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Rehaentlassbericht "Leistungsvermögen aufgehoben"

Experten-Antwort

Hallo Gabi Brückner,

grundsätzlich teilen wir im Kern ebenfalls die Ansichten, wie Sie von „W*lfgang“ und „Schorsch“ mitgeteilt wurden. Folgende Anmerkungen möchten wir aber noch machen. Die DRV Bund fällt tatsächlich erst nachdem der offizielle Rentenantrag eingegangen ist die Entscheidung über das Vorliegen der Erwerbsminderung. Bei lokalen Trägern wird die Entscheidung in der Regel bereits nach Eingang des Entlassungsberichts gefällt. In beiden Fällen werden die Versicherten nicht zwangsläufig oder immer angeschrieben. Sollten Sie in den nächsten Wochen keine Mitteilung von Ihrem Rentenversicherungsträger erhalten, dann haben Sie aber jederzeit die Möglichkeit von sich aus einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Wie so oft gilt aber auch hier in allen Fällen, dass wir über die Erfolgsaussichten hier im Forum keine Aussage treffen können.

von
Brückner Gabi

Vielen Dank EXPERTE für die Auskunft.

Macht es Sinn die Erwerbsminderungsrente vor Vorliegen des Entlassungsberichtes zu beantragen ?da ja im Leistungsfall das Antragsdatum zählt?

von
Brückner Gabi

Hallo noch einmal......

habe soeben in der Rehaklinik angerufen und wollte den Rehaentlassbericht mir zuschicken lassen.Tatsächlich will man dies nicht tun.Da ich nun weiß das die Rehaklinik dazu verpflichtet ist (steht in den Dokument ärztlicher Rehaentlassbericht unter Datenrechtlicher Schutz)möchte ich auf mein Recht bestehen. Die Dame am Telefon jedoch sagte mir sie sei dazu noicht befugt,was kann ich tun??
Lobenswert finde ich dann aber doch das er schon geschrieben ist (innerhalb der 14 Tage Regel!!!)

von
Pegasus

Liebe Frau Brückner,

wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dass Sie einen Rentenantrag stellen wollen, dann stellen Sie diesen!
Die Antragstellung ist völlig unabhängig vom Vorliegen des Entlassungsberichtes, von der medizinischen Einschätzung, von Ihren Befürchtungen usw.!

Warten Sie die endgültige Entscheidung der RV ab und dann können Sie die ggf. notwendigen (rechtlichen) Maßnahmen ergreifen.

"Hätte, wäre, könnte" hilft Ihnen überhaupt nicht weiter.

von
Brückner Gabi

@Pegasus,

Befürchtungen???
nachdem was ich hier so alles gelesen habe und heute mit der Rehaklinik erlebt habe ist das zu verdenken?
Das man mir den Rehaentlassbericht nicht zukommen lassen will? obwohl sie dazu verpflichtet sind?
Ein bischen netter hätte Ihre Anwort schon sein können.
Noch ein Grund meines Mißtrauens liegt darin begründet, das die Rehaklinik kein Abschlußgespräch automatisch vollzieht, sondern das der Rehabilitant diesen einfordern muß und zwar über die Schwesternschaft der Klinik,wo gibts denn sowas?
Wenn dann Rehabilitanten in dem Glauben ,es gehe ja alles seinen richtigen Weg sind ,dann kommt oft Wochen später das Erwachen,nämlich dann wenn der Exrehabilitant erkennen muß das der Rehaentlassbericht in vielen Punkten nicht damit übereinstimmt wie der Rehabilitant Angaben gemacht hat.Oder es werden Maßnahmen angegeben die der Rehabilitant nie geleistet hat weil er gar nicht dazu in der Lage war.....ich mußte dies selbst erleben als ich das Abschlußgespräch hatte. Die Ärztin hatte Dinge geschrieben die völlig falsch waren,z.B habe ich angeblich 5 mal Liegefahrradtraining. Fakt war aber das ich nur ein einziges mal das probiert habe und abgebrochen habe. Dies hatte ich ihr auch mitgeteilt.Ich habe alle meine Therapiepläne kopiert mit allen Vermerken was ich tatsächlich "geleistet habe".Da schaute sie mich nur mit großen Augen an und meinte lapidar....das können wir noch ändern...
In sämtlichen Foren und Bewertungen von Rehakliniken ist oft davon geschrieben das Rehakliniken nicht immer korrekt das widergeben was tatsächlich mit den Rehabilitanten so gelaufen ist.
Eigentlich wollte ich mir diesen Frust nicht von der Seele schreiben,aber Ihre Antwort hat mich dazu veranlasst dies zu tun.
MfG

