Reha/ Widerspruchsausschuß

von
Sani38

Hallo,
ich habe im Oktober einen Eilantrag zu einer medizinischen Reha gestellt der aber abgelehnt wurde. Habe natürlich gleich Widerspruch eingelegt weil es mir immer schlechter ging und ich ambulant nicht so behandelt werden könnte wie in einer Reha.
Nachem ich dann über Wochen nichts von der DRV gehört habe, habe ich dort angerufen und total unfreundlich abgefertigt. Es stellte sich auch inzwischen raus das die Dame mich nur belogen hatte. Kurze Zeit später wurde mir dann mitgeteilt das ich zu einem Gutachter sollte. Habe mich vorab über diesen gutachter informiert und ihn dann nach meiner Recherche nach §17 SGB X abgelehnt, auch weil er eine Begleitperson ablehnte. Habe dann über Wochen nichts von der DRV gehört. Erst nachdem ich mich bei der DRV gemeled habe, habe ich einen Brief bekommen das der Widerspruch jetzt dem Ausschuß vorgelegt wurde und ich mich gedulden soll.
Habe jetzt mit einem Facharzt gesprochen der mir geraten hat, llieber gleich einen neuen Eilantrag zu stellen weil ich, dank der DRV, jetzt extrem erwerbsgemindert bin. Weiß jetzt nicht was ich machen soll. Laut meiner behandelden Ärzte wäre eine Reha total wichtig um meine Genesung vorranzutreiben weil das ambulant bei den Krankheitsbildern einfach nicht zu machen ist.
Würde mich über Ratschläge freuen.

Sani

von
Uuuuups

Zitiert von: Sani38

Habe jetzt mit einem Facharzt gesprochen der mir geraten hat, lieber gleich einen neuen Eilantrag zu stellen weil ich, dank der DRV, jetzt extrem erwerbsgemindert bin.

Ihr "Fach"-arzt scheint ja ein richtiger "Ex"-perte zu sein, dass er sich sogar im Recht der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. dem Sozialgerichtsgesetz auskennt. Hat er Ihnen auch die "Schuld" der Deutschen Rentenversicherung erklärt und den Unterschied zwischen Erwerbsminderung und "extremer" Erwerbsminderung, die ja bei Ihnen angeblich vorliegt?

Mal ehrlich: Wenn Sie diesen Unsinn wirklich ernst nehmen, ist Ihnen wohl kaum zu helfen.

Sie werden nun einen Widerspruchsbescheid erhalten und haben dann das Recht, Klage beim Sozialgericht einzulegen, sofern Sie mit dem Bescheid nicht einverstanden sind. Ein zwischenzeitlicher neuer Reha-Antrag macht überhaupt keinen Sinn, solange ja noch zu dem bereits gestellten Reha-Antrag kein bindender Bescheid vorliegt. Die zwischenzeitlich notwendige akute medizinische Behandlung geht zu Lasten Ihrer Krankenkasse.

von
Sani38

Hallo,
ich denke mal das mein Arzt damit Erfahrungen gesammelt hat. Es ist auch nicht nur der eine der Einzige der die Ablehnung nicht versteht. Ich hatte letzte Woche ein Beratungsgespräch und auch
die Dame war der Meinung das dringend eine Reha angesagt ist.
Wenn der Widerspruch wieder abgelehnt wird, wovon ich ausgehe, werde ich bestimmt keine Klage einreichen weil ich jetzt die Reha benötige.
Umsonst habe ich sicher keinen Eilantrag gestellt. Meine KK unterstützt mich zwar da wo sie können aber das ist eben nicht ausreichend. Im März steht ein Gutachten beim MDK an, mal sehen wie die die Sache sehen.
Sani

von
Schade

Wundern Sie sich wirklich darüber, dass es dauert?

Sie sollen zu einem Gutachter, der die Notwendigkeit der Reha beurteilen soll und haben nichts besseres zu tun als zu recherchieren, warum Ihnen dieser Gutachter nicht genehm ist und lehnen ihn ab.

Da muss die DRV doch denken, dass die Reha wohl nicht ganz so wichtig ist?

