Reha/ Widerspruchsausschuß

von Experte/in Experten-Antwort

Zunächst einmal: Solange der Widerspruchsbescheid noch nicht erteilt und bindend geworden ist, steht noch ein offenes Reha-Verfahren im Raum.

Hinsichtlich des Verfahrensablaufes und der Laufzeit des Widerspruchsverfahrens war es sicher nicht von Vorteil, dass Sie den benannten Gutachter abgelehnt haben.

Wenn Ihnen nach der Ablehnung des Gutachters die Mitteilung gegeben wurde, dass Ihr Widerspruch dem Widerspruchsaussschuss vorgelegt wird, deutet dies (wie bereits von Frau/Herrn Krämers beschrieben) darauf hin, dass dem Widerspruchssausschuss vorgeschlagen werden soll, den Widerspruch zurückzuweisen - sollte im Widerspruchsverfahren festgestellt werden, dass eine Reha erforderlich ist, wird in der Regel die Akte direkt wieder an das Sachgebiet zurückgesandt, um dem Widerspruch abzuhelfen, indem eine Reha bewilligt wird.

Natürlich können Sie einen erneuten Reha-Antrag stellen, dies kann und darf Ihnen nicht verwehrt werden, gleichwohl inhaltlich Ihr Rentenversicherungsträger bereits die Voraussetzungen prüft, ob Ihnen eine Reha bewilligt werden kann.