Rehapsychologe

von
KundeX

Guten Tag,

ich war vor Jahren in Reha und da hatte ich Sitzungen beim Psychologen.
Was ich dieser Frau sagte, fand ich später teilweise Wort wörtlich wieder im Bericht der von der Rehaanstalt angefertigt wurde.
Das war mir dann doch sehr unangenehm.

Jetzt soll ich wieder in Reha gehen.
Wird man zuvor gefragt, ob man an Sitzungen beim Psychologen teilnehmen will oder wird das einem in Reha generell verordnet ?
Es ist zu lange her und ich weiß das nicht mehr.

Wenn es verordnet wird, kann ich das dann auch ablehnen ?

KundeX

von Experte/in Experten-Antwort

Natürlich kommt es in erster Linie auf die Diagnosen an, aufgrund derer Sie die Reha-Maßnahme absolvieren werden.

Sollte es sich beispielsweise um orthopädische Leiden handeln und Ihnen Gespräche mit dem Psychologen (etwa aufgrund eines Verkehrsunfalles o.ä.) angeboten werden, werden Sie die Sitzungen sicherlich ablehnen können.
Hingegen wäre die Sachlage bei einer psychosomatischen Reha wohl eine andere, da die Ablehnung solcher Gespräche dem Sinn und Zweck der gewährten Reha zuwider laufen könnte und Sie bei der Durchführung der Reha auch zur Mitwirkung verpflichtet sind.

Sollten Ihnen also erneut solche Sitzungen angeboten werden, klären Sie dies bitte mit dem Klinikpersonal bzw. den Ärzten ab, inwieweit diese Sitzungen im Zusammenhang mit der Kur stehen und ob eine Absage möglich ist, ohne den Reha-Erfolg zu beeinträchtigen.

von
Volker

Sie brauchen ausser in einer psycho-somatischen Rehamassnahme natürlich nicht an psychologischen Sitzungen teilnehmen. Dazu kann Sie nun niemand zwingen wenn Sie das nicht wollen bzw. schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Eine psycho-somatische Reha aber ohne sich dem Psychologen zu stellen und an den anberaumten Sitzungen teilnehmen, ist natürlich völlig undenkbar.

Ob dies allerdings gesundheitlich für Sie ratsam ist generell alle psychologischen Sitzungen ( auch z.b. in einer orthopädischen Reha ) jetzt zu verweigern, steht auf einem anderen Blatt und kann hier auch nicht beurteilt werden..

Persönlich habe ich aus jeder psychol. Sitzung immer für mich etwas positives mitgenommen und kann dies auch nur jedem empfehlen. Egal um welche Reha es sich letztlich handelt.

Was im Rehabericht später darüber steht kann ihnen doch eigentlich egal sein. Das lesen doch nur die med. Fachleute der KK und RV die sich damit befassen müssen nund sonst niemand. Außenstehende interessiert so eine Rehabericht nicht eine Bohne wie es so schön heisst...

von
Sozialrechtler

Zitiert von: KundeX

Guten Tag,

ich war vor Jahren in Reha und da hatte ich Sitzungen beim Psychologen.
Was ich dieser Frau sagte, fand ich später teilweise Wort wörtlich wieder im Bericht der von der Rehaanstalt angefertigt wurde.
Das war mir dann doch sehr unangenehm.

Jetzt soll ich wieder in Reha gehen.
Wird man zuvor gefragt, ob man an Sitzungen beim Psychologen teilnehmen will oder wird das einem in Reha generell verordnet ?
Es ist zu lange her und ich weiß das nicht mehr.

Wenn es verordnet wird, kann ich das dann auch ablehnen ?

KundeX

Die Peinlichkeiten mit dem Psychologen im Rehabericht hätten Sie sich ersparen können, wenn Sie der Offenbarung des Berichtes an Dritte - dazu zählt auch die DRV - schriftlich und unter Strafandrohung widersprochen hätten.

Im Gegensatz zu den Behauptungen der DRV-Träger bedarf die Offenbarung eines Reehaentlassungsberichtes Ihrer vorherigen schriftlichen Zustimmung, da § 100 SGB X uneingeschränkt gilt.

Ansonsten meide man Gespräche mit Psychologen, denn die unterscheiden sich nicht wesentlich von Wahrsagern vom Rummel.

von
Nix

Hallo KundeX!
Wenn Sie den Halbwahrheiten des Sozialrechtlers Folge geleistet hätten, dann hätten Sie vom RV-Träger postwenden die Kostenrechnung für die gesamte medizinische Leistung zur Rehabilitation übersandt bekommen, mit der Bitte um Begleichung binnen 14 Tagen.

Deshalb würde auf solche Ratschläge nicht hören. Es wäre nicht das erste Mal, daß das passiert ist.

Viele Grüße
Nix

von
Sozialrechtler

Zitiert von: Nix

Hallo KundeX!
Wenn Sie den Halbwahrheiten des Sozialrechtlers Folge geleistet hätten, dann hätten Sie vom RV-Träger postwenden die Kostenrechnung für die gesamte medizinische Leistung zur Rehabilitation übersandt bekommen, mit der Bitte um Begleichung binnen 14 Tagen.

Deshalb würde auf solche Ratschläge nicht hören. Es wäre nicht das erste Mal, daß das passiert ist.

Viele Grüße
Nix

Sie erzählen mal wieder Blödsinn. Die DRV hat keinen Rechtsanspruch auf Offenbarung des Rehaentlassungsberichtes. Und insofern kann die auch keine Kosten geltend machen. Täte das jemand, wäre es versuchte Nötigung.

von
Beobachter

Zitiert von: Sozialrechtler

Ansonsten meide man Gespräche mit Psychologen, denn die unterscheiden sich nicht wesentlich von Wahrsagern vom Rummel.

Wer so eine Meinung vertritt, den kann man wahrlich nicht mehr für voll nehmen.

von
Sozialrechtler

Zitiert von: Beobachter

Zitiert von: Sozialrechtler

Ansonsten meide man Gespräche mit Psychologen, denn die unterscheiden sich nicht wesentlich von Wahrsagern vom Rummel.

Wer so eine Meinung vertritt, den kann man wahrlich nicht mehr für voll nehmen.

Sie kennen halt die Realitäten nicht. Psychologie ist aus natur- und sozialwissenschaftlicher Sicht nur eine Erfahrungswissenschaft der untersten Kategorie. Die Medizin als naturwissenschaftlich besser fundierte Erfahrungswissenschaft rangiert da auf den höheren Plätzen.

Oder anders gesagt: Psychologen produzieren keine überprüfbaren Resultate, wie man problemlos mit Hilfe von Doppel-Blindversuchen an Psychologen nachweisen kann.