Und ob Sie einen Eilantrag stellen oder einen normalen Rehaantrag - wo ist der Unterschied? Jeder der eine Reha beantragt hält seinen Fall für eilig. Ei neuer "Eil"antrag bringt gar nichts, sie haben den Antrag doch gestellt.....

von
Sani38

Zitiert von: Schade

Sie sollen zu einem Gutachter, der die Notwendigkeit der Reha beurteilen soll und haben nichts besseres zu tun als zu recherchieren, warum Ihnen dieser Gutachter nicht genehm ist und lehnen ihn ab.
Da muss die DRV doch denken, dass die Reha wohl nicht ganz so wichtig ist?

Ich habe schon Erfahrungen mit Gutachtern machen dürfen. Ob MDK oder auch schon bei der AfA aber auch schon mit welchen von der DRV. Ich muss sagen das die von der DRV die waren, die am wenigsten Ahnung hatten und dann so gut wie nichts wahrheitsgemäß in ihren Gutachten wiedergegeben haben. Ist zwar schon länger her aber sowas demütigendes und abwertendes werde ich nie vergessen.
Da ist es jawohl klar das ich mich über einen "Arzt" informiere und eine Begleitperson bei dem Gutachten dabei haben will. Zu dem ist das jawohl mein Recht.
Eigentlich hätte mir die DRV ja auch einen neuen Gutachter nennen können.
Mir ist schon klar das ich was von der DRV möchte aber ich muss mir auch nicht alles gefallen lassen. Es ist einfach nur zum k.... wie man behandelt wird.

von
Anita

Zitiert von: Sani38

Ich muss sagen das die von der DRV die waren, die am wenigsten Ahnung hatten und dann so gut wie nichts wahrheitsgemäß in ihren Gutachten wiedergegeben haben. Ist zwar schon länger her aber sowas demütigendes und abwertendes werde ich nie vergessen.

Das kommt sicher vor, muss aber nicht sein. Der, bei dem ich war, ein niedergelassener Facharzt, war ausgesprochen kompetent und angenehm (konnte allerdings aus 3 Vorschlägen der DRV auswählen - habe den nächstgelegenen genommen). Also lieber keine Verallgemeinerungen!

von
Sani38

Zitiert von: Anita

Das kommt sicher vor, muss aber nicht sein. Der, bei dem ich war, ein niedergelassener Facharzt, war ausgesprochen kompetent und angenehm (konnte allerdings aus 3 Vorschlägen der DRV auswählen - habe den nächstgelegenen genommen). Also lieber keine Verallgemeinerungen!

Das mit den 3 gutachtern wurde mir auch am Telefon (1.Telefonat) gesagt. Angeblich hätte ich den Brief schon in meinem Briefkasten. 2 Tage später hatte ich dann einen Brief mit nennung von nur einem Gutachter. Deshalb verstehe ich es nicht warum die mir nicht einfach einen neuen Gutachter genannt haben. Meiner Meinung nach hat die DRV einige Fehler gemacht und will die jetzt nicht zugeben. Am schlimmsten finde ich aber das aus meiner Akte (hatte ich angefordert) wichtige Befunde verschwunden sind. Als ich fragte ob ich die nochmal nachreichen soll habe ich keine Antwort erhalten. Deshalb kann ich mir doch an 5 Fingern abzählen was bei dem Ausschuß raus kommt.
Sani

von
Krämers

Einen neuen Rehaantrag zu stellen wenn bereits ein entsprechender Antrag läuft , ist wie schon geschrieben natürlich komplett sinnfrei. Ihr Arzt scheint in der Hinsicht aber wirklich keine Ahnung von der Materie zu haben...

Desweiteren ist zu sagen, das die Zeitverzögerung im Verfahren natürlich unter anderem auch dadurch jetzt eingetreten ist , das Sie den Gutachter abgelehnt haben . Das ist zwar ihr gutes Recht, hat dann aber immer eine zeitliche Verzögerung des ganzen Verfahrens zur Folge welches nicht von der RV zu vertreten ist. Ich weiss auch nicht ob die Ablehnung grundsätzlich klug und nicht zu vorschnell war, denn wie seine Beurteilung ihrer Erwerbsfähigkeit ausgefalllen wäre können Sie doch im Vorfeld gar nicht wissen. Womöglich wäre die ganze Sache dann jetzt schon erledigt... Außerdem wie wollen Sie bitte vorher " Erkundigungen " über den Gutachter eingeholt haben ? Nur weil vielleicht z.b. jemand mal negative Erfahrungen bei ihm ( entweder in seiner Funktion als Gutachter oder in der eines behandelnden Arztes - da gibt es manchmal auch noch Unterschiede ) gemacht hat, kann man dies nicht auf alle Fälle und jeden Patienten beziehen. Das ist kompletter Unsinn. Und das ein Gutachter eine Begleitperson während der Begutachtung ablehnt ist so ungewöhnlich nun auch nicht, sondern eher die Regel.