von
Schorsch

Zitiert von: Brückner Gabi

Das man mir den Rehaentlassbericht nicht zukommen lassen will? obwohl sie dazu verpflichtet sind?

Auch bei mir weigerte sich die Rehaklinik mir eine Kopie des Entlassungsberichtes zukommen zu lassen, weil Dinge drin stehen könnten, die ich vielleicht psychisch nicht verkraften könnte.
(Was aber völlig unbegründet war.)

Allerdings bekam ich dann völlig problemlos eine Kopie von meinem Arzt.
Versuchen Sie also bei Ihrem Arzt ihr Glück!

MfG

von
Brückner Gabi

Hallo,

habe von meiner Ärztin eine Kopie erhalten .Sie bestätigte mir,das die Klinik verpflichtet sei mir eine Abschrift zuzuschicken. Egal,wie auch immer,ich weiß warum man mir keinen Entlassbericht zukommenlassen will!!!
Viele Inhalte des Entlassberichtes stimmen einfach nicht, in der KTL Erfassung sind Therapien angegeben die ich nie wahrgenommen habe u.s.w.
Habe sofort in Berlin angerufen. Man bat mich darum alles zu Protokoll zu bringen und zuzuschicken.Habe dieTherapiepläne schon in der Klinik kopiert.vor allem mit dem Beleg was ich nicht mitmachen konnte.Meine Ärztin war so dreist,das sie eine Vorlage vom Entlassbericht mir vorgelegt hat ,der aber nicht deckungsgleich ist mit dem was sie tatsächlich an die RV und an meine Ärzte geschickt hat. Ich bin auf 180! Die Dame am Telefon von Berlin fragte mich nach der Klinik,selbstverständlich durfte sie sich notizen machen!!!
Denn dem Rehabiltanten den Entlassbericht zu verweigern ist no go ,so ihre Worte. Sowie die KTL Erfassung falsch anzugeben auch. Das ganze "Bild" des Entlassungsbrichtes ist völlig verzerrt und würde in Berlin sicher nicht zu meinen Gunsten ausgelegt werden,obwohl die Ärztin bei beiden Feldern "unter3 Stunden" angegeben hat.Ein grasser Widerspruch ist :
wenn beide Kreuze bei unter 3 Std.steht beim Leistungsvermögen,dann ist das pos. und neg. Leistungsvermögen aufgehoben. Die Ärztrin jedoch kreuzt beim neg. Leistungsvermögen "psychomentale Funktion an,ein Verstoß gegen jegliche Regel des Rehaentlassungsberichtes. Auch ansonsten ein Widerspruch nach dem anderen.Oh was reg ich mich auf.......ich werde die entsprechenden Maßnahmen treffen.

Verärgerte Grüße

von
Schorsch

Zitiert von: Brückner Gabi

habe von meiner Ärztin eine Kopie erhalten .Sie bestätigte mir,das die Klinik verpflichtet sei mir eine Abschrift zuzuschicken.

Das stimmt so nicht.
Es liegt im Ermessen der Reha-Ärzte, ob sie die Entlassungsberichte den Patienten zukommen lassen oder nicht.
Zwar hat der Betroffene das Recht, vom Kostenträger eine Kopie zu verlangen. Der Kostenträger hat aber wiederum das Recht, frei zu entscheiden, ob er diese Kopie direkt an die Betroffenen schickt oder nur an den behandelnden Arzt.

Es ist sogar möglich, dass bestimmte Passagen im Entlassungsbericht geschwärzt werden, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass der Patient diese Textpassagen psychisch nicht verkraften könnte.

