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Rente für Geburtsjahr 1951

von
iris_li

Was sind konkret die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Rente mit 60 in diesem Geburtsjahr? Warum soll ich am 1.1.2004 zusätzlich arbeitslos gewesen sein um die vorzeitige Rente zu erhalten? Es ist doch eine Ungleichbehandlung, vor allen Dingen findet man in dem Alter keine Arbeit mehr und wird in Hartz 4 getrieben.

von
Tschacka

Hallo Iris,

Sie sind eine Frau oder?

Altersrente für Frauen möglich wenn:

Mindestens 15 Jahre mit Beitragszeiten vorhanden (Wartezeit)

ab dem 40.Lebensjahr mehr als 10 jahre mit Pflichtbeiträgen vorhanden sind (also mind.121 Monate)

Sie 60 Jahre alt sind

und den zulässigen Hinzuverdienst nicht überschreiten.

Die Voraussetzung am 01.01.2004 arbeitslos gemeldet gewesen zu sein greift bei dieser Rentenart nicht! Das gilt nur für bestimmte Vertrauensschutzregelung für die Altersrente nach Arbeitslosigkeit/Altersteilzeit
da gab&#39;s ne Anhebung auf&#39;s 63. Lj. und wer am 01.01.2004 die Vetrauensschutzregelung erfüllt kann eben noch bei Erfüllung der anderen Voraussetzungen die ALO-Rente ab 60 haben.

Bei deiden Rentenarten sind jedoch 18 % Abschlag inbegriffen!

MfG
Tschacka

von
iris_li

Danke für die schnelle Antwort, aber ich habe nicht korrekt geschrieben. Es handelt sich um meinen Mann.
Sein Versicherungsleben ist wie folgt:
40 Arbeitsjahre
nicht arbeitslos am 1.1.2004
Arbeitslosenzeiten ca. 11 Monate ab Jahr 2001
2005 schwerer Arbeitsunfall (rechte Hand 20% Dauerschaden) Verletztengeldbezug 15 Monate
dadurch Kündigung des Arbeitgebers und das Dilemmar Arbeitslosigkeit mit Jobs unterbrochen ging los.
Was kann er machen?

von
Tschacka

Hallo Iris,

kein Problem erstmal. Schicken Sie Ihren Mann (Sie dürfen natürlich gerne mitgehen) bitte unbedingt in die nächste Beratungsstelle zur Klärung ab wann er frühestmöglich mit welchen Abschlägen eine Rente erhalten kann. Hat er einen Schwerbehindertenausweis aufgrund des Unfalles und bekommt er noch Unfallrente?

Vielleicht ist eine Erwerbsminderungsrente möglich, das wäre auch eine Alternative!

Bitte gehen Sie in eine persönliche Beratung, das bringt Klarheit!

LG
Tschacka

von
Frage

Inwiefern ist es eine Ungleichbehandlung, wenn man für eine Rente bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss??Das ergründet sich für mich nicht?

von
iris_li

Weil Alle zum gleichen Zeitpunkt geboren sind und fast ein gleiches Erwerbsleben und Erwerbsdauer haben. In diesem Alter ist man auch körperlich verbraucht. Alles sind Gleichheiten, warum dann diesen Stichtag. Ich sehe es im Moment aus meiner Sicht so, wer immer wieder einen Job annimmt, auch unter schlechteren Bedingungen wird bestraft, der Arbeitslose, der wählerisch ist wird belohnt. Man sollt doch hier das Jahr der Geburt alleinig gelten lassen.

von
Tschacka

nee, so geht das leider nicht. Auch wenn ich Sie verstehe, gelten die Gesetze eben auch für alle! Gleichbehandlung ja, aber eben in allen Bereichen!

meine Fragen haben Sie aber noch nicht beantwortet :)))

LG
Tschacka

von
michel

gebe ich vollkommen Recht denn mir geht es gleich wie iris_li und deren Mann, die Gesetze verstehe wer wolle. Habe im August 2004 neue Stelle mit 3 Euro weniger die Stunde angenommen und letztendlich ist der, der arbeitet immer der lackmeier auch ich bin Jahrgang 1951 und aufgebraucht durch Schwerstarbeit seit 1966.

von
Tschacka

ja, auch den @Michel verstehe ich. Es ist wirklich gemein und nicht nachvollziehbar, ändert aber leider nix. Auch Ihnen mein Rat, gehen Sie in die nächste Beratungsstelle (wenn nicht bereits geschehen) und informieren Sie sich über alle Eventualitäten eine Rente.

Vielleicht ist es ja ein kleiner Trost für Sie beide, wenn ich behaupte, dass der &#34;Arbeitslose&#34; mit Stichtag 01.01.2004 ja nun mittlerweile auch nur noch Hartz 4 kriegen dürfte (wenn überhaupt) und auch nicht glücklich ist, denn bis 2011 sind&#39;s ja noch paar Monate.

Also Kopf hoch und durch.

Alles Gute
Tschacka

von
iris_li

Ich kann jetzt leider nicht nachvollziehen, welche Fragen Sie meinen. Bitte detaillieren Sie die nochmal. Danke

von
Tschacka

na...
Hat er einen Schwerbehindertenausweis aufgrund des Unfalles und bekommt er noch Unfallrente?

Vielleicht ist eine Erwerbsminderungsrente möglich, das wäre auch eine Alternative!

