Rente für Geburtsjahr 1951

von
daker

Hallo Tschacka,

nochmals zum Verständnis - bei beiden AN'n liegt das Vertragsende vor dem 1.1.2004, aber AN B war am 1.1.2004 arbeitslos und AN A
nicht. Allein dieser bei Unterschrift des Aufhebunsvertrags nicht bekannte Stichtag, bringt
diesen unterschiedlichen Renteneinstieg. Ich hoffe
es ist jetzt deutlich geworden.

Danke, und
noch viele gesunde junge Jahre für Sie.

von
Tschacka

herrgottnochmal...
ich hab die Buchstaben vertauscht, aber Sie wissen ja was ich meine :)))

von
Wolfgang

Hallo daker,

als beide AN im Jahre 2002 die Aufhebungsverträge abgeschlossen haben, gab es die Stichtagsregelungen/Vertrauensschutz zum 01.01.2004 noch gar nicht. Damals (2002) ging es auch noch ganz normal/mit Abschlägen nach Alo mit 60 in Rente, keine Anhebung der Altersgrenze, keine Beschränkung auf Jahrgang vor 1952.

Erst Ende 2003 (Sept/Okt) lag der Roh-Entwurf für die Änderungen ab 01.01.2004 vor, Entwurf beschlossen Anfang Dez. 2003 - damit waren die künftigen Regelungen/Einschränkungen/Ausnahmen bekannt - und erst von diesem Zeitpunkt war es überhaupt möglich, sich mit den so genannten Vertrauensschutzregelungen vertraut zu machen bzw. Vorkehrungen zu treffen, um die Günstigerstellung wirksam werden zu lassen.

Daher konnte 2002 noch kein AN wissen, dass er einen Auflösungsvertrag mit Beschäftigungsende nach 2003 braucht (hätte er ja zeitnah - als es drauf ankam - im Dez. 2003 noch schnell mit seinem (neuen) Arbeitgeber abstimmen können), oder 'alo werden' am 01.01.2004. Insofern ist es müßig, unterschiedliche Fallgestaltungen zur Jahreswende 2003/2004 bewerten zu wollen, AN A und B sind nicht vergleichbar.

Eine andere Entscheidung der DRV ist gar nicht möglich, da können Sie auch den nächsten Jackpot hier ausloben ;-)

Gruß
w.

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