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Rehe-Antrag

von Wolfgang Müller25.03.2014 | 09:41
1361 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Ich war 75 Wochen krank geschrieben.Arbeite seit dem 26.02.2014 wieder in meiner freiberuflichen selbstständigen Tätigkeit. Jetzt kam ein positiver Reha-Bescheid und ich möchte die Maßnahme nicht antreten.Was ist zu tun? Widerspruch einlegen oder Antrag zurücknehmen? Wie muß ich mich der KK gegenüber verhalten? Habe damals schon gegenüber der KK vorsichtshalber Widerspruch bei (angeordnetem)Reha-Antrag gestellt, da für mich damals schon klar war, das ich wieder arbeiten gehen muß.Ich bin 62 J.und muß noch arbeiten.Frühverrentung geht bei mir nicht ,es gibt nur Altersrente wg. fehlender Beitragszahlung

6 Antworten

=//=am 25.03.2014 | 10:04
Da nach Ihren Angaben aus versicherungsrechtlichen Gründen kein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente besteht und der Reha-Antrag somit überhaupt nicht in einen Rentenantrag umgedeutet werden kann (sofern das Leistungsvermögen nach der Reha gemindert wäre) UND da Sie kein KG mehr beziehen, kann es der Krankenkasse eigentlich egal sein, ob Sie die Reha antreten oder nicht. Teilen Sie der DRV schriftlich mit, dass Sie die Reha nicht antreten möchten und den Reha-Antrag zurückziehen. Ein Widerspruch sollte nicht eingelegt werden und ist auch nicht erforderlich. Teilen Sie Ihre Entscheidung trotzdem vorher der KK mit.
Useram 25.03.2014 | 09:58
Da Sie ja wieder arbeiten, kann es der Krankenkasse eigentlich egal sein ob Sie die Reha antreten oder nicht, Sie beziehen von dort ja keine Leistung mehr, oder? Wenn Sie die Reha nicht antreten wollen, reicht ein kurzes freies Schreiben an die DRV mit Angabe Ihrer Versicherungsnummer und Ihrer Unterschrift, in das Sie schreiben, dass Sie die Maßnahme aufgrundd es BEscheids vom ... nicht mehr antreten wollen und darauf verzichten.
Wolfgang Mülleram 25.03.2014 | 11:54
Der Reha-Antrag ist bewilligt , gleichzeitig kam aber auch der Termin zum Antritt innerhalb 14 Tagen in einer Klinik . Wie soll das als Selbstständiger gehen ?? Ich bin "Einzelkämpfer" da brauche ich einen Vorfauf von mindestens 4-6 Wochen um alles in geordnete Bahnen zu lenken!
Wolfgang Mülleram 25.03.2014 | 11:58
....außerdem beziehe ich keine Leistungen mehr von der KK nach 75 Wochen ist Schluß.Ich drage mich wieder selber.
Wolfgang Mülleram 25.03.2014 | 11:54
Der Reha-Antrag ist bewilligt , gleichzeitig kam aber auch der Termin zum Antritt innerhalb 14 Tagen in einer Klinik . Wie soll das als Selbstständiger gehen ?? Ich bin "Einzelkämpfer" da brauche ich einen Vorfauf von mindestens 4-6 Wochen um alles in geordnete Bahnen zu lenken!
Just meam 25.03.2014 | 22:47
Über den Rehabeginn können Sie sicher verhandeln - genauso wie über die Klinik und den Ort der Maßnahme. Vielleicht liesse sich sogar eine stationäre Maßnahme in eine ambulante Reha um wandeln? Dann könnten Sie zwar nicht nebenher arbeiten - doch abends daheim wenigstens den Schreibkram am Laufen halten, Kundenkontakt per Mail pflegen oder Termine verabreden. Warum also nicht wenn es für Ihre Gesundheit förderlich ist und Sie mit einer Reha das gesundheitliche Fundament Ihrer Erwerbstätigkeit für die nächsten Jahre noch stärken könnten?? Sie sind "angeschlagen" und haben eine Rehabewilligung....da will eine Absage schon gut überlegt sein.
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