Rehabilitation

von
Hornet

Ich stelle diese Frage stellvertretend für meine Mutter, die es betrifft: Sie leidet an einer schweren Knochenkrebserkrankung und hat nach der Behandlung einen Reha-Antrag gestellt. Dieser wurde zunächst abgelehnt, ist inzwischen jedoch bewilligt. Da es ihr im Verlauf des Wartens auf die Reha körperlich wesentlich schlechter ging, attestierte ihr zunächst der Hausarzt und ein zweites Mal der Onkologe, dass sie nicht kurfähig sei.
Inzwischen hat sich ihr psychischer Zustand so sehr verschlechtert, dass sie aufgrund der Depression erneut nicht kurfähig ist und sie auch gar nicht mehr zur Kur fahren möchte. Leider ist die Vorstellung zur Kur zu fahren unter anderem der Grund, warum es ihr psychisch so schlecht geht.

Welche Möglichkeiten haben wir nun, die Kur ganz abzusagen? Geht dies überhaupt? Und welche Nachteile wären zu erwarten? Meine Mutter ist Rentnerin.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Beiträge zu meinem Problem.

von
Bertl

Hallo,

einfach schriftlich die Rehabilitation beim zuständigen Träger absagen.

Ein Nachtteil entsteht nicht.

Sollte es Ihrer Mutter mal wieder besser gehen, kann sie einen neuen Antrag stellen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Hornet,
Bitte teilen Sie dem zuständigen Träger den Wunsch einfach schriftlich mit.
Sollte Ihre Mutter jedoch eine Aufforderung zur Antragstellung durch die Krankenkasse, AfA o. ä. erhalten haben, kann die Rücknahme des Antrages auf Grund des eingeschränkten Dispositionsrechts nur mit Zustimmung dieser Stelle erfolgen.

von
Bertl

Zitiert von: Hornet

Meine Mutter ist Rentnerin.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Beiträge zu meinem Problem.

In diesem Fall erübrigt sich eine Nachfrage bei AfA oder Krankenkasse