Rente annehmen oder ablehnen

von
Grübler

Auch wenn ich die Diskussion in diesem Zusammenhang über Fristen überflüssig finde, muss ich doch meinem Unmut kunt tun.

Es gibt Fälle, da kommt die Aufforderung der GKV einfach viel zu früh. Mit für den Betroffenen weitreichenden Folgen. Es geht ja eben darum eine Rente nur dann zu beziehen, wenn diese notwendig ist.
Im konkreten Fall kam die Aufforderung 8 Wochen nach Krankheitsbeginn. Rehaantrag wurde umgewandelt in Rentenantrag. Die Folge befristete EM Rente.
In der Zwischenzeit erfolgte eine Reha durch GKV mit Wiedereingleiderungsversuch in 3 Monaten.
Tja, wer soll denn hier eine Eingliederung bekommen? Ein EM Rentner?
Somit fällt man dann raus und muss sich erst mal auf der Rente ausruhen. Ein Arbeitsversuch ist nicht möglich.
Es geht nicht darum MEHR Krankengeld zu beziehen. Sondern den Weg ZURÜCK in den Beruf zu finden. Dazu wäre Unterstützung nötig.

Alles ist immer von zwei Seiten zu betrachten. Fakt ist aber auch, dass die GKV immer früher zu diesen Anträgen drängt, um Geld zu sparen. Und mal ganz ehrlich, ich finde schon dass jemand, der Jahrelang GKV-Beiträge gezahlt hat, diese auch erhalten sollte. Eine Rente ist in meinen Augen das Mittel der letzten Wahl. Manchmal benötigt man eben Zeit um gesund zu werden. Im konkreten Fall waren es 9 Monate. Aber die Rente war schneller als die Genesung.

Auch verrückt, oder?

von
GroKo

Zitiert von: Grübler

Auch wenn ich die Diskussion in diesem Zusammenhang über Fristen überflüssig finde, muss ich doch meinem Unmut kunt tun.

Es gibt Fälle, da kommt die Aufforderung der GKV einfach viel zu früh. Mit für den Betroffenen weitreichenden Folgen. Es geht ja eben darum eine Rente nur dann zu beziehen, wenn diese notwendig ist.
Im konkreten Fall kam die Aufforderung 8 Wochen nach Krankheitsbeginn. Rehaantrag wurde umgewandelt in Rentenantrag. Die Folge befristete EM Rente.
In der Zwischenzeit erfolgte eine Reha durch GKV mit Wiedereingleiderungsversuch in 3 Monaten.
Tja, wer soll denn hier eine Eingliederung bekommen? Ein EM Rentner?
Somit fällt man dann raus und muss sich erst mal auf der Rente ausruhen. Ein Arbeitsversuch ist nicht möglich.
Es geht nicht darum MEHR Krankengeld zu beziehen. Sondern den Weg ZURÜCK in den Beruf zu finden. Dazu wäre Unterstützung nötig.

Alles ist immer von zwei Seiten zu betrachten. Fakt ist aber auch, dass die GKV immer früher zu diesen Anträgen drängt, um Geld zu sparen. Und mal ganz ehrlich, ich finde schon dass jemand, der Jahrelang GKV-Beiträge gezahlt hat, diese auch erhalten sollte. Eine Rente ist in meinen Augen das Mittel der letzten Wahl. Manchmal benötigt man eben Zeit um gesund zu werden. Im konkreten Fall waren es 9 Monate. Aber die Rente war schneller als die Genesung.

Auch verrückt, oder?


Wer hindert Dich daran, nach der Genesung wieder zu arbeiten?

von
Carmen

Zitiert von: Grübler

Und mal ganz ehrlich, ich finde schon dass jemand, der Jahrelang GKV-Beiträge gezahlt hat, diese auch erhalten sollte.

Tolle Logik.
Wenn Jeder so denken würde wie Sie, dann wären unsere gesetzlichen und privaten Versicherungssysteme schon längst zusammengebrochen oder die Beiträge wären dermaßen hoch, dass sie ohne Nebenjobs nicht bezahlbar wären.
Zitiert von: Grübler

Es gibt Fälle, da kommt die Aufforderung der GKV einfach viel zu früh.