Grüßle

von
Schade

Ohne Schwerbehinderung ist eine Altersrente für Männer des Jahrganges 51 frühestens mit 63 Jahren möglich.

Mehr dazu im Beratungsgespräch.

von
Keith Moon

Hallo Michel,

sofen bei Ihnen das gleiche Problem wie bei "iris li" vorliegt (keine Arbeitslosigkeit am Stichtag 01.01.2004 und dadurch kein Vertrauensschutz für einen vorzeitigen Altersrentenbesuch) ergibt sich bei Ihnen eventuell noch eine andere Option.

Diesen Vertrauensschutz kann man auch erfüllen, wenn man VOR dem 01.01.2004 eine Kündigung, Befristung oder Aufhebung seines Arbeitsverhältnisses für die Zeit NACH dem 31.12.2003 nachweisen kann. Sie schreiben, daß sie ab August 2004 eine neue Stelle angetreten haben. Vielleicht hatten Sie unmittelbar vorher eine andere Arbeitsstelle, bei der Sie gekündigt wurden oder die befristet gewesen ist.

Wenn die Kündigung/Befristung vor dem 01.01.2004 ausgesprochen wurde und das Beschäftigungsverhältnis erst danach (z.B. im Frühjahr oder Sommer 2004) beendet wurde, bestünde ebenfalls Vertrauensschutz.

von
Keith Moon

Die obigen Ausführungen gelten natürlich nur, sofern Sie wie (sh. "iris li") Geburtsjahrgang 1951 oder älter sind.

von
Tschacka

wo sind Sie denn?

Wenn Sie jetzt grad keine Zeit haben, kein Problem :)

gehen Sie einfach wie oben schon erwähnt in eine Beratungsstelle und informieren sich. Bin mir sicher, dass Sie danach einiges besser verstehen werden.

LG
Tschacka

von
Genau

Ich muss der Userin Iris völlig Recht geben. Diese ganzen Sitchtags und Vertrauensschutzregelungen sind doch der blanke Hohn.

Dieser ganze Zirkus mit den vorgezogenene Altesrenten sollte in meinen Augen wieder abgeschafft werden. Eine Gesellschaft wie unsere ist dafür einfach nicht gemacht.Es wird einem die Chance gegeben, eine Rente vorzeitig in Anspruch zu nehmen, das wird angenommen und dann dann weint der Betreffende über die Abschläge, und klagt sogar gegen diese.Solche Leute haben in meinen Augen komplett den Realitätssinn verloren.Sowas macht die Gesellschaft kaputt.

Es sollte die Rente ab 65 geben. Und keine vorgezogenenen. Dann gibt es keine Heulsusen die sich über die Abschläge beschweren und unnötige Kosten vo rGerichten verursachen, für noch unssingerer Prozesse.

In den Niederlanden gibt es die sogennante AOW ( Rente ab dem 65. Lebensjahr ). Diese wird in Abhängigkeit der Beschäftigungsjahre gezahlt.Das ist in meinen Augen die mit Abstand sinnvollste Regelung. Und wem die Rente nicht ausreicht, der muss privat vorsorgen.

Wäre das schön, wenn es diese Regelung und hier gäbe. Nur ob unsere Gesellschaft intelligent genug ist, diese umzusetzen,. bezweifele ich stkar.Bei uns würde es nur 3 Monate nach der Einführung die ersten Deppen geben, die Klagen, weil die wieder irgendeine Ungleichbehandlung oder irgendeine Schlechterstellung in Ihren Aufebn erkannt haben, und dann geht der ganze Zirkus wieder los.

von
Michel

Kündigung des Arbeitgebers erfolgte im Januar 2004 durch spätere Auflösung der Firma, diese wurde im Juli 2004 aufgelöst. Im August 2004 habe ich eine neue Arbeitsstelle aus eigenem Impuls gefunden, da die Arge meinte keine Stelle für mich wegen dem Alter zu finden habe ich es selbst in die Hand genommen, jedoch 3 Euro weniger Stundenlohn als zuvor.

Ein Beratungsgespräch werde ich hier keines mehr in Anspruch nehmen, da man mich bei der Deutschen Rentenversicherung nach Terminvereinbarung einfach vergessen hatte (habe mir extra Urlaub genommen) und habe 3 Stunden trotz Termin gewartet bis aufgefallen ist das ich vergessen wurde und an einem neuen Termin kein Interesse mehr hatte.

Bin männlich und Jahrgang 1951 und werde mir einen privaten Rentensachverständigen suchen.

von
Rentenberater

Gute Entscheidung, wenn sie Geld zum Fenster rauswerfen möchten und nicht an einer richtigen Antwort interessiert sind ist das genau die richtige Lösung.

Viel Glück beim privaten Rentenberater!!!

Experten-Antwort

über Sinn und Unsinn von gesetzlichen Regelungen kann man durchaus diskutieren. Ohne Vorliegen von Schwerbehinderung und Arbeitslosigkeit am 1.1.2004 kann die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit erst nach Vollendung des 63. Lebensjahres in Anspruch genommen werden.

von
Angelika

Gehen sie bloß nicht zu einem Privaten Rentenberater.

Ich musste insgesamt über 800 Euro bezahlen,nur damit er mich bei meinem Rentenantrag unterstützt hat. Ich war nur 3 mal bei Ihm.Ich habe einen Schock bekommen, als die Rechnung kam.Dabei bekomme ich nur 326 Euro Rente.