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Rente 200 Euro - Krankenkassenbeitrag zu hoch

von
Rauh

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frage bezieht sich auf meine Mutter. Diese hat eine Rente von 200 Euro - leider muss sie sich selber Krankenversichern (Ehemann - Pensionist einfacher Dienst). Nun muss sie von dieser Rente KV in Höhe von 150 Euro bezahlen. Ist dies korrekt? Gibt es hierbei eine Möglichkeit?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Gruß Rauh

von
Aha

Eigentlich eine Frage der Krankenkasse - aber:

Wäre die Mutter pflichtversichert (Vorversicherungszeit zur KVdR) in der GKV, so würde Kranken- und Pflegeversicherung rd. 20 EUR kosten.

Ist die Mutter nun privat Krankenversichert (30% mit 70% Beihilfeanspruch), dann rechnet die PKV den Beitrag am Individuellen Risiko aus, egal woher die Versicherte das Geld nimmt!

Ist die Mutter nun freiwillig (§240 SGB V) in der GKV, dann wird als fiktives Mindesteinkommen am Tag 1/90 der mtl. Bezugsgröße (z.Zt. also 2.555 : 90 = 28,39) oder im Monat rd 851 EUR unterstellt - davon 14,9% sind gut 120 EUR. Die Mutter hat jedoch noch einen Anspruch auf zuschuss zur PKV bzw. freiw.GKV i.H.v. 7% (rd. 14 EUR).

Die Rechnung ist also korrekt!

von
rauh

Meine Mutter war jahrelang bei meinem Vater in der privaten Krankenversicherung (Beamter). Dann hat sie noch einige Jahre gearbeitet - jedoch leider zu wenig. Nun muss sie sich ja selber krankenversichern. Besteht hierbei die Möglichkeit einer Beihilfe? Vielen Dank für die Hilfe.

von
Falsches Forum

Das Forum ist ein Forum der Rentenversicherung.Logischerweise müssen sie Fragen hinsichtlich der Krankenversicherung mit der Krankenkasse klären.

Wenn sie jetzt noch eine Frage zum Arbeitslosengeld stellen,haben sie alles durch ;-)

von
Aha

Wie ist die Mutter denn nun krankenversichert: freiwillig in der Gesetzlichen oder privat?

In beiden Fällen hat Sie Anspruch auf 7% Beitragszuschuss (gerechnet aus der zustehenden Rente) aus der Rentenkasse.

Privat Versicherte Ehegatten von Beamten haben i.d.R. 70% Beihilfeanspruch und sollten / müssen die restlichen 30% privat absichern.

Ob die PKV die Mutter für &#39;nur&#39; 120 EUR versichert dürfte fraglich sein!

Experten-Antwort

Da Ihre Mutter als Rentnerin die Voraussetzung für die Pflichtversicherung in der KK nicht erfüllt, muss sie sich selbst versichern. Bei dieser ist ein Mindestbeitrag von z. Zt. 840,- EUR als Grundlage zu nehmen, davon wiederum 16,85 % ergeben 142,- EUR Beitrag.

von
AndyRandy

Das ist heftig, dass der Beitrag so hoch ist und am Ende nur 50€ übrig bleiben. Ich denke, dass es da bestimmt noch Möglichkeiten gibt. Bin leider kein Experte, beziehe meine Infos oft aus dem Netz oder rufe einfach bei den Service-Hotlnes an. EIn persönliches Gespräch kann da mehr bewirken.
http://www.monetos.de/versicherung/private-krankenversicherung/