Die GKV-Mitarbeiter fordern im Regelfall erst dann zum Rehaantrag auf, nachdem der MDK eine entprechende Stellungnahme abgegeben hat.

Dass es dennoch hin und wieder Fehleinschätzungen geben kann, ist bedauerlich aber nicht immer vermeidbar.
Endgültig befinden die Reha-Ärzte darüber, ob der Patient rehafähig ist oder nicht.
Und zwar völlig unabhängig davon, was MDK und KK denken.

Zitiert von: Diplomingenieur

Der Auszahlungsbetrag der Rente beträgt 1.431,33 Euro.
Und das Krankengeld waren 400 Euro mehr pro Monat.

Wenn mehr als 1.800 EUR Netto-Krankengeld pro Monat kein gutes Argument dafür sind, dem Fragesteller möglichst schnell zu seiner zustehenden EM-Rente zu verhelfen, was ist das denn dann sonst?

LG

von
Grübler

Keiner!

Ich dürfte sofort wieder arbeiten. Aber nach 8 Monaten Krankheit weiß auch ich nicht, ob mir der Einstieg zu 100% gelingt.

Mein Arbeitgeber ist zu einer Eingliederung bereit, die ich auch gerne machen würde. Nur unter den geschilderten Umständen gibt es keine offizielle Eingliederung, da EM-Rente.

Die Argumentation gegenüber dem Arbeitgeber ist da nicht gerade leicht. Auch wenn ich will und ich auch glaube, dass ich es schaffe, bleibt doch immer ein kleiner Restzweifel. Das Risiko mich zurückzunehmen würde komplett bei meinem Arbeitgeber liegen. Und genau das will ich diesem und mir nicht zumuten.

Ich wollte damit eigentlich nur aufzeigen, dass manche Erkrankungen einfach eine gewisse Zeit der Genesung benötigen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung war mein AZ einfach noch zu schlecht. Da hat die RV zu Recht eine Rückführung in den Beruf als unwahrscheinlich beurteilt. Monante später sieht die Sache halt anders aus.

Die Aufforderung durch GKV wäre in meinen Augen ein 1/2 Jahr vor Auslaufen des Krankengeldes noch früh genug gewesen. Dann wäre eine andere Ausgangssituation gewesen.

Es sind eben nicht alle Regelungen und vorgaben sinnvoll. In meinem Fall hatte die GKV ja gerade 2 Monate Krankengeld gezahlt. Man kommt den Aufforderungen als Versicherter nach, aus Unwissenheit und Angst vor Sanktionen. Noch dazu ist man krank und möchte sich nicht gerade mit solchen Dingen belasten.

Ach egal, ich mache es so wie hier im Forum oft beschrieben, Ich ruhe mich in der sozialen Hängematte aus. Ich möchte nur betonen, dass ich diese Hängematte, auf Kosten der Solidargemeinschaft nicht wollte. Diese wurde mir leider verpflichtend zugeteilt. Gesetzliche Hilfen, die ich benötigen würde, gibt es leider nicht.

von
Grübler

Zitiert von: Carmen


Tolle Logik.
Wenn Jeder so denken würde wie Sie, dann wären unsere gesetzlichen und privaten Versicherungssysteme schon längst zusammengebrochen oder die Beiträge wären dermaßen hoch, dass sie ohne Nebenjobs nicht bezahlbar wären.

Richtig!
Genau aus diesem Grund hilft mir niemand in diesem System einen Wiedereinstieg zu wagen. Entweder ich packe das selbst an oder ich schöpfe aus dem System ab.

Nur um das mal klarzustellen. Hier geht es nicht darum, dass ich eine Leistung haben möchte. Insbesondere Geldleistungen. Mir geht es um Hilfeleistungen. Darunter verstehe ich auch eine Rückführung in den Beruf.

Für mich spielt es als Betroffener doch keine Rolle, welches System ich schädige. Krankenversicherung oder Rentenversicherung!? Beides sind Sozialleistungen die ich evtl. nicht mehr benötgen würde, wenn man mich dann lassen würde.

