Rente

von
Akbas

Frage:

Ich bin am 13.01.48 geb.
hab 40% Behinderung
habe ca. 30 Jahre gearbeitet

Wann kann ich so früh wie mögl. in Rente?
Muss ich Abschläge in Kauf nehmen?
Wieviel und wielange?

von
-_-

Die 40% sind für die Rente nicht relevant. Schwerbehinderung liegt erst ab 50% GdB vor.

Lassen Sie sich bei einer der Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung individuell und für Sie kostenfrei beraten.

http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html
liefert Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl die nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstellen. Dort rufen Sie an und vereinbaren einen Termin. Wenn Ihr Versicherungskonto vollständig geklärt ist, können Sie die Rentenauskunft mit allen Angaben, Beträgen und Berechnungen vielleicht sogar gleich mitnehmen.

von
Corletto

Veilleicht sollten Sie versuchen ihren Grad der Behinderung von 40 % auf 50 % zu erhöhen und damit eine Schwerbehinderung zu bekommen.

Stellen Sie doch einfach beim Versorgungsamt/Stadtverwaltung/Rathaus/Kreisbehörde einen Verschlechterungsantrag.

Mehr als abgelehnt kann der ja nicht werden und veilleicht haben Sie ja Glück und bekommen 50%.

Dann sieht die Sache mit der vorzeitgen Rente auch schon ganz anders aus...

von
KSC

an sich ist der Tipp mit dem Erhöhungsantrag ja gut.

Wenn Akbas mit 61 aber erst 30 Versicherungsjahre hat, nützen ihm auch 50% nichts, weil er als 61 jähriger "nie im Leben mehr auf 35 Versicherungsjahre kommt" und deshalb die Altersrente für Schwerbehinderte vergessen kann.

Er müsste schon Erwerbsgemindert oder arbeitslos sein / werden.

von
Akbas

Hallo, ich bin arbeitslos seit paar Jahren. Kriege ca. 980 Euro /monat. Will aber trotzdem in Rente....damit ich meine Ruhe hab.

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn Sie schon "seit Jahren" arbeitslos sind, dann vielleicht auch schon am 01.01.2004?
Für Personen, die sich an diesem Stichtag schon auf ihren vorzeitigen Rentenbezug eingestellt hatten, ist das vollendete 60. Lebensjahr als Voraussetzung für den frühest möglichen Rentenbeginn nämlich unverändert geblieben (§ 237 Abs. 5 SGB VI). Natürlich müssen Sie für jeden Monat des Rentenbezuges vor dem vollendeten 65. Lebensjahr einen Abschlag in Höhe von 0,3 % in Kauf nehmen, auf Dauer!
Erfüllen Sie nicht die Stichtagsvoraussetzungen, müssen Sie die Vollendung des 62. Lebensjahres und einen Monat abwarten. Dann fällt ein Abschlag in Höhe von 10,5 % an. Diese Rente gibt es natürlich nur dann, wenn sämtliche übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Wenn die Behinderung (GdB von 40) auch eine Einschränkung Ihres Leistungsvermögens im Sinne der Rentenversicherung bedeutet, sollten Sie über einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung nachdenken.
Wir empfehlen Ihnen, einen unserer Versichertenältesten / Versichertenberater oder eine unserer Auskunfts- und Beratungsstellen aufzusuchen, um ggf. eine individuelle persönliche Beratung zu ermöglichen.
Um eine Beratungsstelle in Wohnortnähe zu finden, können Sie im Internet auf der Seite "www.ihre-vorsorge.de" das Feld "Beratungsstellen" auswählen und dort Ihre Postleitzahl oder den Namen Ihres Wohnortes eingeben.