rehaantrag

von
rosiF

Wer ist zuständig für einen Rehaantrag?
Hausarzt lehnt das Ausfüllen ab mit der Angabe: wird doch abgelehnt.
Versicherte war im Januar wegen einer onkolog. Erkrankung in Reha und dies soll "2xjährl." möglich sein. Wurde damals von der Klinik organisiert, ich denke AHB.
Kann das sein?

Gruß Rosi

von
Unbekannt

Hallo rosiF,

grundsätzlich werden Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nur alle vier Jahre gewährt. Sollte jedoch medizinisch in früherer Zeitabständen eine Reha benötigt werden, ist auch dies im Einzelfall möglich. Einfach einen Antrag stellen.

Falls das mit dem Arzt sitmmt, was Sie sagen, sage ich dazu nur: "Das würde mir zu denken geben!"

Und jetzt ist es entscheidend bei welchem Rentenversicherungsträger man versichert ist:

Ist Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger die Deutsche Rentenversicherung

Baden-Württemberg,
Berlin-Brandenburg,
Braunschweig-Hannover,
Hessen,
Knappschaft-Bahn-See,
Mitteldeutschland,
Bayern Süd
Nord,
Oberfranken-Mittelfranken,
Oldenburg-Bremen,
Rheinland-Pfalz,
Saarland,
Schwaben oder
Unterfranken

lassen Sie bitte von Ihrem Haus- oder Betriebsarzt einen Befundbericht erstellen.
Nachdem sich Ihr Hausarzt weigert, würde ich dass im freien Bereich über der Unterschrift das so auch angeben. Der medizinische Dienst wird dann weitersehen, wie das Problem gelöst wird.

Ist Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger die Deutsche Rentenversicherung

Rheinland oder
Westfalen

wird ein medizinisches Gutachten erstellt. Dieses wird von der Antrag aufnehmenden Stelle oder vom Rentenversicherungsträger in Auftrag gegeben.

Ist Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger die

Deutsche Rentenversicherung Bund

haben Sie die Wahl, ob Ihr Hausarzt oder Betriebsarzt einen Befundbericht erstellt, der mit dem Antrag eingereicht wird oder ob Sie sich von einem Gutachter begutachten lassen.

von
M

Onkologische Nachsorgeleistungen ("Festigungskuren") sind wie sie richtig schreiben in kürzeren Abständen möglich, die 4-Jahres-Frist spielt hier keine Rolle.

Solch ein Antrag wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgelehnt...

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo, rosiF,
bei onkologischen Erkrankungen ist die Zuständigkeit je nach Bundesland unterschiedlich. Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihren Rentenversicherungsträger zu wenden.

von
rosiF

Danke für die Infos
Gruß RosiF.