Ob ich vom MDK begutachtet wurde, kann ich nicht mehr sagen. Zumindest kann ich mich daran nicht erinnern. Auf jedenFall kam diese Begutachtung zu früh. Was hilft es mir heute, wenn ich nach der Ausgangssituation von vor einem 1/2 Jahr beurteilt werde.

von
Grübler

Wenn der MDK eine Stellungnahme abgegeben hat, dann muss dies bereits erfolgt sein, als ich noch in der Klinik lag. Ich war 3 Monate im Krankenhaus, davon 7 Wochen auf der ITS!

von
Carmen

Zitiert von: Grübler

Ach egal, ich mache es so wie hier im Forum oft beschrieben, Ich ruhe mich in der sozialen Hängematte aus. Ich möchte nur betonen, dass ich diese Hängematte, auf Kosten der Solidargemeinschaft nicht wollte. Diese wurde mir leider verpflichtend zugeteilt. Gesetzliche Hilfen, die ich benötigen würde, gibt es leider nicht.

Gewöhnlich wird darüber gemeckert, dass (angeblich) zustehende EM-Renten nicht oder erst nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen bewilligt werden.

Dass man Ihnen so schnell eine unbefristete EM-Rente bewilligt hat, ist somit ein ziemlich sicheres Anzeichen dafür, Sie tatsächlich vollständig erwerbsgemindert sind.
Die Sozialmediziner der DRV prüfen gewöhnlich sehr genau, ob durch gezielte Leistungen zur medizinischen-/beruflichen Rehabilitation eine EM-Rente vermieden werden kann und die Hausjuristen der DRV prüfen ebenfalls akribisch die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Kurz: Grundlos wurde Ihre Rente nicht bewilligt!

LG

von
Grüber

Zitiert von: Carmen

Zitiert von: Grübler

Ach egal, ich mache es so wie hier im Forum oft beschrieben, Ich ruhe mich in der sozialen Hängematte aus. Ich möchte nur betonen, dass ich diese Hängematte, auf Kosten der Solidargemeinschaft nicht wollte. Diese wurde mir leider verpflichtend zugeteilt. Gesetzliche Hilfen, die ich benötigen würde, gibt es leider nicht.

Gewöhnlich wird darüber gemeckert, dass (angeblich) zustehende EM-Renten nicht oder erst nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen bewilligt werden.

Dass man Ihnen so schnell eine unbefristete EM-Rente bewilligt hat, ist somit ein ziemlich sicheres Anzeichen dafür, Sie tatsächlich vollständig erwerbsgemindert sind.
Die Sozialmediziner der DRV prüfen gewöhnlich sehr genau, ob durch gezielte Leistungen zur medizinischen-/beruflichen Rehabilitation eine EM-Rente vermieden werden kann und die Hausjuristen der DRV prüfen ebenfalls akribisch die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Kurz: Grundlos wurde Ihre Rente nicht bewilligt!

LG

Ja, die Prüfen alte Befunde!

Eine Argumentation ist sinnlos. Entweder man beutet das Sozialsystem aus oder man ist zu krank zum arbeiten.

Keiner macht Fehler, nur der Betroffene selbst ist schuld. Ganz gleich was auch immer sein mag.
Kann einer sagen was er will. Hier gibt es eine gesetzliche Lücke.

Ich habe um eine erneute Einschätzung meines Gesundheitszustandes gebeten. Vielleicht wird wenigstens diese Bitte verfolgt. Wenn nicht, dann mache ich eben die Zwangspause. Auch wenn ich das in meinem Fall als nicht gerechtfertigt sehe.

von
Genervter

Zitiert von: Grüber

Zitiert von: Carmen

Zitiert von: Grübler

Ach egal, ich mache es so wie hier im Forum oft beschrieben, Ich ruhe mich in der sozialen Hängematte aus. Ich möchte nur betonen, dass ich diese Hängematte, auf Kosten der Solidargemeinschaft nicht wollte. Diese wurde mir leider verpflichtend zugeteilt. Gesetzliche Hilfen, die ich benötigen würde, gibt es leider nicht.

