Rehaentlassung arbeitsunfähig und unter3h

von
Gisela Kurth

Liebe Experten,
Entlassung aus der Reha bin ich als arbeitsunfähig für den allg. Arbeitsmarkt unter 3h. Gearbeitet habe ich durchgehend seit 1980.Ich werde nun 57.
Ich soll mich nun krankschreiben lassen bis zur Entscheidung des RV.
Ich kann also eine EMR beantragen.
Welche Chance besteht das er mit der Rehabeurteilung durchgeht? Und wie lange dauert die Antwort in der Regel?
Kommt da ein weiterer Gutachter ins Spiel?
Termin habe ich aber beim RV Servicecenter für die Antragstellung erst frühestens Mitte April.
Das ist mir zu spät.
Gibt es eine andere Möglichkeit?bzw. wer mir helfen könnte beim ausfüllen?
Reha wurde im August 2018 beantragt. Wird nun schon nach den neuen Hochrechnungen die Berechnung stattfinden oder nach den alten?
Fragen über Fragen....

Danke im Voraus
Gisela

von
W*lfgang

Zitiert von: Gisela Kurth
Termin habe ich aber beim RV Servicecenter für die Antragstellung erst frühestens Mitte April. Das ist mir zu spät.

Hallo Gisela,

warum zu spät? Rein finanziell gesehen erhalten Sie doch weiterhin Krankengeld/anschließend nach etwaiger 'Aussteuerung' ALG 1 in gleiche Höhe, was beides grundsätzlich höher als die erwartete EM-Rente sein sollte.

Füße stillhalten, Antragstellung im April - die weiteren Entscheidungen zu einer möglichen EM-Rente werden folgen ...das Reha-Gutachten allein (u3 Std. allgemeiner Arbeitsmarkt) ist keine Garantie für eine EM-Rente – zunächst nur schon ein starker Anhaltspunkt dafür.

Gruß
w.

von
Daniela

Du kannst den Antrag doch auch selber ausfüllen, gibt es unter DRV zum runterladen. Ist zwar viel auszufüllen, aber nichts schwieriges dabei

Experten-Antwort

1. Möglichkeit

Hier ist der Link um Online den Antrag auszufüllen und zu senden. Sie benötigen hierfür einen PC, Drucker, Onlinezugang.

https://www.eservice-drv.de/eantrag/hinweis-ohne-karte.seam

2. Möglichkeit

Versicherungsamt an ihrem Wohnort

3. Versichertenberater

Untenstehend der Link für die Suche nach Versichertenberatern in ihrer Nähe

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html

von
DRV

Zitiert von: W*lfgang

warum zu spät? Rein finanziell gesehen erhalten Sie doch weiterhin Krankengeld/anschließend nach etwaiger 'Aussteuerung' ALG 1 in gleiche Höhe, was beides grundsätzlich höher als die erwartete EM-Rente sein sollte.

Und falls die Antragsbearbeitung länger dauern sollte, weil beispielsweise Rechtsmittel eingelegt werden müssen, gibt es bei Bedürftigkeit Hartz4.

von
wersonst

Zitiert von: W*lfgang

warum zu spät? Rein finanziell gesehen erhalten Sie doch weiterhin Krankengeld/anschließend nach etwaiger 'Aussteuerung' ALG 1 in gleiche Höhe, was beides grundsätzlich höher als die erwartete EM-Rente sein sollte.

Was manche "selbsternannte" Experten hier für einen Müll schreiben, ohne die ganzen Fakten zu kennen, ist schon mehr als fahrlässig!

Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln und hoffen das man auf solche Hilfestellungen nicht hereinfällt.

von
Herbert

Zitiert von: wersonst
Zitiert von: W*lfgang

warum zu spät? Rein finanziell gesehen erhalten Sie doch weiterhin Krankengeld/anschließend nach etwaiger 'Aussteuerung' ALG 1 in gleiche Höhe, was beides grundsätzlich höher als die erwartete EM-Rente sein sollte.

Was manche "selbsternannte" Experten hier für einen Müll schreiben, ohne die ganzen Fakten zu kennen, ist schon mehr als fahrlässig!

Da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln und hoffen das man auf solche Hilfestellungen nicht hereinfällt.


Wenn alles reibungslos läuft und der Rentenantrag zeitnah, also innerhalb des Krankengeld-/Arbeitslosengeldbezuges bewilligt wird, besteht kein Grund zur Sorge.

Aus eigenen Erfahrungen weiß ich aber, dass sich die Antragsbearbeitung lange Zeit verzögern kann, ohne dass man selbst dafür verantwortlich ist.
Deshalb sollte man keinesfalls Wolfgangs Rat befolgen sondern den Rentenantrag UNVERZÜGLICH stellen, damit man nicht tatsächlich im Hartz4-Bezug landet, wie bereits weiter oben erwähnt wurde.

Der Wolfgang ist eben ein Theoretiker, der immer vom Normalfall ausgeht aber über keinerlei praktischer Erfahrung verfügt wie jemand, der schon jahrelang Rente bezieht.
Dabei sind die praktischen Erfahrungen von "einfachen Rentnern" oft viel mehr wert als die theoretischen Kenntnisse eines "kaffeetrinkenden Schreibtischtäters"

von
Bestands EMR

Zitiert von: Gisela Kurth
Liebe Experten,
Entlassung aus der Reha bin ich als arbeitsunfähig für den allg. Arbeitsmarkt unter 3h. Gearbeitet habe ich durchgehend seit 1980.Ich werde nun 57.
Ich soll mich nun krankschreiben lassen bis zur Entscheidung des RV.
Ich kann also eine EMR beantragen.
Welche Chance besteht das er mit der Rehabeurteilung durchgeht? Und wie lange dauert die Antwort in der Regel?
Kommt da ein weiterer Gutachter ins Spiel?
Termin habe ich aber beim RV Servicecenter für die Antragstellung erst frühestens Mitte April.
Das ist mir zu spät.
Gibt es eine andere Möglichkeit?bzw. wer mir helfen könnte beim ausfüllen?
Reha wurde im August 2018 beantragt. Wird nun schon nach den neuen Hochrechnungen die Berechnung stattfinden oder nach den alten?
Fragen über Fragen....

Danke im Voraus
Gisela

Aus eigener Erfahrung kann ich ihnen sagen das mindesten der Reha Antrag als Anfang der Erwerbsminderungsrente genommen wird.
Ich stellte auch meinen Antrag auf EMR im August 2014 aber meine Erwerbsminderung wurde auf April 2013 festgelegt wo ich zum ersten mal zum Arzt ging bevor ich operiert wurde.
Die Reha bzw. AHB war dann im September 2013.
Meine Zurechnungszeit waren 6 Jahre bis zum 60 Lebensjahr.
Also können Sie froh sein falls es mit 2018 klappt.
Einige bekommen wenig, andere mehr und die letzten viel.

von
W*lfgang

Zitiert von: W*lfgang
anschließend nach etwaiger 'Aussteuerung' ALG 1 in gleiche Höhe

Es tut mir unendlich leid das ich hier ein falsche Auskunft gegeben habe

Gruß
w.