Rehantrag

von
Marilena

Auf Grund von Stress und drohendem Burnout habe ich eine Reha beantragt.. Vorausgegangen war als Grunderkrankung eine stressbedingte Gürtelrose. Die Reha wurde jetzt auch bewilligt.
Bei der Rücksprache mit der Klinik stellte ich fest dass mir keine psychosomatische sondern eine orthopädische Kur bewilligt wurde. Als Begründung gab die Rentenversicherung an meine Hausärztin hätte rezidivierende HWS-Beschwerden benannt. Diese sind jedoch eine Folge des Stresses und mE nicht primär zu behandeln. Nun möchte ich erreichen dass die bewilligte Rehamaßnahme von einer orthopädischen auf eine psychosomatische umgestellt wird.
Wie kann ich das erreichen? Meine Hausärztin ist erst ab Juli wieder zu erreichen. Hinzu kommt dass in der orthopädischen Abteilung eine Wartezeit von 5 Monaten ist, in der psychosomatischen nur 2 und ich dringend die Kur antreten müsste weil sonst wirklich ein burnout droht.

von
GroKo

Zitiert von: Marilena

Auf Grund von Stress und drohendem Burnout habe ich eine Reha beantragt.. Vorausgegangen war als Grunderkrankung eine stressbedingte Gürtelrose. Die Reha wurde jetzt auch bewilligt.
Bei der Rücksprache mit der Klinik stellte ich fest dass mir keine psychosomatische sondern eine orthopädische Kur bewilligt wurde. Als Begründung gab die Rentenversicherung an meine Hausärztin hätte rezidivierende HWS-Beschwerden benannt. Diese sind jedoch eine Folge des Stresses und mE nicht primär zu behandeln. Nun möchte ich erreichen dass die bewilligte Rehamaßnahme von einer orthopädischen auf eine psychosomatische umgestellt wird.
Wie kann ich das erreichen? Meine Hausärztin ist erst ab Juli wieder zu erreichen. Hinzu kommt dass in der orthopädischen Abteilung eine Wartezeit von 5 Monaten ist, in der psychosomatischen nur 2 und ich dringend die Kur antreten müsste weil sonst wirklich ein burnout droht.

Burnout ist out da kannste keinen Gutachter mehr hinterm Ofen vorlocken. Versuchs mal mit Mobbing da springen gleich alle drauf.

von Experte/in Experten-Antwort

Ich empfehle Ihnen in Widerspruch zu gehen und mit den von Ihnen vorgebrachten Gründen auf erneute ärztliche Entscheidung zu drängen. Es wäre zwar günstiger, wenn Sie neue Befunde nachreichen könnten. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass man hier die passende Diagnose eventuell auch ohne neue ärztliche Unterlagen überprüfen könnte.

von
Marilena

Danke für Ihre Antwort. Würde ein formloses Schreiben auch genügen oder muss es ein Widerspruch sein? So weit mir bekannt ist hat die RV ein halbes Jahr Zeit Widersprüche zu bearbeiten und ich befürchte keinen großen Zeitgewinn wenn ich diesen Weg wähle.
Marilena

von
KSC

Es ist eigentlich egal ob auf Ihrem Schreiben Widerspruch steht oder nicht - wichtig ist, dass Ihre Begründung schlüssig ist.

Wie lange es dauert kann keiner vorhersagen...kann auch je nach Versicherungsträger unterschiedlich sein....auch wieder egal ob Widerspruch draufsteht...