Was mich aber jetzt sehr verwundert ist , das die RV nach Ablehnung des Gutachters ihnen nicht einen einfach einen neuen Gutachter benannt hat. Das ist eigentlich der übliche Weg. Stattdessen wurde offensichtlicht nichts weiter veranlasst ( vielleicht wurden aber ihre Ärzte noch einmal oder erstmalig um einen aktuellen Befundberichte gebeten - vieles läuft auch im Hintergrund, vor dem der Antragsteller nichts mitbekommt.. ) , ausser ihren Vorgang dem Widerspruchsauschuss jetzt vorzulegen. Vor den Widerspruchsausschuss kommen nämlich nur die Widersprüche denen die RV NICHT abhelfen kann, also wo die RV bei der Ablehnung des gestellten Antrages bleibt. Nur ganz ganz wenigen Widersprüchen die im Ausschuss landen, wird dann dort noch abgeholfen.

Insofern würde ich mir keine grossen Hoffnungen machen, das der Rehaantrag doch noch genehmigt wird. Dann bleibt tatsächlich nur die Klage vor dem Sozialgericht und das kann Jahre dauern.

Und eine Erwerbsminderung ( also EM-Rente ) scheint die RV bei ihnen auch nicht festgestellt zu haben, denn sonst wäre ihr Rehaantrag in einen EM-Rentenantrag bereits umgedeutet worden und würde gar nicht vor dem Widerspruchsauschuss landen.

Offensichtlich gibt es also erhebliche Differenzen in der Einschätzung ihrer gesundheitlichen Situation zwischen ihren, ihrer behandelden Ärzte und der Rentenversicherung. Die Meinung ihrer Krankenkasse/ MDK zur EM spielt übrigens keine Rolle. Wenn nach deren Meinung ginge, wäre fast jeder der nur ein paar Wochen Krankengeld bezieht schon EM....
Die wollen die Leute einzig und alleine damit nur aus der Krankengeldzahlung " drücken " .

Wenn Sie lt. ihrer Ärzte wirklich so akut erkrankt sind gehören Sie auch nicht in eine med. Reha, sondern in eine Krankenhaus und müssen dort - erstmal -behandelt werden. Sie scheinen die Leistungen und Möglichkeiten einer med. Reha doch in der Hinsicht wohl etwas zu überschätzen.

von
Sani38

Hallo,
es geht bei mir nicht um eine EM-Rente sondern um eine Reha. Für eine EM- Rente fühle ich mich noch zu jung.
Mein Arzt sagt mir immer wenn er irgendwelche anfragen bekommt. Diese werden dann auch erst mit mir besprochen und von der DRV ist nichts gekommen. Von dem Facharzt bei dem ich seit kurzen erst in Behandlung bin weiß die DRV gar nichts, also kann der auch keine Anfrage bekommen haben.
Wenn der Antrag jetzt eh abgelehnt wird warum soll ich dann jetzt nicht einen neuen Antrag stellen? Dann muss die DRV doch die Sache neu angehen.
Ja, ich habe mich vorab über den Gutachter infomiert. Das war letztentlich aber nicht der ausschlaggebende grund sondern das er keine Begleitperson zulässt. Die Begleitperson ist mir am wichtigsten dient auch dafür wenn ich was vergesse aber auch als Zeuge. Ist bei mir aber auch krankheitsbedingt. Davon wusste die DRV.
Ich sag ja meiner Meinung nach hat die DRV fehler gemacht und will diese nicht zugeben und deshalb werde ich jetzt auch so behandelt, da ich die damit konfrontiert habe.

Sani

von
Krämers

So schwer es auch fällt, sollten Sie ihre Emotionen mal etwas runter schrauben und die Sache zumindest versuchen etwas realistischer zu betrachten. Das das nicht leicht ist dürfte jedem klar sein.

