Rehaantrag abgelehnt

von
Same

Hallo liebe Communuty,

mein Antrag auf Reha wurde abgelehnt.
Begründet wurde es mit § 10 SGB VI. unter anderen
.. dass druch eine
Reha die geminderte Erwerbsfähigkeit nicht gebessert werden kann.
Man hält für mich eine Krankenhasubehandlung für angezeigt.

Hinweis: Meine behandelnen Ärtzte haben sehr wohl eine Reha
befürwortet und mich auch für rehatauglich erklärt.

Hinweis: ich bin 55 J, schwerbehindert und beziehe
seit einigen Jahren eine Teilweise EMR.

M.E. gehts mal wieder um Kostenschieberei, d.h. DRV an KK.

Ich habe heute ein Termin bei meinen zuständigen Arzt und will
Widerspruch einreichen.
Folgende Fragen :
1.Gibt es da vielelicht irgenwelche Formblätter seitens des
DRV, bei Antrag wurde G12043 verwendet, dieser kann jedoch
in Widerspruch nicht verwendet werden.

2. Oder soll der Arzt frei formulieren in Bezug auf Ablehnungsbescheid ?

3. Welche Argumente könnte man losgelöst den medizinischen noch
in Widerspruch aufführen, das man eine med. Reha bewilligt
bekommt und nicht ein Krankenhausaufenthalt.

Ziel soll es sein den Rehaantrag in Widerspruchsverfahren
bewilligt zu bekommen und nicht erst mit Gutachten oder
sogar langwieriges Sozialgerichtsverfahren.

Über fachlich fundierte Antworten würde ich mich freuen.

von
Siehe hier

Sie sollten zunächst noch einmal klären, ob Ihr (abgelehnter) Antrag weiter geleitet wurde an die (dann) zuständige Krankenkasse.

Denn wenn eine Besserung Ihrer Erwerbsfähigkeit durch eine Reha der DRV nicht aussichtsreich erscheint, muss eigentlich die Krankenkasse prüfen, ob aus anderen medizinischen Gründen eine therapeutische Maßnahme notwendig ist.
Ein stationärer Aufenthalt (heißt nicht unbedingt 'Krankenhaus', aber Klinik) wird von der KK nur gewährt, wenn zuvor alle ambulanten Maßnahmen wahrgenommen wurden.

Sie könnten also fristwahrend einen Widerspruch einlegen, den Sie (zeitnah) später begründen.
Und sich dann mit Ihren Ärzten besprechen, die sich mit diesem Thema ja auch auskennen (sollten), sich auch direkt bei Ihrer KK erkundigen bezüglich der Möglichkeiten in Ihrem Fall (hier kennt niemand Ihre Krankengeschichte...)
und eben auch einmal noch den Ablehnungsbescheid lesen, ob da etwas von Weiterleitung an die KK steht oder sonst den zuständigen Sachbearbeiter der DRV danach befragen.

Bedenken Sie aber auch, dass durch ein Widerspruchverfahren es auch zu genaueren Untersuchungen Ihrer bestehenden halben EM-Rente kommen und diese aufgrund dieser Überprüfungen auch aberkannt werden kann. Auch das hängt natürlich von Ihrem Krankheitsverlauf ab, den hier niemand kennt.

Viel Erfolg und alles Gute!

von
Same

Hallo,

danke für die Anwort.
Tja, in der Tat geht man da ein Risiko ein, dass ggf. Teilw. EMR
aberkannt wird, was aber bei meiner Krankheitssymntomatik
nicht angebracht ist.

Aber um dieses Risiko zu minimieren wäre es sicherlich der bessere Weg eien Reha üb die KK zu bekommen, oder ?

Ich gehe stark davon aus, dass der DRV die KK nicht beauftragt hatte, ich werde das bei der KK erfragen und wie da das Vorgehen ist bzgl. Reha.

Experten-Antwort

Hallo Same,

der Antwort von Siehe hier ist nichts hinzuzufügen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
same

Hallo,

ich habe mit der KK gesprochen, die Ablehnung des
Rehaantrages ist dort bereits bekannt gewesen.
Die KK fühlt sich nicht zuständig, da es um Resterhaltung
der Erwerbsfähigkeit geht und sieht weiter den DRV in
der Pflicht !
Ich solle ein fristgerechten Widerspruch einlegen.

Und so dreht man sich im kreise !!

Gehe ich diesen Weg weiter, notfalls Klage vor Solzialgericht
frage ich mich auch , ob es in Hinblick auf mgl. Aberkennung
der Teilw. EMR überhaupt zielführend ist,
da Worst case Szenario= "sozialmedizinische Beurteilung von Reha-Ärzte" schwer zu revidieren sind.

In solch einer Situation das vermeidlich "richtige" zu tun
ist verdammt schwer.

von
Klartext

Zitiert von: same

In solch einer Situation das vermeidlich "richtige" zu tun
ist verdammt schwer.

Daher ist es auch weltfremd, auf ein offenes Forum zu setzen. Ihre Entscheidung müssen Sie letztendlich alleinverantwortlich selber treffen.