Ihre Ärztin mag zwar eine gute Medizinerin sein, aus dem Sozialrecht sollte sie sich aber besser raushalten.

MfG

von
Brückner Gabi

Hallo Schorsch,

sorry ,aber ich habe es schriftlich vorliegen bezw. mach Dir bitte die Mühe gebe mal in die Suchmaschine "der ärztliche Reha-Entlassbericht pdf 2015. Das sind 80 hochinteressante Seiten!!
Dort kannst Du alles nachlesen wie ein Rehaentlassbericht auszusehen hat. Er ist an die Ärzte der Kliniken gerichtet.Die Info das jeder internetnutzer auch die Möglichkeit hat dies nachzulesen habe ich Vorgestern von einem ehrenamtl. VDK Mitglied bekommen. Darüber bin ich sehr dankbar,denn ansonsten hätte ich nur die groben Fehler in meinem Entlassbericht erkannt! Auf Seite 12 Absatz 2.4 kannst Du unter Patientenrechte und Datenschutz nachlesen was Deine Rechte sind.Dort wird sogar aufmerksam gemacht das der Rehabilitant auch darüber zu informieren ist!
Wertvolle Infos für jeden hier interssierten wie eine Rehaklinik gut geführt werden kann.

von
Urselchen

Zitiert von: Brückner Gabi

Hallo,

habe von meiner Ärztin eine Kopie erhalten .Sie bestätigte mir,das die Klinik verpflichtet sei mir eine Abschrift zuzuschicken. Egal,wie auch immer,ich weiß warum man mir keinen Entlassbericht zukommenlassen will!!!
Viele Inhalte des Entlassberichtes stimmen einfach nicht, in der KTL Erfassung sind Therapien angegeben die ich nie wahrgenommen habe u.s.w.
Habe sofort in Berlin angerufen. Man bat mich darum alles zu Protokoll zu bringen und zuzuschicken.Habe dieTherapiepläne schon in der Klinik kopiert.vor allem mit dem Beleg was ich nicht mitmachen konnte.Meine Ärztin war so dreist,das sie eine Vorlage vom Entlassbericht mir vorgelegt hat ,der aber nicht deckungsgleich ist mit dem was sie tatsächlich an die RV und an meine Ärzte geschickt hat. Ich bin auf 180! Die Dame am Telefon von Berlin fragte mich nach der Klinik,selbstverständlich durfte sie sich notizen machen!!!
Denn dem Rehabiltanten den Entlassbericht zu verweigern ist no go ,so ihre Worte. Sowie die KTL Erfassung falsch anzugeben auch. Das ganze "Bild" des Entlassungsbrichtes ist völlig verzerrt und würde in Berlin sicher nicht zu meinen Gunsten ausgelegt werden,obwohl die Ärztin bei beiden Feldern "unter3 Stunden" angegeben hat.Ein grasser Widerspruch ist :
wenn beide Kreuze bei unter 3 Std.steht beim Leistungsvermögen,dann ist das pos. und neg. Leistungsvermögen aufgehoben. Die Ärztrin jedoch kreuzt beim neg. Leistungsvermögen "psychomentale Funktion an,ein Verstoß gegen jegliche Regel des Rehaentlassungsberichtes. Auch ansonsten ein Widerspruch nach dem anderen.Oh was reg ich mich auf.......ich werde die entsprechenden Maßnahmen treffen.

Verärgerte Grüße

Hallo Frau Brückner,
Sie haben ganz klar ein Recht auf Ihren Entlassbericht bei einer Reha-Maßnahme. Da gibt es keinen Zweifel. Es ist richtig, die Klinik kann Ihnen die Relevanten Teile zur Psychischen Beurteilung schwärzen. Machen Sie aber nicht, denn dann müsste jemand hinsitzen und das durchführen und es müsste dies in einem eigenen Dokument gespeichert werden. Deswegen machen es sich die Rehakliniken einfach und geben Ihne womöglich nichts. Rechtlich ist das eine Ausrede.

