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Rente langjährig Versicherte35 Beitagsjahre

von
marina

Habe 35 Beitragsjahre Vollzeit eingezahlt.Alter
60 jahre.Was passiert wenn ich jetzt unverschuldet bzw. durch Eigenkündigung
arbeitslos werde?Kann ich dann trotzdem mit Abschlägen mit 63 Jahren in Rente oder muss ich dann bis 65+6 monate?Bei der abschlagsfreien Rente
mit 63 für besonders langjährig Versicherte mit
45 Beitragsjahren darf man ja 2 Jahre vorher egal auch ob unverschuldet nicht arbeitslos werden.

von
43545

Zitiert von: marina

Habe 35 Beitragsjahre Vollzeit eingezahlt.

Es spielt keine Rolle ob Vollzeit oder Teilzeit

Zitiert von: marina

Kann ich dann trotzdem mit Abschlägen mit 63 Jahren in Rente...?

Wenn Sie das Alter UND die Wartezeit für eine bestimmte Rente erreicht haben, können Sie diese auch beantragen/beanspruchen. Wie genau die Erfüllung der Wartezeit zustande kommt, oder was Sie genau vor dem Rentenbeginn gemacht haben, ist irrelevant für die Anspruchsprüfung.
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/02_online_dienste/03_online_rechner_nutzen/rentenbeginn_hoehenrechner/Rentenbeginnrechner_node.html

Zitiert von: marina

Bei der abschlagsfreien Rentemit 63 für besonders langjährig Versicherte mit 45 Beitragsjahren darf man ja 2 Jahre vorher egal auch ob unverschuldet nicht arbeitslos werden.

Das ist falsch.
1. Natürlich darf man vor Beginn der Altersrente für besonders langjährig Versicherte Arbeitslosengeld beziehen. Wie oben beschrieben ist es irrelevant für die Anspruchsprüfung, was man (unmittelbar) vor dem Rentenbeginn gemacht/bezogen hat.
2. Wenn man Arbeitslosengeld dadurch bekommt, dass der Arbeitgeber in Insolvenz gegangen ist bzw. der Betrieb vollständig stillgelegt wurde, dann zählen darüber hinaus die Beitragszeiten auf Grund des Arbeitslosengeldbezuges zu der Wartezeit von 45 Jahren hinzu.

von
Weiß

Da Sie die Wartezeit von 35 Jahren bereits jetzt erfüllt haben, spielt es keine Rolle, ob Sie arbeitslos werden oder nicht. Sie können mit 63 Jahren mit Abschlägen die Altersrente für langjährig Versicherte beanspruchen. Eine Arbeitslosigkeit schließt den Rentenanspruch nicht aus.
Wenn Sie Arbeitslosengeld bekommen würden, wäre das eine Pflichtbeitragszeit. Diese ist bei den 35 Jahren Wartezeit anrechenbar. Auch Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug kann als Anrechnungszeit bei den 35 Jahren berücksichtigt werden.

von
Manfred J.

Marina: 43545 hat Ihnen schon die richtige Antwort gegeben. Wenn Sie sich immer noch unsicher sind, gehen Sie demnächst mal in die örtliche Beratungsstelle und lassen sich das anhand Ihrer Versicherungsdaten erläutern.

Gruß
w.

(von Redaktion bearbeitet)

Experten-Antwort

Bei Erfüllung der Wartezeit für die Rente für langjährig Versicherte kann diese nach derzeitiger Rechtslage weiterhin nach Vollendung des 63 Lebensjahres (mit Abschlägen) in Anspruch genommen werden. Ein eventueller Arbeitslosengeld-I-Bezug in den letzten zwei Jahren vor Beginn dieser Rente, wirkt sich dabei nicht auf den Rentenanspruch sondern allenfalls auf die Rentenhöhe (wegen geringerer Beitragsleistung) aus.

Bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte muss beachtet werden, dass bei Ermittlung der Wartezeit von 45 Jahren die beiden letzten Jahre vor Rentenbeginn mit Zeiten des Arbeitslosengeld I-Bezuges nicht mitzählen. Ist die Wartezeit von 45 Jahren aber bereits ohne diesen ALG-I-Bezug zum Rentenbeginn erfüllt, besteht trotzdem u.U. ein Anspruch auf die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.
Zeiten des Arbeitslosengeld-I-Bezuges in den beiden letzten Jahren vor Beginn der Altersrente für besonders langjährig Versicherte werden im Rahmen einer Härtefallregelung ausnahmsweise dann berücksichtigt, wenn
- die Entgeltersatzleistung (ALG-I) aufgrund einer Insolvenz oder vollständigen Betriebsaufgabe des Arbeitgebers geleistet wird.