge, der "brennend" daran interessiert ist, welch qualifiziertes, top ausgebildetes, hochbegabtes und allwissendes Multiegenie sich in die von Dummheit umwaberten Niederungen dieses Forums herabläßt.