Zu Ihren Feststellungen einer Beschwerde der Reha. Entweder sie gehen in eine Geschäftsstelle der DRV oder reichen selbst eine Beschwerde ein. Bitte lesen Sie Ihren Bericht ganz genau durch, kann das sein was dort geschrieben wurde. Es gibt Missverständnisse auf Grund von Rechtschreibauslegung und es gibt klare Falschinformationen. Schreiben Sie das alles auf und senden es an die RV. Damit haben Sie nachgewiesen, dass Sie Ihr Anliegen ernst genommen haben und Mängel sehen. Sollte es zu einen Gerichtlichen Verfahren kommen, kann das sehr hilfreich sein. Grundsätzlich sind alle selbst gemachten Aufzeichnungen, Notizen, Termine und Fotos siinnvoll.

Ich war 3 Wochen in Reha, habe mich auch beschwert, dass ich nur mit schweren Schmerzmedikamenten die Reha habe durchführen können. Ich war nach der Reha mehr kaputt als vorher. Wollte nach Hause fahren und bin zuerst auf einen Parkplatz und habe 4 Std. gepennt. Ergebnis 7 Monate später wurde bei der Schlafapnoekontrolle 47% Sauerstoffversorgung und 587 Atemaussetzer festgestellt. Das muss man sich mal vorstellen, aber ich wurde Arbeitsfähig entlassen. Deshalb immer wenn Sie einen Grund sehen Beschwerde/Widerspruch usw. einlegen. Bitte nicht Ärgern wenn dann vom RV-Träger eine Ablehnung kommen sollte.

Zu der Herausgabe von Arztdokumenten. Hier gilt die 10 jährige Aufbewahrungsfrist. Rückwirkend auf diese Frist können Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Reha-Klinik Unterlagen-Rehaberichte-Laboruntersuchungen usw. dort für die Aufbewahrungszeit anfordern. Am besten schriftlich, damit sie den Nachweis des Antrages erbringen können, denn es ist vielfach so, dass die Unterlagen der Reha beim Leistungsträger im Archiv liegen und von der durchführenden Reha-Klinik dort angefordert werden müssen. Kann etwas dauern, ansonsten anrufen und auf die schriftliche Anfrage verweisen.

Noch ein Tipp ist die Patientenquittung. Fordern Sie von Ihrer Krankenkasse, Ihrem Krankenhaus immer eine Patientenquittung an. Sie werden staunen was hier zum Vorschein kommt. Sie sehen dort alles taggenau in Anspuch und abgerechneten Leistungen inkl. Medikamente, Zuzahlungen etc..
Ein Patientenquittung können Sie von einer Klinik nach einen Aufenthalt ab der Entlassung 4 Wochen danach verlangen. Nach einem Arztbesuch, wenn sie aus dem Sprechzimmer kommen, können Sie über die erbrachten Leistungen eine Patientenquittung an der Theke des Arztes verlangen. Der Arzt kann hierfür jedoch 1 Euro als Kostenersatz erheben. Sie können bei Ihrer Krankenkassen rückwirkend für 18 Monate ein Patientenquittung kostenlos verlangen. Grundlage ist immer § 305 SGB V. Das kann ich jedem nur empfehlen zu tun.

Rentenanträge können Sie immer unabhängig von einer Reha-Leistung stellen. Darauf wurde hier schon hingewiesen. Wenn Sie den VdK in Anspruch nehmen sollte man Sie dort über Ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären.

Auch aus meiner Erfahrung aber ich glaube Sie sind so Aufmerksam, sorgen Sie nicht nur Gesundheitlich vor. Lieber ein Blatt Papier mehr im Ordner als ein Rätselraten vor Gericht. Will in diesem Zusammenhang auch darauf verweisen, dass es auch im Sinne einen RV-Trägers sein kann, dass man Ihren eine Reha genehmigt, damit man Ihnen keine Rente zukommen lassen will. Deshalb nicht im Sinne denken es wird für den Patienten auf einer Grundlage entschieden. Was aber auf Grund von medizinischer Begutachtung wichtig ist, dass die Beurteilung der RV-Trägers höchstwertig ist. Heißt wenn Ihnen der MDK der Krankenkasse eine dauernde Arbeitsunfähigkeit und somit einen Rentenanspruch als gegeben ansieht, die Rentenversicherung Ihnen jedoch 3 Stunden Arbeitsfähigkeit, dann ist die Entscheidung des RV-Trägers bindent. Gut sie können hier Widerspruch einlegen und letztendlich die Gerichtliche Klärung herbeiführen. Bedenken Sie aber immer, alle Zusammehänge in Ihrem Fall. Krankengeldbezugszeiten, ALG-Zeiten, Übergangsfristen usw.

