Rente-ATZ Frage

von
Peter

schon mehrfach wurde hier die frage gestellt,wie man den Grenzwert bei einer unfallrente u. einer altersrente berechnet,wenn ich es richtig verstanden habe,dürfen die zwei renten den grenzwert nicht überschreiten,dann wird der überschuss abgezogen (stimmt das so ?)was ich nicht schecke,wieso wird der jahresverdienst vom unfalljahr herangezogen,wenn ich vor vielen jahren einen unfall hatte,habe ich doch einen geringern jahresverdienst ,als der von heute,oder wird der letzte jahresverdienst zur berechnung des grenzwertes genommen,das würde mir schon vielehr einleuchten.
noch eine zweite frage für einen bekannten,dieser bezieht eine unfallrente seit 1975 u. macht ab august eine alterteilzeit,da man in dieser atz-zeit schon weniger geld bekommt,wie wird denn da,wenn es zu altersrente kommt,der grenzwert ermittlet

von
KSC

das ist halt gesetzlich so geregelt, ob ein Einzelner das gerecht empfindet, steht auf einem anderen Blatt (würden Sei auch so argumentieren, wenn der Jahresverdienst vor dem Unfall höher gewesen wäre als in späteren Jahren - auch diese Fälle gibt es häufig).

Und wenn Sie dann Rentner sind wird der Jahresarbeitsverdienst genommen, den das Gesetz bestimmt.......

von
Knut Rassmussen

Das alte Einkommen wird m.E. dynamisiert. Fragen Sie mal bei einer Berufsgenossenschaft nach.

von
Michael1971

Bei der Anpassung Ihrer Unfallrente wird immer zunächst der Jahresarbeitsverdienst um den maßgeblichen Anpassungsfaktor erhöht und hieraus dann der neue Zahlbetrag errechnet. Dies bedeutet, dass der aktuelle Jahresarbeitsverdienst Ihrer Unfallrente im selben Maß gestiegen ist, wie sich Ihr gesetzlicher Rentenanspruch ausgehend vom Umfallzeitpunkt erhöht hätte.

Um Ihren jetzt gültigen JAV zu erfahren, müssen Sie nur Ihre monatliche Unfallrente mit 18 multiplizieren und durch die MdE teilen (bei z.B. 40% also 0,4)

Experten-Antwort

Zur Ermittlung des Grenzbetrages wird der Jahresarbeitsverdienst dynamisiert. D.h. es wird bei der Ermittlung des Grenzbetrages immer der aktuelle Jahresarbeitsverdienst genommen. Als Grenzbetrag ist jedoch mindestens die Brutto-Rente der Rentenversicherung zu nehmen. Dies verhindert, dass im Extremfall bei der Ruhensberechnung ggfs. der Ruhensbetrag so hoch sein könnte, dass aufgrund der Unfallrente noch nicht einmal mehr die gesetzliche Rente aus der Rentenversicherung geleistet wird. Grundsätzlich hat ist es daher nicht von Bedeutung, ob sie vor Rentenbeginn in ATZ waren oder nicht.