Sie scheinen auch durch bereits - aus ihrer Sicht - gemachte schlechte Erfahrungen äusserst sensibilisiert zu sein und das alles jetzt zu übertragen auf den laufenden Rehaantrag . Auch das ist nicht gut und schränkt den Blick aufs wichtige und wesentliche sehr ein ... Außerdem sollten Sie sich im Klaren darüber sein, das Sie durch ihre Wünsche und Forderungen an die RV , wie Gutachter aussuchen, Begleitperson MUSS unbedingt anwesend sein und was weiss ich nicht noch alles die Sache sehr verkomplizieren und unnötig erschweren. Sie machen damit nicht nur der RV ( der das relativ egal ist .. ) sondern vor allem auch sich selbst das Leben unnötig schwer...

" Am schlimmsten finde ich aber das aus meiner Akte (hatte ich angefordert) wichtige Befunde verschwunden sind."

Mit solchen völlig unbewiesenen Vorwürfen wäre ich aber an ihrer Stelle sehr sehr vorsichtig. Woher wollen Sie denn bitte wissen, das diese Unterlagen überhaupt der RV vorlagen ? Glauben Sie wirklich , das die RV ärztliche Unterlagen " unterschlägt " ?? Warum sollte Sie das tun ? Um Sie zu ärgern ? Also ich bitte Sie ...

Desweiteren sind ALLE Unterlagen in der Akte fortlaufend nummeriert, sodass hier sofort jedem auffallen würde wenn Seiten fehlen. Schauen Sie da mal genau nach. Wenn die Akte also fortlaufend und komplett durchnummeriert ist fehlt gar nichts, sondern dann lagen diese Unterlagen - warum auch immer - der Rentenversicherung schlicht nie vor ...Das Sie diese dann SOFORT noch nachreichen sollten versteht sich natürlich von selbst. Dies Bedarf doch keiner weiteren Auskunft seitens der RV.

Haben Sie übrigens jetzt im Widerspruchsverfahren keinen Anwalt oderr Sozialverband ( VDK/SovD) der Sie vertritt ? Da wohl nicht, wäre dies sehr zu empfehlen. Jetzt ist es dazu natürlich wohl etwas zu spät. Falls Sie aber doch noch ein Klageverfahren einleiten, sollten Sie o.g. Institutionen auf jeden Fall mit ihrer Rechtsvertretung beauftragen.

Viel Erfolg.

von
Krämers

" es geht bei mir nicht um eine EM-Rente sondern um eine Reha. Für eine EM- Rente fühle ich mich noch zu jung. "

Ob Sie sich zu jung für eine Rente fühlen ist relativ egal. Es gibt auch Leute die mit 25, 30 Jahren schon berentet werden (müssen). Wenn Sie einen Rehaantrag bei der RV stellen und die Reha dann absolvieren, wird dort IMMER auch automatisch eine Einschätzung zur Erwerbsbsfähigkeit durchgeführt. Diese wird der RV mitgeteilt und KÖNNTE dann letztlich in eine EM-Rente münden. Ob Sie das wollen oder nicht spielt dabei keine Rolle. Natürlich müssen Sie dann keinen EM-Rentenantrag stellen, aber die Konsequenzen daraus ( kein Krankengeld, kein ALG I etc. pp ) müssen Sie dann auch selbst tragen.

" Mein Arzt sagt mir immer wenn er irgendwelche anfragen bekommt. Diese werden dann auch erst mit mir besprochen und von der DRV ist nichts gekommen."

Ja , hat meiner mir auch immer genau so gesagt. Bis ich bzw. mein Anwalt dann - viel später - auch meine Akte mal angefordert hat und siehe da da, es war sehr wohl ein Befundbericht meines Arztes in der Akte. Und das genau aus dem Zeitraum meiner Anfragen bei ihm... Mir hat er aber imemr gesagt, das er keine Anfrage von der RV hätte. Ein Arzt der jeden Tag dutzende Patienten hat kann sich doch da auch nicht immer alles merken und dran erninnern. Meiner hat wohl auch nie in seinem PC mal nachgeschaut. Grrrr..

" Von dem Facharzt bei dem ich seit kurzen erst in Behandlung bin weiß die DRV gar nichts, also kann der auch keine Anfrage bekommen haben."

