Rehantrag neu ausfüllen weil nicht bei Rentenvers.

von
Fragender

Hallo,
ich habe mal eine Frage und hoffe auf Beantwortung.

Ich wurde operiert und der Arzt hat über die Krankenkasse einen Rehaantrag (ambulant) gestellt.
Alle erforderlichen Unterlagen wurden bei der Krankenkasse eingereicht ( Arztbericht etc)
Kranken lasse hat MDK hinzugezogen, und der sagt Reha wäre angebracht.
Dann bekam ich Post von der Krankenkasse, dass ich Reha machen soll aber über die Rentenversicherung und die leiten den Antrags weiter.
Lange Zeit ist nichts passiert, dann nochmal bei der Rentenvers. angerufen da hieß es ja Antrag ist da und er wird in ca. 3 Wochen entschieden.
Nun bekomme ich Post mit dem Rehaantrag einer Selbsteinschätzung und einem Arztbericht.
Meine Krankenkasse sagt dass ist Quatsch die haben den Antrag , und die Rentenversicherung sagt ohne Antrag gehts nicht weiter. Mir kommt es so vor als wenn die Zeit schinden wollen. Nun wird das wieder 3 Wochen dauern oder gibt es eine Möglichkeit sich darüber zu beschweren?
Wieso soll ich denn zwei Anträge stellen etc.

Danke euch jetzt schon

von
Herz1952

Hallo Fragender,

stellen Sie einfach noch mal den Reha-Antrag bei der DRV. Umgekehrt ist es anscheinend "einfacher" Hatte Reha-Antrag bei KK gestellt war jedoch fälschlicherweise noch als befristeter EM-Rentner geführt bei KK. DRV wusste, dass ich mittlerweile "Dauer-EM-Rentner" war und schickte den Antrag an Krankenkasse. Musste dann erst bei der KK eine Kopie meines Rentenbescheides vorlegen, damit mein Status bei KK geändert wurde. So oder so ähnlich kann es gehen. Ich wusste zwar, dass für mich die KK zuständig war, diese hatte mich nach der Befristung als EM mit weiterer Befristung geführt, ohne Rückfrage. Ich sollte auch noch "schuld" gewesen sein, für deren falschen Erfassung.

Viel Glück beim "Behördenslalom"

Herz1952

von
Herz1952

Nachtrag:

nicht beschweren, Sachlage schriftlich schildern und um beschleunigte Bearbeitung bitten. Das könnte auch helfen.

Herz1952

von
Case

Hallo Fragender,

also zunächst kann Ihr Arzt schonmal keine "Reha" (Leistung zur med. Rehabilitation=LmR) für Sie beantragen, dass müssen Sie wenn dann schon selbst tun.

Nun scheint die Krankenkasse aber irgendetwas, was im Zusammenhang mit LmR steht, an die Deutsche Rentenversicherung weitergeleitet zu haben.

Dem Rentenversicherungsträger wiederum scheinen die übersandten Unterlagen zur Entscheidung aber nicht auszureichen, darum wurden Sie gebeten die Unterlagen nachzureichen.

Sollten Sie bezüglich der Ihnen zugegangenen Unterlagen Fragen haben, sollten Sie diese auch mit dem entsprechenden Rentenversicherungsträger klären und nicht mit Ihrer Krankenkasse, da die Krankenkasse nach anderen Gesichtspunkten prüft, als der RV-Träger.

Ich rate Ihnen daher, sich mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung zu setzen, und dort zu fragen, inwieweit Sie wirklich alle der zugesandten Unterlagen zurückschicken müssen.

Eine Bemerkung am Rande, kein Rentenversicherungsträger wird Sie absichtlich mit unnötigen Antragsformularen beschäftigen, um Zeit zu schinden. Warum auch?

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

von
Herz1952

Korrektur:

Antrag hatte ich bei KK gestellt, diese schickte ihn an die DRV. DRV schickte ihn zurück an KK. Nach Statusänderung durch Rentenbescheidsvorlage wurde der Antrag bearbeitet, war für die KK ausgestellt, brauchte nicht neu gestellt werden. Ging dann doch schnell durch KK. So war es bei mir. So funktioniert "Behörden-Ringelpietz".

Ich hoffe, dass jetzt mein Langzeitgedächtnis mit meiner Tastenarbeit übereinstimmt.

Herz1952

von
Platzverweis

Wer soll denn hier wissen, ob der bei der Krankenkasse gestellte Antrag alle für die gesetzliche Rentenversicherung erforderlichen Angaben enthält? Was die Krankenkasse Ihnen sagt, ist völlig unbedeutend. Wenn Sie die Reha zeitnah benötigen, sollten Sie die paar Fragen beantworten, statt lange zu diskutieren. Dabei hilft Ihnen nötigenfalls sogar die Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung, wenn es zu schwierig ist. Kein Leistungsträger sendet Formulare in der Welt herum, wenn das nicht erforderlich ist. Man kann es aber auch kompliziert machen, wenn´s einfach geht und erst hören, was denn andere, nicht relevante Stellen, dazu wohl meinen.

