Rehabilitation als Selbstständiger

von
JohannesK

Hallo in die Runde, ich habe eine Frage. Ich war seit meiner Ausbildung 1986-2016 im elterlichen Betrieb angestellt und auch bei der Rentenversicherung versichert. Im Mai 2016 ging ich in die Selbstständigkeit und zahlte ab da auch nichts mehr ein.
Letztes Jahr im April hat mich die Vernunft gepackt und ich ging auf den letzten Drücker als freiwillig pflichtversichert in die deutsche Rentenversicherung zurück.

Ich wurde nun vor neun Tagen an der Wirbelsäule operiert und soll ab 14.04. eine ambulante Rehabilitation durchlaufen, der Kostenträger, so sagte man mir wäre die Rentenversicherung.

Gibt es da mit der Kostenübernahme ein Problem, weil ich erst seit ein paar Monaten wieder in der Rentenversicherung bin , oder wird das alles übernommen.

Viele Grüße
Johannes

von
DRV

Zitiert von: JohannesK
Hallo in die Runde, ich habe eine Frage. Ich war seit meiner Ausbildung 1986-2016 im elterlichen Betrieb angestellt und auch bei der Rentenversicherung versichert. Im Mai 2016 ging ich in die Selbstständigkeit und zahlte ab da auch nichts mehr ein.
Letztes Jahr im April hat mich die Vernunft gepackt und ich ging auf den letzten Drücker als freiwillig pflichtversichert in die deutsche Rentenversicherung zurück.

Ich wurde nun vor neun Tagen an der Wirbelsäule operiert und soll ab 14.04. eine ambulante Rehabilitation durchlaufen, der Kostenträger, so sagte man mir wäre die Rentenversicherung.

Gibt es da mit der Kostenübernahme ein Problem, weil ich erst seit ein paar Monaten wieder in der Rentenversicherung bin , oder wird das alles übernommen.

Viele Grüße
Johannes

Ja

von
W°lfgang

Hallo JohannesK,

da Sie schon die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt haben ("1986-2016 im elterlichen Betrieb angestellt"), ist die DRV für Sie für Reha-Maßnahmen auch zuständiger Kostenträger.

Daneben besteht der Anspruch auch, weil Sie in den letzten 2 Jahren 6 Monate Pflichtbeiträge geleistet haben, wäre aber für den Reha-Anspruch nicht/zusätzlich notwendig gewesen.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Zitiert von: JohannesK
Hallo in die Runde, ich habe eine Frage. Ich war seit meiner Ausbildung 1986-2016 im elterlichen Betrieb angestellt und auch bei der Rentenversicherung versichert. Im Mai 2016 ging ich in die Selbstständigkeit und zahlte ab da auch nichts mehr ein.
Letztes Jahr im April hat mich die Vernunft gepackt und ich ging auf den letzten Drücker als freiwillig pflichtversichert in die deutsche Rentenversicherung zurück.

Ich wurde nun vor neun Tagen an der Wirbelsäule operiert und soll ab 14.04. eine ambulante Rehabilitation durchlaufen, der Kostenträger, so sagte man mir wäre die Rentenversicherung.

Gibt es da mit der Kostenübernahme ein Problem, weil ich erst seit ein paar Monaten wieder in der Rentenversicherung bin , oder wird das alles übernommen.

Viele Grüße
Johannes

Hallo Johannes,

die versicherungrecthlichen Voraussetzungen sollten in Ihrem Fall erfüllt sein.

Gem. § 11 SGB VI bestehen 3 mögliche Varianten der Erfüllung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Kostenübernahme der medizinischen Rehabilitationsleistung durch den RV-Träger:

1) Beitragsleistung von 180 Kalendermonaten
2) Beitragsleiitung von 60 Kalenermonaten + drohende oder bereites eingetretene Minderung der Erwerbsfähigkeit (medizinische Entscheidung)
3) Beitragsleistung von 6 Kalendermonaten innerhalb der letzten 2 Jahre

Für eine Kostenübernahme der Rehabilitationsleistung scheint die Zuständigkeit des Rentenversicherungsträgers daher grundsätzlich gegeben.

Wir wünschen Ihnen alles Gute,
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
JohannesK

Vielen Dank für die Antworten

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