Sie haben sich also erst spät ( zu spät ) in fachärztliche Behandlung begeben oder nur den Facharzt gewechselt ? Das erstere ist/war natürlich ein Fehler ihrerseits. Atteste, Befundberichte von Fachärzten sind für die RV doch weitaus relevanter als selbige vom " nur " Hausarzt. Hätten Sie sich
v o r dem Rehaantrag oder dann spätestens gleich bei Antragstellung in fachärztliche Behandlung begeben, wäre womöglich ihr Rehaantrag genehmigt worden. Auch ist die Stellung eines Rehaantrages direkt vom/durch einen Facharzt immer besser als wenn dies nur der Hausarzt macht. Der Hausarzt ist ja meist kein Facharzt ( gibt es aber auch ) und schon mal gar nicht auf dem med. Fachgebiet der geplanten Rehamassnahme. Diesen schweren Fehler begehen meistens aus Unwissenheit aber viele. Auch müssen SIE natürlich der RV die Behandlung bei einem Facharzt sofort melden. Die RV kann dies ja nun nicht " riechen " ... Dafür ist es nie zu spät. Warum das bisher ihrerseits offensichtlich bis heute noch nicht erfolgt ist verstehe ich nicht. Ob Sie da erst 2 Wochen sind oder wie lange auch immer spielt doch keine Rolle.

" Wenn der Antrag jetzt eh abgelehnt wird warum soll ich dann jetzt nicht einen neuen Antrag stellen? Dann muss die DRV doch die Sache neu angehen."

Ja, nach Ablauf der Frist zur Klageeinreichung gegen den ablehnenden Widerspruchsbescheid hat der Bescheid dann Rechtskraft. Dann können Sie natürlich - wann auch immer - einen neuen Rehaantrag stellen. Dieses wäre aber NUR dann auch wirklich sinnvoll, wenn Sie dann auch neue fachärztliche Unterlagen vorlegen können die ihr Ansinnen unterstützen und der RV im bisherigen Verfahren noch nicht bekannt waren. Ohne neue med. Erkenntnisse würde auch der neue Antrag wohl abgelehnt werden...

"Ich sag ja meiner Meinung nach hat die DRV fehler gemacht und will diese nicht zugeben und deshalb werde ich jetzt auch so behandelt, da ich die damit konfrontiert habe."

Das ist Quatsch. Mehr kann man dazu nicht sagen. Vielleicht ist so eine Aussage - wie andere auch - ihrer Erkrankung geschuldet....

Sie sehen in ihrem Verfahren ist wohl einiges schief gelaufen und das haben zumindest teilweise auch Sie mit verursacht. Bitte also nicht immer nur die Schuld bei anderen ( hier die RV ) suchen. Das Sie schon ab Widerspruchseinlegung einen Anwalt / Sozialverband hätten beauftragen sollten ist ein weiteres Versäumnis ihrerseits. Da wäre unter Umständen noch einiges möglich gewesen. Aber aus Fehlern kann man ja auch lernen..

Vielleicht geht ja doch noch alles gut. Drücke ihnen die Daumen.

von
Sani38

ich werde sicher auch Fehler gemacht haben, gebe ich auch zu. Was den Facharzt angeht habe ich seit Obtober auf den Termin gewartet und davon wusste die DRV. Bei anderen dieser Facharztgruppe hätte ich bis Mai/Juni warten müssen. Von der DRV habe ich dann die Begründung bekommen das es in Berlin aber die Möglichkeit gibt. Hallo soll ich jetzt nur wegen einem Facharzt nach Berlin ziehen und überhaupt wurden ja Facharztberichte mitgesendet aber eben nur von meinem anderen Leiden weswegen ich auch in die Reha sollte.
Der Rehaantrag wurde gestellt, damit ich bis zum Beginn der Behandlung schonmal etwas gestärkt werde. War ja jetzt nicht der Fall auch wenn ich zusammen mit meiner KK und meinem Arzt alle anderen Möglichkeiten durchgegangen bin. Wir haben uns auch über die Möglichkeit einer Akutklinik beschäftigt aber diese hätte mir nur Nachteile gebracht weil die sich nur auf eine Sache spezialisieren und den Rest ausblenden.
Ambulant ist das nie so möglich wie in einer Rehaklinik. Es gibt eben Rehakliniken die sich auf beides spezialisiert haben.
Mir hat diese Warterei jetzt nur geschädigt.

von
Uuuuuuuuuuuuuuuuuuups

Zitiert von: Sani38

Mir hat diese Warterei jetzt nur geschädigt.

Merkt man aber kaum.

von
Hanni

Zitiert von: Sani38

überhaupt wurden ja Facharztberichte mitgesendet aber eben nur von meinem anderen Leiden weswegen ich auch in die Reha sollte.
...
Wir haben uns auch über die Möglichkeit einer Akutklinik beschäftigt aber diese hätte mir nur Nachteile gebracht weil die sich nur auf eine Sache spezialisieren und den Rest ausblenden.
Ambulant ist das nie so möglich wie in einer Rehaklinik.

