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Rente mit 60 ohne Abzüge

von
KAROL

Hallo,ich möchte ihnen eine frage stellen die bestimmt schon oft gestellt wurde,aber ich habe ja nicht&#39;s hier gefunden was auf mich passend wäre.Ich bekomme ab Dez.99 eine EU dauer. War bis 2006 mit 100% Schwerbehindert ohne unterbrechung.2007 bekamm ich ein Schreiben in den man mir die vollen Behinderungsgrad weggenomen hat ich habe widersprochen ! bekamm dan 20% war schon so mit den nerven am boden das ich das kämpfen mit den leuten aufgegeben habe.meine bekannte sagte mir ich hätte die ja verklagen sollen -leider waren ja die fristen dahin!meine frage-zählen die 100% bzw.50% die ich benötige um mit 60 in Altersrente zu gehen?muss ich neu die Feststellung beantragen? oder kommt ja alles garnicht für mich in frage? Vielen dank für Ihre Mühe.MFG. KAROL

von
Lisa

Stellen sie einen erneuten Antrag zur Feststellung ihres Behinderungsgrades.

von
KSC

Wenn Sie seit 10 Jahren die EU Dauerrente beziehen, spielt die Schwerbehinderung doch gar keine große Rolle!

Ob die Rente mit 60 oder mit 65 Altersrente heißt, dürfte so ziemlich egal sein, weil sich die Rentenhöhe in diesen Fällen i.d.R. nicht ändert.

von
britta

Bei Ihnen greift möglicherweise die Vertrauensschutzregel. &#34;Vollendung des 60. Lebensjahres,
Anerkennnung als schwerbehindert bei Beginn der Rente oder - bei vor dem 1. Januar 1951 geborenen Versicherten - Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit nach dem bis zum 31. Dezember 2000 geltenden Recht,
Erfüllung einer Wartezeit von 35 Jahren. &#34;

von
Keith Moon

Sofern Sie am sog. Stichtag (16.11.2000) bereits 50 Jahre alt gewesen sind und die Wartezeit von 35 Jahren erfüllen (hiezu rechnet auch die in ihrer EU-Rente enthaltene Zurechnungszeit), besteht aufgrund der seit 1999 vorliegenden dauerhaften Erwerbsunfähigkeit Vertrauensschutz, so daß sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit 60 abschlagsfrei beantragen und beziehen können.

Sie sollten sich aber keine allzu großen Hoffnungen bezüglich einer möglichen Rentensteigerung machen. Ihre Erwerbsunfähigkeitsrente ist bereits eine "Vollrente".

Experten-Antwort

Hallo Karol,

sofern Sie vor dem 01.01.1951 geboren sind, gilt für Sie als Alternative zur Schwerbehinderung von mindestens 50%, dass Sie erwerbs- bzw. berufsunfähig sein müssen nach dem bis zum 31.12.2000 geltenden Recht. Sollten Sie nach dem 31.12.1950 geboren sein, ist es erforderlich einen Schwerbehindertenausweis mit einem GdB von mindestens 50 % vorzulegen, um eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen zu erhalten.
Allerdings ist eine Erhöhung der Rente nicht garantiert, aber es wird mindestens die Rentenhöhe weitergeleistet, die der Betreffende vorher erhalten hat.