Hier noch ein Link zu den Dokumenten bei der DRv-Bund. http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/3_Infos_fuer_Experten/01_Sozialmedizin_Forschung/01_sozialmedizin/begutachtung/grundlagen_node.html

Diese Informationen sind nicht vollständig umfangreich und auch nicht auf Ihren Fall bezogen. Vielleicht können Sie eine Hilfe sein. Nicht Aufregen und nicht Ärgern. Informieren und aus der gestärkten Position handeln.

Mfg Urselchen

von
Brückner Gabi

@Urselchen,

glauben sei mir, ich habe schon sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt. Klar habe ich Belege für meine Beschwerden. Ich ärgere mich nur über die unnötige Arbeit und die Ungerechtigkieten die in diesem System herrschen!!! Heute hatte ich einen Termin beim Rentenberater der auch zugleich VDK Mitglied und Mitarbeiter ist. Der sagte mir das genau diese Erlebnisse wie ich sie berichtet und dokumentiert habe immer häufiger vorkommen. Das es immer mehr darauf hinausläuft,den Patienten möglichst wenig zu informieren u.s.w. Er wird alles was ich dokumentiert habe und die Beweise mitnehmen nach Berlin .Dort geht er mit vielen gesammleten Dokumenten auch anderer Betroffenen zur DRV Bund.

von
Schorsch

Zitiert von: Brückner Gabi

Hallo Schorsch,

sorry ,aber ich habe es schriftlich vorliegen bezw. mach Dir bitte die Mühe gebe mal in die Suchmaschine "der ärztliche Reha-Entlassbericht pdf 2015. Das sind 80 hochinteressante Seiten!!
Dort kannst Du alles nachlesen wie ein Rehaentlassbericht auszusehen hat.


Erstens ist Papier geduldig und zweitens brauche ich keinen diesbezüglichen Nachhilfeunterricht im Sozialrecht.

Es steht Ihnen selbstverständlich frei, Ihre Rehaklinik auf Herausgabe des Entlassungsberichts zu verklagen.

Das würde Ihnen aber nicht viel nützen, weil kein Arzt strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten hat, wenn er sich weigert.

Solange Sie so aufgeregt sind, sollten Sie besser gar nichts weiter unternehmen.

Und wenn Ihr Blutdruck und Ihr Puls wieder normale Werte erreicht haben, wäre es Zeit für einen Rentenantrag, den Sie in jedem Rathaus oder Bürgeramt ausfüllen lassen können.
Dafür ist weder ein Besuch beim VdK noch bei einem Rentenberater nötig.

Und dann heißt es geduldig abzuwarten und auf DRV-Nachrichten angemessen zu reagieren.

Wenn Sie wirklich rentenrelevant erwerbsgemindert sind, lässt sich das auch nachweisen.
DAS wei ich aus eigener Erfahrung!

MfG

von
Brückner Gabi

@ Schrosch,
schon seltsam das ein Mensch der 2 Jahre (mit Gerichtsurteil) auf seine Rente warten musste so reagiert. Ich erteile hier kein Nachhilfeunterricht sondern lege Fakten dar!!!
Heute Nachmittag wurde ich von der DRV angerufen,man wollte genau wissen wie die Rehaklinik reagierte als ich um den Rehaentlassbericht bat. Herr Schorsch mag ja sein das Papier geduldig ist auch das vom Sozialgesetzbuch,Sie müssen sich nicht über meinen Ärger so auslassen,das ist nicht
sachlich und schon gar nicht freundlich.
Zudem ist dies hier ein Forum wo Menschen Hilfe suchen, da bin ich gerne bereit vom dem was ich erfahre und belegen kann auch zu berichten.Sie müssen mir auch gar nichts vom Sozialgesetzbuch erzählen. Sie haben sich doch auch Hilfe geholt ,oder sind sie alleine vor Gericht gegangen ? Ich bitte Sie höflichst mich nicht mehr mit unsachlichen Meinungen zu attakieren.Danke

von
Brückner Gabi

ach ja und verklagen muß ich meine Rehaklinik auch nicht,die wird eine Korrektur vornehmen und mir dann den korrigierten Entlassbericht ohne Aufforderung zuschicken.
Papier ist eben nicht immer geduldig.....

