Rente-Abschlag

von
Jürgen

Kann sowas wirklich sein? Mein Kollege schon Jahre in Rente,bekommt die gleiche Rente wie ich. Er, mit 52 j.daheim, bekommt Anrechnung als würde Er bis 60J. arbeiten und 10,8% Abschlag? Ich arbeite bis 60j.und auch 10,8% Abschlag,beide Schwerbeh. ? Hab ich 8J. mehr gearbeitet für die gleiche Rente? Muß der wo arbeitet nicht mehr bekommen,wie ohne Arbeit? Wenn jemand schwer krank ist finde ich das richtig. Aber nicht wegen Bandscheibe,hab ich auch. Er konnte das durchziehen seine Rente,da die frau gut verdient.

von
Chris

Man kann eine Bandscheibenerkrankung nicht pauschlieren. Wenn ER eine Rente bekommt, wird das seine Richtigkeit haben.

Auf ihre Frage zu antworten: Ja, es kann gut sein. Wenn Ihre Verdienste im Versicheuerungsleben in etwa gleich waren, werden Sie die gleiche Rentenhöhe erziehlen.

von
Corletto

Ein Bekannter von mir wurde mit 29 Jahren voll EM-Rentner und bekommt ca. 2000 Euro Rente ( 1200 gesetzl. Rente und 800 private BU-Rente )

Er hat nur ca. 10 Jahre lang gearbeitet , in dieser Zeit dabei aber seeehr
gut verdient und eben rechtzeitig 2 private BU Versicherungen abgechlossen.

Was sagen Sie nun ?

von
Gerhard

Leute,
was regt ihr euch so auf?
Ich bin Facharbeiter und Dipl.-Ing. (habe das Studium während der Arbeit gemacht!), hatte allerdings das Pech, in der ersten "Wirtschaftskrise" in den 90ern arbeitslos geworden zu sein. Auf Grund des Alters dann keine vernünftige Arbeit mehr bekommen und nun mit 60 Jahren und 18% lebenslangem Abschlag mit einer 3stelligen !! Bruttorente gesegnet!
Noch Fragen?

Gruß Gerhard

Experten-Antwort

Hallo Jürgen,

Ihren Beitrag sehe ich nicht als negative Kritik, es ist vielmehr sehr positiv: die Erwerbsminderungsrente erreicht das Niveau der Altersrente, obwohl eine weitere Beitragszahlung nicht mehr möglich war. Und das beste daran ist, dass die Altersrente eher nicht niedriger ausfallen wird. Welche Sicherungsziele soll die Rentenversicherung denn sonst verfolgen?

Ansonsten kann man festhalten: bei einer Erwerbsminderung kommt es nicht auf die Diagnosen an, sondern die daraus resultierenden Beeinträchtigungen. Offensichtlich waren diese bei Ihrem Kollegen so schwerwiegend, dass eine weitere wirtschaftlich verwertbare Erwerbstätigkeit nicht mehr möglich war. Schließlich musste er noch von der Rentenversicherung bestellte Gutachter von seiner Situation überzeugen.