Nur einen Teil der Probleme anzugeben ist immer schlecht, dann passt auch bei Genehmigung die Rehaklinik nicht unbedingt.
Nach eigenen Erfahrungen und denen von Bekannten (aus Selbsthilfegruppe u.a.) sind Akutkliniken oft besser, weil personel viel besser ausgestattet.
Warum Sie Begleitung brauchen, verstehe ich auch noch nicht. Mein Gedächtnis ist auch angemackt. Habe mir daher in den Tagen vor Begutachtung einen Zettel bereitgelegt und alles aufgeschrieben, was ich beim Gutachter unbedingt erwähnen will. De Zettel mit hin genommen und am Ende des Gesprächs nochmal drüber geguckt und den Rest erwähnt. Ich kann mir auch vorstellen, dass man selbst mit Begleitung eher befangen ist.

von
Sani38

Ich möchte hier nicht auf meine Erkrankungen eingehen nur soviel.
Ich habe 2010 u. 2012 schwere akute Operationen an ein und dem gleichen Gelenk gehabt. Betroffen sind aber mehrere Gelenke.
Dehalb gab es massive Probleme auf der Arbeit die mich psychisch total mitgenommen haben. Das ging soweit das ich jetzt mit meinem AG vor Gericht ziehe.
Was meine Gelenke angeht bräuchte ich eigentlich intensive Krankengymnastik die ambualnt so nicht zu machen ist. In meinem Beruf bin ich auf die betroffenen Gelenke angewiesen.Über diese Sache hat die DRV sämtliche Befunde erhalten wovon aber wie schon geschrieben einige abhanden gekommen sind.
Obwohl ich mich bemüht habe einen Facharzt wegen den psychischen Problemen zu finden habe ich keinen Platz bekommen. Jetzt hatte ich den ersten Termin. Eine Psychotherapie beginne ich aber erst in einigen Wochen. Meine KK hatte mir Hilfe angeboten und schickte mich zu einer Beratung aber auch die Dame konnte in der Richtung nicht viel für mich machen.
Der Rest dürfte jetzt bekannt sein. Im übrigen soll es eine Orthopädisch/ Psychosomatische Klinik sein.

von
Krämers

Wenn bei einer akuten schwerwiegenden psychischen Erkrankung kein zeitnaher Termin bei einem niedergelassenem Psychiater möglich ist ( was fast immer der Fall ist ), müssen Sie eben eine entsprechende Klinik in Anspruch nehmen. Es gibt überall psychiatrische Kliniken die die sog. Pflichtversorgung für die jeweiligen Städte/Kreise und die Gemeinden übernommen haben und die für ihren Wohnort zuständig sind.

hier z.b. für den Berliner Raum :

http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb-psychiatrie/veroeffentlichungen/unterbringung_von_psychisch_kranken_rs.pdf?start&ts=1309518404&file=unterbringung_von_psychisch_kranken_rs.pdf

Wenn Sie also psychisch erkrankt sind können Sie JEDERZEIT diese für Sie zuständige psychiatrische Klinik aufsuchen, welche Sie auch sofort behandeln MUSS ! Da gib es keine Aufnahmefristen oder Wartezeiten. Die Behandlung kann je nach Schweregrad stationär, ambulant oder in der meist angeschlossenen Tagesklinik erfolgen und wird - entsprechenden Diagnose vorrausgesetzt - sofort eingeleitet. Und zumindest bei einer schweren psychischen Erkrankung ist eine Behandlung dort weitaus besser als in jeder Rehaklinik...Alleine deshlab, weil in der Kürze der Zeit eine Rehamassnahme das erforderliche gar nicht geleistet werden kann ! Sie überschätzen eine Rehamassnahme zumindest bei psychischen Erkrankungen gewaltig.

Ausserdem sind die Diagnosen solcher Fachkliniken absolut " wasserfest " und deren Atteste/Befundberichte etc. sind " Gold wert " . Das heisst , damit bekommen Sie - in der Regel - von einer Reha bis EM-Rente alles durch...

Sie können sich also z.b. jetzt ins Auto setzen oder sich zu einer entsprechenden Klinik fahren lassen und dann werden sie auch sofort behandelt. Das gilt jeden Tag der Woche und 365 Tage im Jahr.

