Rehabericht - Änderungsantrag und EM-Renten-Bearbeitung

von
Eusop

Vielleicht kann mir jemand konkret Auskunft geben, zu folgender Fragestellung.

Ich war zur Reha, wurde au entlassen, mit soz.-med. Prognose: unter 3 h arbeitsfähig und der ausformulieren Empfehlung, für ein Jahr aus den Berufsleben auszusteigen, da weiterhin Therapien notwendig sind.

Da ich auch schon ausgesteuert bin, habe ich mit dem Kurzentlassbrief meinen EM-Rentenantrag abgegeben.

Nun habe ich nach Wochen endlich den Langbrief bekommen, in dem sind allerdings sehr viele inhaltlich-sachliche Fehler, in der Familien- und Berufsanamnese sowie zum Krankheitsverlauf. Da mich dieser Brief ja ein Leben lang "begleiten" wird, werde ich eine Korrektur des Briefes beantragen müssen.

Meine Frage: Gibt es eine Art "offizielles Procedere/Arbeitsanweisung", dass der Rentenantrag dann erstmal nicht bearbeitet wird? Nach dem Motto, es wird erst mal geschaut, wie die korrigierte Fassung des Briefes aussieht. Sprich, meldet die Reha-Klinik dem RV-Träger den Korrekturwunsch?

An der soz.-med. Prognose und den Diagnosen ändert sich nichts.

RV-Träger ist RV Bund Berlin.

Danke

von
KSC

Wenn Sie mit dem Bericht nicht einverstanden sind, weil er wichtige (oder auch unwichtige) Fehler enthält, steht es Ihnen frei die aus Ihrer Sicht notwendigen Einwände schriftlich zu formulieren.

Und dann werden Sie abwarten müssen, wie über den Rentenantrag entschieden wird.

Wird über die Rente nicht so entschieden wie Sie es wünschen, steht Ihnen der Widerspruch offen. Auch im Widerspruchsverfahren begründen Sie, was bei der Entscheidung falsch war.

Ob Ihre Einschätzung zutrifft, dass Sie der Rehabericht "ein Leben lang begleiten wird", will ich nicht kommentieren.

von
KSC

Wenn Sie Ihre Einwände formulieren, sollten Sie diesen Brief natürlich sowohl der Klinik als auch der DRV schicken - dann brauchen Sie nicht darüber rätseln ob die Klinik die DRV informiert.

:)

Experten-Antwort

Hallo Eusop,

wie KSC bereits richtig ausgeführt hat, sollten Sie Ihre Änderungswünsche direkt an die Reha-Klinik und an den Rentenversicherungsträger schriftlich senden.