Rente für besonders langjährig Versicherte (Ausgleich Fehlzeit)

von
Volker

Ich bin im August 63 Jahre alt geworden und seit 2 Jahren arbeitslos. Um die Rente für besonders langjährig Versicherte ohne Abschlag zu erhalten, fehlen mir nun 12 Monate, da die letzten beiden Jahre in denen ich ALG I bezog wegen des rollierenden Stichtages nicht mitgezählt werden.
Um aber doch in den Genuss dieser Rentenart ohne Abzüge zu kommen, wollte ich nun 6 Monate freiwillige Beiträge bezahlen, wobei ich in dieser Zeit vom Arbeitsamt keinerlei Unterstützung mehr beziehe. Ich gehe dabei davon aus, dass ich dann nach diesen 6 Monaten diese Rentenart ohne Abzüge in Anspruch nehmen kann, da ich doch weitere 6 Monate Beiträge bezahlt habe und die ersten 6 Monate der Arbeitslosigkeit als Beitragszeit mitzählen, da diese ja dann mehr als 2 Jahre vor Rentenbeginn zurückliegen. Somit habe ich doch in der Summe (6 Monate freiwillige Beitragszeit plus die ersten 6 Monate der Arbeitslosigkeit, die dann ja mehr als 2 Jahre vor Renteneintritt liegen) die fehlenden 12 Monate voll. Ist diese Annahme richtig, bzw. zählen diese 6 Monate, in denen ich freiwillige Beiträge gezahlt habe, wirklich mit wenn ich während dieser Zeit keinerlei Bezüge vom Arbeitsamt beziehe?

von
DarkKnightRV

Hallo Volker,

Sie haben schon mal richtig gedacht.....aber bitte auch nicht arbeitslos melden, sonst bekommen Sie eine Anrechnunsgzeit wegen Arbeitslosigkeit und dann zählen die freiwilligen Beiträge nicht mehr mit!

Falls Sie die Möglichkeit haben einen Minijob auszuüben, wäre das die günstigere Alternative (z. B. im Haushalt eines Familienmitglieds oder eine Bekannten/Freundes)...

8-)

von Experte/in Experten-Antwort

Bei den freiwilligen Beiträgen darf nur nicht gleichzeitig eine Anrechnungszeit wegen Arbeitslosigkeit vorliegen.