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Rehebericht

von
Heilejessi

Hallo,

heute habe ich meinen Reha Abschlussbericht bei meinem Hausarzt in Kopie einsehen können.

Was darin steht, stimmt in wesentlichen Punkten nicht. Ich hatte bereits direkt nach der REha einen Brief an die Rentenversicherung geschickt, in dem ich die Mißstände und Probleme geschildert habe. (U. a. Ich kam mit der Therapeutin, die mir zugeteilt war, überhaupt nicht klar, hatte auch um Zuteilung einer anderen Therapeutin gebeten, was mit versagt wurde).

Sollte ich noch mal einen Brief an die Rentenversicherung jetzt in Bezug auf den Rehabericht schreiben oder reicht meine erste "Beschwerde".

Danke für die Antworten

LG

von
Corletto

Haben Sie denn seinerzeit auf ihr Schreiben keine Stellungnahme/Antwort der RV erhalten ?

Warum haben Sie die Rehaklinik nicht direkt angeschrieben und um Änderung/Korrektur des Berichtes gebeten ?

Man muss immer dort ansetzen, wo der Fehler passiert ist.....

Ob sich allerdings der Rehabericht überhaupt negativ auf ihr Verfahren auswirkt, bleibt ja abzuwarten.

Letztlich kommt es auch nicht auf einzelne Details im Bericht an, sondern nur auf die sozial-medizinsche Einschätzung hinsichtlich ihrer Erwerbsfähigkeit.

Wenn diese Einschätzung mit ihrer eigenen Meinung zu ihrer Erwerbsfähigkeit übereinstimmt, gibt es eigentlich gar keinen Grund den Bericht im detail dann npch ändern zu lassen.

Persönlich war auch bei mir seinerzeit der Rehabericht teilweise falsch und vor allem unvollständig.

Habe mir den Entlassbericht aber damals gleich direkt von der Klinik in Kopie zusenden lassen, um zeitlich über die Erstellung up to date zu sein.

Ich habe dann den Chefarzt der Rehaklinik um Korrektur und einen neuen Bericht gebeten, den die RV und ich dann auch binnen 1 Woche erhalten haben...

Wichtig ist natürlich, das dies möglichst ganz schnell alles nach Erstellung des Berichtes erfolgt, damit der &#34; falsche &#34; Rehabericht möglichst erst gar nicht gross in Umlauf kommt.

Es ist immer äußerst schwierig
einmal erstellte fehlerhafte Berichte dann wieder bei allen am Verfahren Beteiligten aus dem Verkehr zu ziehen..

Experten-Antwort

Ergänzend zum Vorbeitrag kann ich nur anfügen, dass Sie sich auch selbstverständlich erneut schriftlich an Ihren Rentenversicherungsträger wenden können, um den Entlassungsbericht aus Ihrer Sicht zu kommentieren.

von
mabu

Letztendlich wird es bei Ihnen um die Einschätzung der sozialmedizinischen Arbeitsprognose gehen. Die Reha wird sie wohl arbeitsfähig halten.
Ich rate Ihnen deshlab, umgehend den Rehabericht in Frage zu stellen, da die RV- Bearbeiter in der Regel dieses Einschätzung bei einem Rentenantrag übernehmen werden.
Es ist übrigens zwingend vorgehesen, dass die Therapieärzte im ABschlussgespräch ihre Entscheidung mit Ihnen besprechen. Auch muss gefragt werden, ob Sie gleicher Meinung sind oder ob Sie nicht zustimmen.

von
KSC

Tun Sie was Sie nicht lassen können. Aber bedenken Sie, dass Sie vom Forum unmögliches erwarten!

Was soll ein Rat von jemand, der weder Sie, noch Ihre Leiden, noch die &#34;Zustände in der Klinik&#34;, etc. kennt?

Natürlich können Sie &#34;Zustände anprangern&#34; um künftigen Patienten &#34;dieses Elend&#34; zu ersparen. Doch was nützt das Ihnen?

Wenn Sie nach der Reha wieder normal arbeiten und erst in 5 oder 6 Jahren wieder eine Reha brauchen oder in Rente gehen, interessiert es &#34;kein Aas&#34; ob der heutige Bericht richtig oder falsch oder sonstwas ist.

Das wäre allenfalls entscheidend, wenn Sie meinetwegen eine Rente anstreben würden oder eine Wiederholung der Reha wegen falscher Behandlung.

Sie sehen: ohne nähere Kenntnis Ihres Falles fällt ein sinnvoller Rat schwer.

Was meint eigentlich Ihr Hausarzt zu den &#34;angeblichen Mißständen&#34;?

von
Antonia

Hallo
ich hatte auch den Fall, dass der Rehabericht total widersprüchliche Aussagen enthielt. Ich habe die Reha-Klinik angeschrieben und um Änderung/Richtigstellung gebeten. Die Reaktion der Reha-Klinik war sehr enttäuschend und hat für meine Zukunft entscheidende Folgen - Deren Antwort lautete quasi: "Wir machen keine Fehler". Dabei bin ich nicht nur der Meinung, dass hier widersprüchlche Aussagen getroffen worden sind, sondern auch meine behandelnden Ärzte, das Integrationsamt, mein Arbeitgeber usw.
Ich hbe daraufhin an die DRV geschrieben (bereits im Oktober 2008) um Klärung gebeten - hab aber keine Antwort bekommen.