Rente in einer WfbM

von
Markus

Ich arbeitet in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Ich habe einige Fragen zur Rente.

Ich habe Angst das ich später sehr wenig Rente bekomme wenn ich in Rente gehe.

Muss ich mir sorgen machen das ich später sehr wenig Rente Geld bekomme weil ich in einer WfbM gearbeitet habe?

Ich möchte später keine Nachteile bei der Rente. Nicht das ich schlechter da stehe als jemand der auf dem freien Arbeitsmarkt gearbeitet hat.

Hat man als behinderter Mensche später eine höhere Rente als wenn man auf dem freien Arbeitsmarkt gearbeitet hat?

von
Claire Grube

Die Frage wurde bereits beantwortet. Siehe Antworten zum Beitrag von Lukas 19.03.2012 - 00:03

http://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=19283&tx_mmforum_pi1%5Bpageret%5D=2

von
oder so

Naja, die selbe Frage kommt jetzt wahrscheinlich noch von Johannes und Matthäus ;-)

von
4. Etage

Zitiert von: oder so

Naja, die selbe Frage kommt jetzt wahrscheinlich noch von Johannes und Matthäus ;-)

..hähä...und Lukas bitte nicht vergessen..;)

von
Wolf-Dietrich

Sie sind dieses Jahr durch Ihre Tätigkeit in der Werkstatt so versichert, als ob Sie monatlich 2100,00 € verdienen würden. Wenn Sie im Arbeitsbereich einer WfbM beschäftigt sind, müssten Sie die Höhe der Rentenversicherungsbeiträge auch Ihrer Lohabrechnung entnehmen können. Bewerten Sie selbst, ob Sie ohne ihre Erkrankung oder Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ein solches Einkommen erzielen könnten. Die Höhe der Rentenversicherung ist nicht an die zugegeben geringe Entlohnung in einer WfbM gekoppelt, sondern wird jährlich neu festgesetzt.( Stark vereinfacht orientiert sich der Beitrag am Durchschnittsverdienst aller Versicherten minus 20%)

von
oder so

Zitiert von: 4. Etage

Zitiert von: oder so

Naja, die selbe Frage kommt jetzt wahrscheinlich noch von Johannes und Matthäus ;-)

..hähä...und Lukas bitte nicht vergessen..;)

Ich denk der war doch schon dabei - vgl. erste Antwort!?

von
4. Etage

Zitiert von: oder so

Zitiert von: 4. Etage

Zitiert von: oder so

Naja, die selbe Frage kommt jetzt wahrscheinlich noch von Johannes und Matthäus ;-)

..hähä...und Lukas bitte nicht vergessen..;)

Ich denk der war doch schon dabei - vgl. erste Antwort!?

Hast recht, "oder so", wie so oft..:), glatt überlesen.....;)

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Markus,

für die Rentenberechnung ist u. a. der in der Beschäftigung erzielte Verdienst maßgeblich.
Da dieser bei behinderten Menschen in der Regel geringer ist, wird auf eine sog. Mindestbemessungsgrundlage zurückgegriffen. Diese beträgt derzeit monatlich 2100 Euro (80% der Bezugsgröße).
Sie werden also so gestellt, als hätten Sie mindestens 2100 Euro monatlich verdient.

von
Markus

Muss ich mir den später sorgen machen das die Rente nicht ausreicht zum Leben?

Also hat man keine Nachteile wenn man in der WfbM gearbeitet hat?

Bekommt man später eine sehr gute Rente?
Wird sie später sehr hoch sein?

von
Wolf-Dietrich

Hallo Markus,
wenn Sie durch eine Krankheit oder eine Behinderung Leistungseinschränkungen haben, ist die Rentenabsicherung durch die Tätigkeit in einer WfbM eher ein Vorteil, denn einen Verdienst auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von über 2110,00 € dürften Sie wohl kaum erzielen können ( an barem Geld verdienen Sie jetzt natürlich in einer WfbM deutlich weniger, aber für Ihre Rente wird so getan, als ob Sie 2100 € verdienen würden. ) Ihre spätere Rentenhöhe hängt aber auch davon ab, ob sie vor Ihrer Krankheit oder Behinderung schon Beiträge in die Rentenversicherung haben zahlen können. Diejenigen Mitarbeiter in Werkstätten, die vorher keine Beiträge aus eigener Beschäftigung außerhalb der Werkstatt haben zahlen können, erreichen zur Zeit durchaus eine Rentenhöhe von der sie ohne zusätzliche Sozialhilfe leben können.( Und dies bereits nach 20 Jahren )
Da Sie sich augenscheinlich sehr große Sorgen machen, drucken Sie sich doch die Antworten hier aus dem Forum einmal aus und gehen damit zum Sozialdienst Ihrer Werkstatt und lassen sch alles noch einmal in Ruhe erklären. Auch dafür sind die Kollegen in den Werkstätten da und diese werden auch die richtigen Worte finden, es Ihnen zu erklären.

von
ChristineB

Zitiert von: Markus

Bekommt man später eine sehr gute Rente?
Wird sie später sehr hoch sein?

Eine wirklich sehr gute Rente bekommt man nur, wenn man immer sehr viel verdient hat. Aber das würde bei Ihnen sicher nicht der Fall sein, wenn eine Werkstatt für Sie in Frage kommt.

von
anonym

sorry, das sagen zu müssen. das ist unfair. warum darf ein behinderter mehr verdienen als wir. ich hab 35 jahre schwer hart arbeitend in der produktion an maschinen stehend verbracht mit zwei ausbildungen. und kriege nur 700 euro raus und einer der murmeln und pillen in verpackungen steckt ohne ausbildung kriegt am ende 200 euro mehr als ich laut rechner. wo bleibt denn da die gleichbehandlung nach dem gesetz? ich will das auch so.