Rehaantrag erstmals abgelehnt. Widerspruch läuft. Kann ich über Kkasse in Klinik?

von
frankg

Hallo.
Meine Reha wurde erstmals abgelehnt
(weil ich in den lezten 4 jahren schon mal wg. einer anderen Krankeit auf Reha war).
Ich habe Widerspruch eingelegt.
Nun wäre es aber lt. meinem Arzt wichtig, dass ich in eine psychosomatische Klnik komme.
Es gibt in meiner Wunschklinik die Möglichkeit, auch über die Krankenkasse auf Akutbasis eingewiesen zu werden.
Darf ich das während eines Rehaantrages so machen???

Danke
frank

von
Micha

Wenn Sie berufstätig sind, wird Sie die Krankenkasse bezüglich Reha immer an den Rentenversicherungsträger verweisen.
Anders sieht das aus, wenn Sie unbefristeter Erwerbsminderungsrentner sind oder eine Altersrente beziehen.
Dann übernimmt in der Regel auch die Krankenkasse ein Reha.
Für Sie bestände die Möglichkeit über eine Akut-Einweisung (also über eine normale Krankenhauseinweisung) und amit über die Krankenkasse in eine Klinik zu kommen.
Beachten Sie jedoch, dass nur äußerst wenige psychosomatische Kliniken auch Akutbehandlungen durchführen. Meist sind als Akut-Kliniken psychiatrische Kliniken zuständig.
In Deutschland gibt es nur eine handvoll psychosomatische Kliniken, die auch Akutbehandlungen durchführen.
Diese sind überwiegend im süddeutschen Raum.
Der Arzt muss eine Akutbehandlung in einer der Klinken gegenüber der Krankenkasse richtig begründen und darf keinen Fehler machen. Dies würde dazu führen, dass die Krankenversicherung (die solche Kliniken immer zuerst genehmigen muss) ablehnt.
Erkundigen Sie sich bei der handvoll Kliniken, die diese Akutbehandlungen (meist neben Rehabehandlungen (also 'gemischte' Kliniken), was Sie, bzw. Ihr einweisender Arzt beachten müssen.
Dabb könne Sie ohne weiteres eine Akutbehandlung antreten, während Ihr Widerspruch gegen den Rentenversicherunsträger noch läuft.

Experten-Antwort

Hallo,

sind die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, ist immer der gesetzliche Rentenversicherungsträger für die Durchführung einer Rehabilitation zuständig und nicht die gesetzliche Krankenkasse. Sie sollten die Bearbeitung des Widerspruches abwarten.