Rehaklinik wechseln! Ablauf?Probleme mit KK?

von
markusM

Guten Tag.

Ich habe am 17.8.11 eine Zusage über eine med. Reha mit Klinikangabe erhalten.
Krankenkasse hat dies auf Eilverfahren (mag mich aus Krankengeld rausbekommen) eingeleitet.
Ich möchte jedoch in eine andere gleichwertige Klinik (nicht weiter entfernt, auch Einrichtung vom Rententräger), da ich in der vorgeschlagenen schon einigemal war (ohne Erfolg).
Termin habe ich heute erhalten (für übermorgen!).

Frage:
Ich habe doch 4 Wochen Zeit, gegen diese Klinik einspruch einzulegen?
Ich werde dem Rententräger mitteilen, dass ich in Klinik B möchte.
Klinik A habe ich schon informiert.

Ist der Vorgang so richtig?
Bekomme ich Probleme mit der Kasse über diesen Wechsel? Bleibe ja so sicher 4 Wochen länger in KG (bis ich neuen Termin von neuer Klinik erhalte).

Danke
markus

von
yumiko

wenn ihre krankenkasse sie aufgefordert hat, den reha-antrag zu stellen, sind sie in ihren dispositionsrechten eingeschränkt. das heißt im klartext, dass sie ohne zustimmung der krankenkasse weder den reha-antrag zurückziehen können, noch den aufnahmetermin verschieben oder eine andere klinik auswählen können. alles bedarf der zustimmung der krankenkasse.
klären sie am besten mit ihrer wunschklinik schon im voraus ab, wann dort eine aufnahme möglich wäre. wenn die aufnahme in der neuen klinik sich nur um ein paar tage verzögert, spielen die krankenkassen meistens mit. wenden sie sich gleich an ihre krankenkasse und klären dort den sachverhalt direkt mit dem zuständigen sachbearbeiter.

von Experte/in Experten-Antwort

Da Ihre Disposition von der KK eingeschränkt wurde, können Sie eine Änderung auch nur mit der KK klären!

von
markus_m

Hallo.

Ich verstehe das nicht ganz.

Ich habe vom Rententräger die Bewilligung und die Klinik erhalten!
Den REhaantrag habe ich zur Krankenkasse geschickt, welche diesen an den Rententräger weitergeleitet hat.
Die Krankenkasse hat nur eine Frist gesetzt, bis wann ich den Rehaantrag beim REntenträger stellen muß!

Wer ist nun wegen Klinikänderung zuständig???

danke
markus

von Experte/in Experten-Antwort

Die RV, aber die KK muss gefragt werden,ob sie mit der Änderung einverstanden ist; da es evtl. zu einer Verzögerung kommen kann!

von
nu

Beide, wie andere schon schrieben. Die DRV muss den Bescheid ändern UND die Krankenkasse muss einverstanden sein. Das wird sie vermutlich nur, wenn sich der Termin nicht wesentlich verschiebt. Also klemmen Sie sich ans Telefon, bei DRV und bei der Wubschklinik!

von
markus_m

hallo nu,

danke.

ich habe es so gemacht. ist das richtig?

1) vorgegebene klinik informiert, dass ich in eine andere klinik möchte. somit weiß die klinik, dass ich am donnerstag nicht kommen werde.
2) rententräger fax geschickt, dass ich in klinik b möchte (mit argumenten) und mitgeteilt, dass ich klinik abgesagt habe
3) in das schreiben für den rententräger auch reingeschrieben, dass sie meine krankenkasse informieren soll, damit nicht der eindruck erweckt wird, ich würde das verfahren verzögern
4) neue klinik angerufen und nach platz im rahmen "eilverfahren" gefragt. antwort
"in 2-3 wochen wäre etwas frei. wir brauchen aber bewilligung direkt vom rententräger".

ist das so richtig? möchte nicht mein krankengeld riskieren.
2-3 wochen kann ich warten. kasse macht ja nur druck, damit ich schneller aus dem kg komme.

danke
markus

von
markus_m

hallo nu,

danke.

ich habe es so gemacht. ist das richtig?

1) vorgegebene klinik informiert, dass ich in eine andere klinik möchte. somit weiß die klinik, dass ich am donnerstag nicht kommen werde.
2) rententräger fax geschickt, dass ich in klinik b möchte (mit argumenten) und mitgeteilt, dass ich klinik abgesagt habe
3) in das schreiben für den rententräger auch reingeschrieben, dass sie meine krankenkasse informieren soll, damit nicht der eindruck erweckt wird, ich würde das verfahren verzögern
4) neue klinik angerufen und nach platz im rahmen "eilverfahren" gefragt. antwort
"in 2-3 wochen wäre etwas frei. wir brauchen aber bewilligung direkt vom rententräger".

ist das so richtig? möchte nicht mein krankengeld riskieren.
2-3 wochen kann ich warten. kasse macht ja nur druck, damit ich schneller aus dem kg komme.

danke
markus

von Experte/in Experten-Antwort

Ja, die vorgehensweise ist i.O.

von
Grappa

Ich würde Ihnen empfehlen, der Krankenkasse auch gleich Bescheid zu sagen und nicht über den Umweg über den RV Träger. Sie sind bei der Krankenkasse miteilungspflichtig.
Könnte doch sein das die Rentensachbearbeitung ein Schreiben aufsetzt und die KK erst im Laufe der nächsten Woche dieses Schreiben erhält.

von
nu

Richtig. Sie wurden vermutlich darauf hingewiesen, dass Sie alle Änderungen mit der Kasse absprechen müssen? das können Sie dann nicht an die DRV delegieren.

von
markus_m

Hallo Nu,

danke für deine Nachricht.
Du scheinst dich sehr gut auszukennen.

Darf ich nochmals nachfragen.

Ich wurde nicht darauf hingewiesen (von meiner Kasse), dass ich alle Änderungen mit der Kasse besprechen soll.
Hab einfach ein Schreiben vom Rententräger erhalten, dass ich zur med. Reha darf in Klinik A.
Innerhalb von 4 Wochen könnte ich einspruch einlegen. Möchte ich nicht, sondern halt nur Klinik wechseln.

Ich möchte keine unnötigen Wellen schlagen. Nur wegen 2 Wochen Verschiebung! Deshalb möchte ich ja auch nur den Rententräger (hab ich tel. und schriftlich gleich innerhalb von 1 Woche nach Bewilligungszustellung) informiert.
Rehaklinik ab ich abgesagt. Die Wunschklinik angefragt.

Meine Kasse hat ja nur den Antrag als Eilverfahren an den Rententräger weitergeleitet. Sonst keine Info von Kasser erhalten...

Danke

von
nu

Sie haben vermutlich den rehaantrag nach Aufforderung durch die Krankenkasse gestellt, oder? Dann stand das schon im ersten Schreiben der Kasse.