von
Schorsch

Zitiert von: Brückner Gabi

@ Schrosch,
schon seltsam das ein Mensch der 2 Jahre (mit Gerichtsurteil) auf seine Rente warten musste so reagiert.

Den Terminplan meines zuständigen Sozialgerichtes konnte ich leider nicht beeinflussen.

Steht in Ihrem Info-Material wie man so etwas macht?

von
Schorsch

Zitiert von: Brückner Gabi

@ Schrosch,
schon seltsam das ein Mensch der 2 Jahre (mit Gerichtsurteil) auf seine Rente warten musste so reagiert.

Ich musste übrigens nicht "mit Gerichtsurteil" 2 Jahre auf meine Rente warten, sondern 2 Jahre auf ein entsprechendes Gerichtsurteil.
Erkennen Sie den Unterschied?

Im Übrigen liegt mein Rentenverfahren bereits 15 Jahre zurück und ich habe inzwischen schon mehreren Mitbürgern erfolgreich zu ihren Renten verholfen.

MfG

von
Hermine

Zitiert von: Brückner Gabi

ach ja und verklagen muß ich meine Rehaklinik auch nicht,die wird eine Korrektur vornehmen und mir dann den korrigierten Entlassbericht ohne Aufforderung zuschicken.

Woher weiß die Rehaklinik überhaupt dass Sie einen korrigierten Bericht haben wollen, wenn Sie sie nicht dazu aufgefordert haben?

Und was macht Sie so sicher, dass der korrigierte Bericht Ihren Wünschen entspricht?

Womöglich werden die beiden "unter 3 Stunden-Kreuze" ebenfalls korrigiert.
Und dann?

von
Brückner Gabi

@ Hermine,

ich habe mit der Klinik Kontakt aufgenommen,
Wenn falsche Angaben bezüglich der Leistungen gemacht werden und dies nachzuweisen ist ,wäre die Klinik ja schön dumm dies nicht zu korregieren. Mehr dazu werde ich bestimmt hier nicht schreiben.

von
Cornelius H.

Zitiert von: Brückner Gabi

ich habe mit der Klinik Kontakt aufgenommen,
Wenn falsche Angaben bezüglich der Leistungen gemacht werden und dies nachzuweisen ist ,wäre die Klinik ja schön dumm dies nicht zu korregieren.

Na ja, der erste fehlerhafte Entlassungsbericht war auch "dumm".

Vielleicht war die Beurteilung Ihres Restleistungsvermögens auch "dumm" und wird nun ebenfalls (vom Chefarzt) korrigiert, weil der den verantwortlichen Arzt für "dumm" hält.... ;-)

von
Brückner Gabi

@cornelius H
ich kann es nicht verstehen wieso es hier Leute gibt,die ein "Vorgehen" einer Klinik noch durch solche Äußerungen wie Sie .....unterstützt.
Dumm nur,dass in meinem Fall der Oberarzt hintergangen wurde von einer Stationsärztin, die der deutschen Sprache auch nicht sonderlich mächtig ist. Wenn sie meinen das in meinem Fall evtl. die erste Einschätzung nicht richtig ist/war dann gehe ich mal davon aus das Sie wenig Empathie für Menschen haben die sich gegen Ungerechtigkeit wehren. Die Klinik würde noch viel unglaubhafter dastehen wenn sie die Einschätzung meines Leistungsvermögens ändern würde.
Ich weiß ja nicht was sie so in ihrer Vergangenheit erlebt haben. Ob sie mit ihrem Leben zufrieden sind oder ob man sie vielleicht auch schon versucht hat in die Pfanne zu hauen.
Mal sehen wer hier noch so schreibt.......