Rente mit 18 % Abschlag

von
Sollte ich?

Mein Arbeitgeber möchte, daß ich ihm verbindlich mitteile, wann ich in Rente gehe, damit er Ersatz für meine Arbeitskraft suchen kann.
Ich (58) könnte mit 60 in Rente gehen.
Aber 18 % Abschlag! Sollte man das machen?
Bei den Preissteigerungen ärgert man sich doch sicher später, daß man von seiner Rente kaum leben kann... Andererseits weiß man ja auch nicht, ob man 100 Jahre alt wird. Welche Aspekte sind für die Entscheidung wichtig?

von
Schiko.

Nehme an sie sind eine dame
die vor dem 1.1.1952 geboren
und 15 jahre beitragszeit auf
weisen kann, davon 121 monate nach dem 40. geburtstag.
Lassen sie es doch mit 60
jahren auf eine kündigung ankommen und nützen sie
die ihnen zustehenden 24
monate AG. 1 aus.
Fur die zwei jahre zahlt ja die
agentur noch beiträge in die
kasse.
Notfalls können sie das hierzu
noch fehlende 63. LJ. mit
einem 400 eurojob bei 19,60
euro eigenleistung monatlich
überbrücken. Statt 18 % nur
7,2 % abschlag lebenslang.

Kommt zeit, kommt rat.

MfG.

von
aber ja!

ihre einstellung ist wichtig. ich habe mich für die 18% minus entschieden, denn für die inflation den buckel krum schuften bringt es auch nicht. und dazu geringfügig(400€-basis) arbeiten, in einer tätigkeit die jetzt nebenbei nicht geht, passt schon.
viel glück

von
Sollte ich?

Mein Arbeitgeber kündigt mich ja nicht. Er hat Sorge, daß er dem Arbeitsamt das Arbeitslosengeld zurückzahlen muß, wenn er jemand über 60 den er schon lange beschäftigt, entläßt.
Ist diese Sorge berechtigt?

von
aber ja!

falls für sie die frauenrente zutrifft, weiß ich nicht wie das arbeitsamtsmäßig läuft. sie müssen da ja nicht hin mit 60. jetzt mit 58 schon, um die 2 jahre zu überbrücken. aber wieso überlässt ihr arbeitgeber ihnen die arbeit für die infos? das ist seine aufgabe.

von
Schiko.

Wenn der arbeitgeber sich
nicht kündigen traut ist dies
doch ein schutzschild zur
weiterbeschäftigung bis sie
60 sind.
Dann passt ja man vorschlag erst mit 60 aufzuhören.

Nicht klar allerdings was sie
mit der rückzahlung des ar-
beitslosengeldes meinen.

MfG.

von
Corletto

Das ihr Arbeitgeber bereits 2 ! Jahre vor einem event. Rentenatritt dies von Ihnen so definitv wissen will, finde ich doch sehr ungewöhnlich.

Ein neuer Mitarbeiter benötigt doch keine fast 2 Jahre um sich auf ihrem Posten einzuarbeiten....

Und mit dem Arbeitsamt haette ( im Fall einer Kündigung ) , ihr Arbeitgeber doch bei Einhaltung der Kündigungsfrist auch keine Probleme !

Grundsätzlich würde ich ihnen auch raten, mit 60 die Rente mit dem Abschlag in Anspruch zu nehmen.

von
richtig

Finde ich richtig. Sie wissen nicht, wie lange Sie noch leben und, vor allem, wie lange Sie noch fit genug sind, Ihre Rente zu genießen (musste leider auch gerade völlig unerwartet meine Pläne für ein interessantes Rentnerdasein "später" überwiegend begraben, da nützt auch die höhere Rente dann nix)

von Experte/in Experten-Antwort

Wie denken denn Sie darüber?

Außer Ihnen alleine kann keiner der Forumsteilnehmer darüber entscheiden, ob die monatliche Rentenzahlung mit Ihrer Lebensplanung übereinstimmt.

Ich persönlich glaube, dass folgende Fragen wichtig sind:

Reicht die Rente zum Leben? (Ein etwaiger Minijob ist nicht ewig möglich.)
Ist Ihnen die Lebensqualität (hier: Entlastung von der Arbeit) einen Abschlag in der Größenordnung von einem Fünftel Ihrer Rente wert?