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Korrektur:

Antrag hatte ich bei KK gestellt, diese schickte ihn an die DRV. DRV schickte ihn zurück an KK. Nach Statusänderung durch Rentenbescheidsvorlage wurde der Antrag bearbeitet, war für die KK ausgestellt, brauchte nicht neu gestellt werden. Ging dann doch schnell durch KK. So war es bei mir. So funktioniert "Behörden-Ringelpietz".

Ich hoffe, dass jetzt mein Langzeitgedächtnis mit meiner Tastenarbeit übereinstimmt.

Herz1952


Du schreibst nur Mist und verwirrst damit die Fragensteller.

von
Bertl

Um ehrlich zu sein, wüsste ich nicht wo Sie einen neuen Antrag ausfüllen müssen?

Mir erschließt sich aus Ihrem Sachverhalt, dass Sie ein G110, sowie einen Befundbericht erhalten haben den der Arzt ausfüllen muss.

Desweiteren sei zu erwähnen, dass das MDK Gutachten meistens nicht ausreichend ist.

Und Zeit schinden will schon mal keiner, ich denke die sind froh wenn ein Fall weniger auf dem "Tisch" liegt.

von
Michael Rönnfeldt

..erstmal danke für die vielen ASNtworten :-)
Also ich habe schon den Antrag unterschrieben nicht der Arzt. Ist ja auch logisch dass das mein Arzt nicht für mich tun kann.

Es ist trotzdem total unlogisch, dass man a.) einen Antrag stellt der bearbeitet wird und danach von der Krankenkasse zur Rentenversicherung geschickt wird, damit er da letztendlich weiterbearbeitet wird und man von der Krankenkasse die Aussage bekommt , das ist so wie es ist voll ausreichend( übrigens sind sie immer noch der Meinung nach gestrigem Telefonat)
und b.) man nach Rückfrage beim Rentenversicherungsträger die Aussage bekommt " Antrag ist da in ca. 3 Wochen gibts die Entscheidung"

..wenn man von einer Anlaufstelle zur nächsten geschickt wird ist es schon ärgerlich da zweimal kosten entschtehen ( Arzthonorar von Krankenkasse und nun von Rentenvers. ..Arzt hat auch zweimal Arbeit)

Und wenn das von der Krankenkasse alles ungültig ist wieso reichen die dann den Antrag weiter anstatt zu sagen Sie müssen noch einen Antrag stellen?

Wie gesagt trotzdem Danke ich euch allen...werde dass dann nun doppelt ausfüllen und abwarten und Tee trinken...

von
Bertl

Ganz einfach,

Krankenkasse=Krankenkasse (SGB V)
Rentenversicherung=Rentenversicherung (SGB VI)

Zwei verschiedene Gesetzbücher.

Und wenn der Mitarbeiter der Krankenkasse entscheiden kann das die Unterlagen ausreichen und damit entschieden werden kann, wundert mich doch ganz stark das er noch Kundenbetreuer ist und nicht schon Gesundheitsminister. Scheint ja ein ganz schlauer und hellsehender Mensch zu sein.

von Experte/in Experten-Antwort

Am hilfreichsten wäre es wohl, wenn Sie direkt Ihre/n Sachbearbeiter/in der Rentenversicherung kontaktieren, die/der Ihnen die Unterlagen hat zukommen lassen. Die Kontaktdaten finden Sie in unserem Schreiben rechts oben.

Bei Ihrer/m Sachbearbeiter/in befindet sich Ihre Akte, somit kann Ihnen die Auskunft gegeben werden, aus welchen Gründen die Unterlagen von uns angefordert wurden bzw. welche Angaben noch fehlen.

Falls Ihnen diese Auskunft dann nicht weiterhilft, können Sie sich an die Servicestelle für Rehabilitation wenden. Dort wird man Ihnen behilflich sein den besten Weg zu finden, um möglichst schnell eine Entscheidung über Ihren Rehabilitationsantrag zu erhalten.

Nähere Angaben finden Sie unter: www.reha-servicestellen.de

von
Herz1952

GroKo,

"altes Greenhorn", bei Dir ist das wie mit den Blondinen, die kann man doch gar nicht verwirren, die werden schon so geboren.

Bitte gehe nicht so oft an die Sonne sonst wirst Du noch blonder.

Die blonden Damen im Forum mögen mir bitte verzeihen.

Herz1952

von
Herz1952

An Bertl,

genau das ist doch das Hindernis, warum er nicht Minister werden kann.

Herz1952