Gewöhnlich wird darüber gemeckert, dass (angeblich) zustehende EM-Renten nicht oder erst nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen bewilligt werden.

Dass man Ihnen so schnell eine unbefristete EM-Rente bewilligt hat, ist somit ein ziemlich sicheres Anzeichen dafür, Sie tatsächlich vollständig erwerbsgemindert sind.
Die Sozialmediziner der DRV prüfen gewöhnlich sehr genau, ob durch gezielte Leistungen zur medizinischen-/beruflichen Rehabilitation eine EM-Rente vermieden werden kann und die Hausjuristen der DRV prüfen ebenfalls akribisch die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Kurz: Grundlos wurde Ihre Rente nicht bewilligt!

LG

Ja, die Prüfen alte Befunde!

Eine Argumentation ist sinnlos. Entweder man beutet das Sozialsystem aus oder man ist zu krank zum arbeiten.

Keiner macht Fehler, nur der Betroffene selbst ist schuld. Ganz gleich was auch immer sein mag.
Kann einer sagen was er will. Hier gibt es eine gesetzliche Lücke.

Ich habe um eine erneute Einschätzung meines Gesundheitszustandes gebeten. Vielleicht wird wenigstens diese Bitte verfolgt. Wenn nicht, dann mache ich eben die Zwangspause. Auch wenn ich das in meinem Fall als nicht gerechtfertigt sehe.

Ihre Sorgen möchte mancher Versicherte haben. Das mit dem bekloppt (Ihre eigenen Worte) ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

von
=//=

Zitiert von: James Williams

Zitiert von: Fortitude one

Hallo Diplomingenieur,

ganz so einfach erhält man eine unbefristete EMR nicht. Sie wurden (Leistungsfähigkeit) vom medizinischen Dienst der DRV unter 3 Stunden eingestuft. Und eine unbefristete EMR sind äußerst die Ausnahme. Viele Antragsteller erhalten eine befristete EMR und sehr viele gar keine. Sie können froh sein, dass es die EMR gibt und das zu Ihren Gunsten mit einer Zurechnungszeit von 17 Jahren. Normalerweise hätten Sie locker 500 Euro weniger. Und würden wir in der USA wohnen, dann hätten wir nichts zu Lachen. Mich mit eingeschlossen. Ich beziehe auch die EMR. Lassen Sie alles mal sacken und bekloppt sind Sie nicht. Und warum sollen Sie sich die Kugel geben. Glauben Sie mir das Leben ist viel zu schön und halten sich immer vor Augen, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht. Was ist Ihnen wichtiger das Materielle wie z, b, ein Porsche vor der Haustür oder Ihre Gesundheit?

Was verbreiten Sie hier für Unwahrheiten.
Auch in den USA bekommt man Rente wenn man krank ist und eingezahlt hat.
Nennt sich nur anders.
Funktioniert aber im Prinzip wie in Deutschland.
Erst informieren und dann schreiben und nicht gleich nach dem Motto in Amerika gibt es keine soziale Absicherung.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.


Das gesamte Sozialsystem in den USA funktioniert aber nicht so (gut) wie in Deutschland. Ich habe eine Verwandte, die seit Jahrzehnten in den USA lebt und Familie hat. Wenn man in die amerikanische Rentenkasse einzahlt und demnach eine Beschäftigung hat, die auch "rentenversichert" ist, dann ist es okay. Andernfalls erhält man nicht unbedingt viel Hilfe vom Staat. Man sieht es ja schon am Gesundheitswesen. In D muss man pflichtversichert bei der Krankenkasse sein.

von
W*lfgang

Zitiert von: Carmen
Warum der Gesetzgeber auf die Idee gekommen ist, dass jemand 10 Wochen Zeit benötigen könnte um einen simplen Reha-Antrag zu stellen, kann ich nicht beurteilen.
Den Betroffenen eine zehnwöchige Bedenkzeit einzuräumen, um möglichst lange im KG-Bezug bleiben zu können, war aber garantiert nicht seine Motivation.
Carmen,

Beträge zu vereinnahmen und sich anschließend von der gesetzlich zustehenden Leistungspflicht vorzeitig lossagen zu wollen, das können Sie aber gut beurteilen ;-)

Dabei geht es nicht um die Simplehaftigkeit eines Antrages ...als simple im Sinne von 'unterste Schublade' sind eher wöchentlich nervenden Anrufe der KK-MA einzustufen, die förmlich darauf geiern, den Simpleantrag möglichst gestern noch auf dem Tisch zu haben - das derselbe MA freundlich und ausführlich im Anschreiben auf die 10-Wochen-Frist selbst hingewiesen hat; das muss wohl der Pförtner nachträglich reingetextet haben.

