rente

von
lotti

ich habe bis 2005 gearbeitet und habe ein jahr arbeitslosengeld erhalten. seit 2006 bin ich nur noch arbeitslos mit meldung an den rententräger gemeldet. jetzt möchte ich mich abmelden, da ich die ständigen kurse und ewigen besuche beim amt nicht mehr ertrage. ich brauch noch 9 jahre zu den 35 jahren die man braucht um mit 63 in rente gehen zu können mit abschläge (jahrgang 66). Meine frage: was wäre wenn ich in den nächsten jahren keine arbeit mehr aufnehmen würde und dann, nur angenommen, versterben würde. Würde mein mann eine witwenrente bekommen oder wäre das nicht möglich weil ich nicht bis zum schluß beim arbeitsamt gemeldet war?

von
Skatrentner

Sofern Sie 60 Beitragsmonate erfüllt haben, was nach Ihrer Aussage wohl so ist, hätte Ihr Ehemann einen Anspruch auf Witwerrente. Die Meldung bei der AfA hat hierrauf keinen Einfluss.

von
Molli

'da ich die ständigen kurse und ewigen besuche beim amt nicht mehr ertrage'
Bitte bedenken Sie, daß Sie nicht allein mit diesem Thema sind.
Kein Mensch weiß, wie die Regeln der Rente in 9-10 Jahren lauten, aber alles kein Grund, um aufzugeben.

von
klaus

hallo lotti verliere nicht den mut mein sohn mit gleichen jahrgang hat das gleiche problem.man kann nur hoffen das es noch einmal anders wird.vielleicht zur nächsten wahl.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Lotti,

Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente besteht, wenn der oder die Versicherte die allgemeine Wartezeit (Mindestversicherungszeit) von fünf Jahren mit Beitragszahlung erfüllt hat. Dies ist unabhängig davon, ob Sie bis zum Schluss arbeitslos oder berufstätig waren. Ob es tatsächlich aber zu einer Rentenzahlung kommt, hängt auch noch von dem Einkommen des hinterbliebenen Ehegatten ab, da immer auch die sogenannte Einkommensanrechung geprüft wird.
Weiterhin darf keine Wiederheirat des Hinterbliebenen erfolgen.