Rehaberater

von
Laie

Hallo , ist es möglich schon während des Bezuges von EU- Rente mit einem Rehafachberater wegen einer Teilhabe am Arbeitsleben zu sprechen?
Wenn ja, nur bei der RV anrufen und um einen Termin bitten? Oder wie ist die Vorgehensweise?
Bin noch berentet auf Zeit bis März 2010 und möchte dann gerne wieder irgendwie in das Berufsleben zurück. Meinen erlernten Beruf der Altenpflege kann ich leider nicht mehr ausüben.
Für Informationen wäre ich sehr dankbar
LG Laie

von
Schade

Ja tun Sie das gleich am Montag, wenn Sie der Meinung sind, dass es wieder geht zu arbeiten - alles weitere klärt sich individuell vor Ort.

Was meinen Ihre Ärzte dazu? Können Sie wirklich wieder arbeiten? Wie alt sind Sie?

von
Laie

Hallo Schade

Ich bin 42 Jahre alt. Ich denke das ich eine sitzende Tätigkeit machen könnte. Mit meinem Hausarzt, bzw. Chirurgen hab ich darüber noch nicht gesprochen.
Ich hab zwar im August noch eine erneute OP vor mir, aber ich möchte halt vorab mit dem Rehaberater sprechen, welche Möglichkeiten sich bieten, damit ich wieder ins Berufsleben zurück kann.

LG Laie

von
Nix

So einfach ist das leider nicht, mit einem Rehaberater zu sprechen. Das ist kein Arzt, zu dem man einfach hingeht.
Besuchen Sie die nächste Beratungsstelle. Sprechen Sie beim Sachbearbeiter vor. Da müssen Sie einen formellen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeistsleben stellen. Der Sachbearbeiter zieht sich Ihren Rentenvorgang bei und legt diesen Dem Fachberater für Rehabilitation vor. Der muss über Sie "im Bilde" sein. Ins Blaue hinein wird leider bei der DRV nicht beraten.

Bitte haben Sie dafür Verständnis. Das ist gut für Sie, damit Aussagen der Rentenversicherung für Sie binden sind. Das ist gut für Sie und den RV-Träger selbst.

Viele Grüsse
Nix

von
Nix

Ausserdem schreiben Sie selbst, dass Sie noch eine OP vor sich haben.
Hinweis: Vor Abschluss der Genesung des Versicherten erfolgt ohnehin keine Beratung.
Aber ein normales Gespräch mit dem Sachbearbeiter der RV können Sie jederzeit so kriegen ohne Termin....den bräuchten Sie beim Fachberater für Rehabilitation...nicht dass wir hier etwas durcheinanderschmeissen....

Viele Grüsse
Nix

von
Corletto

Auch ich würde an ihrer Stelle doch erstmal die bevorstehende OP abwarten.

Sie können doch im voraus überhaupt nicht wissen, wie es ihnen nach der OP gesundheitlich gehen wird.

Vielleicht verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand dann sogar ( was ihnen selbstverständlich nicht zu wünschen ist ! )

Ich denke bevor diese OP nicht gelaufen ist und deren Auswirkungen auf ihren Gesundheitzustand nicht bekannt sind, erübrigt sich das Gespräch Fachberater für Rehabilitation.

von
Laie

Dank an alle für die Informationen. Es fällt mir nur schwer, zuhause zu sitzen und nicht berufstätig zu sein. Kann mich leider noch nicht damit abfinden, da ich doch noch ziemlich jung bin.

Gruss Laie

von
-_-

Lassen Sie sich hier keinen erzählen.

Selbstverständlich können Sie sich jederzeit bei einer Reha-Servicestelle beraten lassen, auch wenn Sie derzeit vielleicht noch keinen Antrag stellen. Gerade um heraus zu finden, welche Reha für Sie eventuell in Frage kommt, sind ja diese Beratungsstellen eingerichtet.

Gehen Sie auf die Seite:

http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html

Wählen Sie unter "Beratungsstelle" die "Reha-Servicestellen" aus und geben Sie Ihre Postleitzahl an. Schon können Sie sehen, wo Sie sich beraten lassen können. Dort vereinbaren Sie telefonisch einen Termin oder lassen sich ggf. gleich telefonisch informieren.

von
Nix

Es hat hier niemand erzählt, dass Laie sich nicht beraten lassen soll.
Vielmehr habe ich darauf hingewiesen, wie die Arbeitsweise des RV-Trägers ist.

Bei ungeklärter Genese sind "Beratungen ins Blaue hinein" mit "hätte,wenn und aber" beiden Seiten nicht nützlich.

Deshalb wird ein RV-Träger keine Zusage oder sonstige Erklärung bei noch offenem Ausgang der Genesung wegen bevorstehender Operation vornehmen.

Hier geht es mir nur darum die Mühen von User Laie auf ein Minimum zu reduzieren und ihn nicht schon jetzt zu Amtsgängen zu bewegen, welche wegen noch ausstehender Operation zu keinem für ihn günstigen Ergebnis führen werden.

Einen schönen Sonntag

Nix

Experten-Antwort

Hallo Laie,

irgendwie haben alle Recht!
Für einen Termin beim Reha-Fachberater sollten Sie m.E. auch erst noch die anstehende OP abwarten, da sich ihr Gesundheitszustand dadurch wohl nochmal verändern wird und auch erst dann eine Aussage zu evtl. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben getroffen werden kann. Dennoch können Sie sich natürlich vorher bei einer Reha-Servicestelle informieren, dem steht nichts entgegen!