Und wenn Ihnen persönlich Gesetze nicht passen, dann müssen Sie sich einen rechtsfreien Beruf aussuchen - ansonsten haben Sie Achtung vor den Rechten Ihres Versichertenkreises!

Gruß
w.

von
Carmen

Zitiert von: W*lfgang

...als simple im Sinne von 'unterste Schublade' sind eher wöchentlich nervenden Anrufe der KK-MA einzustufen, die förmlich darauf geiern, den Simpleantrag möglichst gestern noch auf dem Tisch zu haben - das derselbe MA freundlich und ausführlich im Anschreiben auf die 10-Wochen-Frist selbst hingewiesen hat; das muss wohl der Pförtner nachträglich reingetextet haben.

Natürlich MUSS der KK-MA auf die gesetzlichen Regelungen hinweisen, damit sein Aufforderungsschreiben nicht aufgrund eines Formfehlers unwirksam wird.

Dennoch wird es doch wohl erlaubt sein, den Kunden telefonisch auf sein Recht hinzuweisen, dass er den Rehaantrag auch vor Ablauf der 10-Wochen-Frist stellen darf.
Und sofern keine ernsten Gründe dagegen sprechen, werden die allermeisten Kunden auch von diesem Recht gebrauch machen.
Und sollte die Antragsstellung in Einzelfällen tatsächlich nicht sofort möglich sein, wird der freundliche KK-MA auch Verständnis dafür aufbringen.

Wer allerdings stur auf seine zehnwöchige "Schonfrist" bestehen will, obwohl kein wichtiger Grund ersichtlich ist, darf sich nicht wundern, wenn man ihn für einen asozialen Sozialschmarotzer hält und künftig etwas genauer im Auge behalten wird.

Denn nicht jede Dauer-AU endet in einer EM-Rente.
Und wenn dann irgendwann die nächste AUB vorgelegt wird, könnte unverzüglich ein Termin beim MDK anstehen, weil Zweifel an der behaupteten AU bestehen.
Das darf die KK nämlich....

LG

von
Fortitude one

Zitiert von: =//=

Zitiert von: James Williams

Zitiert von: Fortitude one

Hallo Diplomingenieur,

ganz so einfach erhält man eine unbefristete EMR nicht. Sie wurden (Leistungsfähigkeit) vom medizinischen Dienst der DRV unter 3 Stunden eingestuft. Und eine unbefristete EMR sind äußerst die Ausnahme. Viele Antragsteller erhalten eine befristete EMR und sehr viele gar keine. Sie können froh sein, dass es die EMR gibt und das zu Ihren Gunsten mit einer Zurechnungszeit von 17 Jahren. Normalerweise hätten Sie locker 500 Euro weniger. Und würden wir in der USA wohnen, dann hätten wir nichts zu Lachen. Mich mit eingeschlossen. Ich beziehe auch die EMR. Lassen Sie alles mal sacken und bekloppt sind Sie nicht. Und warum sollen Sie sich die Kugel geben. Glauben Sie mir das Leben ist viel zu schön und halten sich immer vor Augen, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht. Was ist Ihnen wichtiger das Materielle wie z, b, ein Porsche vor der Haustür oder Ihre Gesundheit?

Was verbreiten Sie hier für Unwahrheiten.
Auch in den USA bekommt man Rente wenn man krank ist und eingezahlt hat.
Nennt sich nur anders.
Funktioniert aber im Prinzip wie in Deutschland.
Erst informieren und dann schreiben und nicht gleich nach dem Motto in Amerika gibt es keine soziale Absicherung.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.