Auch bekommen Sie durch Vermittlung der Ärzte dort viel schneller einen Termin zur begleitenden oder sich dem Klinikaufenthalt dann anschließender externen Psychotherapie. Viele dieser Kliniken haben aber auch Psychotherapeuten im Hause wo Sie dann die entsprechende Therapie auch gleich durchführen können.

Es ist also Blödsinn zu sagen, das Sie auf einen Termin für einen Psychiater monatelang warten mussten und sich deshlab erst recht spät in fachärztliche Behandlung begeben haben. Das ist und war überhaupt nicht notwendig , kann nicht als Entschuldigung gelten und war leider wohl wieder ein " Eigentor ".

Und jetzt stehen Sie noch mit ihrem AG vor Gericht. Seien Sie vorsichtig, das Sie nicht im " Krieg " mit allen Beteilgten enden, sich darin aufreiben und damit ihre Restgesundheit u.a. auch dadurch dann irreparabel geschädigt wird. Sie scheinen leider auf dem besten Wege dahin...

von
Sani38

Es geht ja gar nicht nur um das Psychosomatische sondern auch um das Orthopädische.
Was das Psychosomatische angeht habe ich jetzt einen passenden Arzt und habe durch glück einen Therapieplatz bekommen. Beginn noch in diesem Monat. Ausserdem bin ich durch zufall an den sozialpsychatrischen Dienst gekommen. Von dort habe ich auch viel Hilfe bekommen. Aber auch meine Ansprechpartnerin dort meinte das sie es nicht versteht warum man mir wegen den ganzen Baustellen keine Reha genehmigt hat. Ist wohl doch nicht so ganz ein Eigentor. Mir kann kein Mensch vorhalten das ich mich nicht kümmern würde.
Von einer Akutklinik wurde mir von Seiten meines Arztes, meiner KK und auch des MDK abgeraten. Ich werde auch nicht von einer EM- Rente sprechen weil ich diese nicht will. Ich möchte eine Reha damit ich wieder die Möglichkeit bekomme schnell meinen Beruf nachzugehen. Es würde eher in Richtung berufliche Reha laufen.
Die werde ich aber wohl auch nicht bekommen weil ich bereits so eine schon gemacht habe.

von
Krämers

Welche Erkrankung auch immer dann im Vordergrund steht wird sich womöglich erst noch zeigen und kann von hier aus ja auch nicht wirklich beurteilt werden.

Ihre eigentliche Problematik werden Sie vielleicht auch während der Psychotherapie erst bemerken. Sie wären nicht der erste dem es so geht und dem erst dann seine eigentliche " Baustelle " bewusst wird ( oder besser bewusst gemacht wird ) und das ist oft nicht die körperliche. Unterschätzen Sie mal nicht die Auswirkungen einer psychischen Erkrankung auf die körperlichen. u.a. darum läuft es bei ihenn ja auch auf ene psychosomatische Reha hinaus und keine rein orthopädische.

von
Sani38

zum letzten.
Ich lasse mich ja gerne provozieren. Von rein orthopädisch hat nie jemand was geschrieben.
trotzdem ist das wichtig. Ich denke das man eine art Knochtumor direkt am Gelenk liegend nicht in eine psychosomatische Schublade schieben kann. Genauso wenig die daraus entstanden Bewegungseinschränkungen. Was aber in die Psychosomatische Schublade gehört ist die Tatsache das mir mein AG die OP verbieten wollte und mir mit Kündigung gedroht hat wenn ich die OP machen lasse.
Sprich das liegt alles sehr eng zusammen. Also Orthopäsch/ Psychosomatisch

von
Spezi

Wenn Sie möchten gebe ich es Ihnen schriftlich: Sie haben wirklich Probleme. Was wollen Sie eigentlich hier im Forum? Jedenfalls helfen lassen wollen Sie sich nicht. Ich stelle mir vor, dass Sie genauso penetrant mit den Mitarbeitern der DRV umgehen, wie Sie es hier im Forum tun. Kein Wunder, dass Sie von der DRV die kalte Schulter gezeigt bekommen. Krämers provoziert nicht. Er will Ihnen eigentlich nur helfen, wie er auch schon vielen anderen mit seinem enormen Fachwissen geholfen hat. Wie gesagt Sie haben anscheinend wirklich Probleme.