Das gesamte Sozialsystem in den USA funktioniert aber nicht so (gut) wie in Deutschland. Ich habe eine Verwandte, die seit Jahrzehnten in den USA lebt und Familie hat. Wenn man in die amerikanische Rentenkasse einzahlt und demnach eine Beschäftigung hat, die auch "rentenversichert" ist, dann ist es okay. Andernfalls erhält man nicht unbedingt viel Hilfe vom Staat. Man sieht es ja schon am Gesundheitswesen. In D muss man pflichtversichert bei der Krankenkasse sein.

Hallo =//=,

ich wollte ganz bewusst nicht mehr auf den unsinnigen Kommentar von " James" eingehen. Dennoch Danke für Ihre Unterstützung. Ich sehe das genauso wie sie. Das hilft aber unserem "Diplomingenieur" nicht viel weiter.

Mfg

von
W*lfgang

Zitiert von: Carmen
Wer allerdings stur auf seine zehnwöchige "Schonfrist" bestehen will, obwohl kein wichtiger Grund ersichtlich ist, darf sich nicht wundern, wenn man ihn für einen asozialen Sozialschmarotzer hält und künftig etwas genauer im Auge behalten wird.
, was sind Sie denn für eine??? ...es gibt genauso wenig für den Versicherten eine Begründungspflicht, warum er sein 10-Wochen-Frist ausschöpft, noch würde ich KK-MA als asozial bezeichnen wollen, die stur 'nur das Beste' für - die eigene Kasse im Auge haben, 'verblendet' durch interne Zielvorgaben 'Zahlen vor Mensch' ;-)

Gruß
w.
PS: wie sehe denn für Sie ein (offensichtlich angenehmerer) sozialer Sozialschmarotzer aus?

von
Carmen

Zitiert von: W*lfgang

...es gibt genauso wenig für den Versicherten eine Begründungspflicht, warum er sein 10-Wochen-Frist ausschöpft,.....

Aber KK-MA haben das Recht, sich eine persönliche Meinung zu bilden, wenn der Kunde stur bleibt.
Nur weil eine unsinnige Regelung im Gesetz steht, müssen die KK-MA nicht jeden Kunden sympathisch finden, der sich auf diese unsinnige Regelung beruft.

LG

von
W*lfgang

Zitiert von: Carmen
Zitiert von: W*lfgang
...es gibt genauso wenig für den Versicherten eine Begründungspflicht, warum er sein 10-Wochen-Frist ausschöpft,.....
KK-MA haben das Recht, sich eine persönliche Meinung zu bilden, wenn der Kunde stur bleibt.
Nur weil eine unsinnige Regelung im Gesetz steht, müssen die KK-MA nicht jeden Kunden sympathisch finden, der sich auf diese unsinnige Regelung beruft.LG
Carmen,

wir reden mal wieder drüber, wenn Sie sich selbst in dieser 'misslichen' Lage befinden - da kennt Ihr AG keine Freunde ...ich fange Sie dann mit wertvollen rechtlich einwandfreien Bandagen auf *g

Verständnis für Ihren Blickwinkel habe ich durchaus - meiner geht jedoch weiter/muss per ges. Definition etwas mehr als die kleinen 'Befindlichkeiten' einzelner SV-Zweige abdecken :-)

Gruß
w.

von
ohne Verständnis

@ Carmen
sie sollten sich einen anderen Ort aussuchen um ihren Frust über all die asozialen Menschen abzulassen. Ich vermute Sie arbeiten für die KK. Ich kann verstehn, dass es "Fälle" gibt in welchen man von asozial sprechen kann. Allerdings kann man hier im Formum den Eindruck von Ihnen bekommen, als würden Sie alle über einen Kamm scheren. Das geht so nicht.

Hinter jeden Krankheit steht auch ein individuelles Schicksal. Man kann nicht immer verstehen warum jemand wie handelt. Hier von asozial zu sprechen ist eine unangebrachte Verhaltensweise.

Ich hoffe das Ihnen solche Schicksalsschläge erspart bleiben. Und wenn doch, dann einen Kollegen der nicht so herablassend mit Ihnen umgeht wie sie es mit anderen tun.