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Rente mit 60 - Vertrauensschutz

von
M

Ich antworte Ihnen jetzt zum dritten und letzten mal auf diese Frage : NEIN, das ist nicht richtig !!!!

Lesen sie Absatz 3 !!!!

von
HOS2000

Ja ok, Absatz 3 habe ich nunmehr verstanden. Aber auch hier steht; diesem Vertrauensschutz steht die Aufnahme einer Beschäftigung nicht entgegen....
Dennoch aber muss der § 237 Abs.1 SGB VI erfüllt werden, ist das logisch, denke nein. Sollte aber dennoch der § 237 greifen, müsste ich, um in den sog. Genuss der Rente mit 60 zu kommen, jegliche Vorschläge zur Arbeitsaufnahme seitens der BA - ablehnen. Ansonsten hätte ich, wie hier auf dem Forum ausgeführt, die Ars... Karte gezogen. Das kann doch vom Gesetzgeber so nicht gewollt sein, oder doch ?

von
Rosanna

&#62;&#62;Nun bin ich bestimmt nicht verbohrt und anderweitigen Argumentationen nicht zugänglich.&#60;&#60;

Doch, das sind Sie! Wenn Sie es trotz der Super- Erläuterungen der Expertin und der anderen User nicht verstehen (wollen oder können), lassen Sie es sich bei Ihrer zuständigen DRV NOCHMALS erklären.

(Wird für diese aber eine harte Arbeit!)

von
Wolfgang

&#62; Sollte aber dennoch der § 237 greifen, müsste ich, um in den sog. Genuss der Rente mit 60 zu kommen, jegliche Vorschläge zur Arbeitsaufnahme seitens der BA - ablehnen. Ansonsten hätte ich, wie hier auf dem Forum ausgeführt, die Ars... Karte gezogen.

Wieso A-Karte ? ...welchen Zweck verfolgt die Meldung bei der BA ? ...Sie in Rente zu bringen ? Die Aufgaben der BA sind doch wohl eindeutig. In dem Fall, dass Sie nicht in Arbeit vermittelt werden können, ist die AR wg. Alo nur ein Abfallprodukt der vergeblichen Bemühungen der BA. Vordergründung sollte doch das Ziel sein, seinen Lebensunterhalt durch Arbeit zu sichern ...und den &#39;normalen&#39; Weg in die Rente zu gehen, statt über vorgetäuschte Alo in die Rentenkasse reinzufallen ;-)

Auf der einen Seite wird gejammert, dass Ältere keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben ...hey, und fangen die (BA) auch noch an, einen ernsthaft in Arbeit zu stecken ....

Gruß
w.

Experten-Antwort

Lieber HOS2000,

ich wollte eigentlich nicht nochmal was schreiben, aber jetzt muss ich doch noch mal deutlich sagen (auch wenn es vielleicht hart klingt, es ist nicht böse gemeint):
Diese Rente ist für Leute, die vor dem Rentenbeginn arbeitslos sind. Wenn Sie das nicht sind und das Glück haben, eine Arbeitsstelle zu haben, dann &#34;brauchen&#34; Sie diese Rentenart nicht, auch wenn es nach Ihrer persönlichen Planung gut &#34;passen&#34; würde. So ungefähr hat sich der Gesetzgeber das gedacht und deshalb diese Voraussetzungen festgelegt.

Das wars aber jetzt wirklich von meiner Seite.

von
HOS2000

Nochmals, was soll ich diesen Satz interpretieren, der mir übrigens von der DR - Bund schriftlich vorliegt... das der Vertrauensschutz unschädlich bei Aufnahme einer Beschäftigung, gleichzeitig aber auch die Voraussetzungen nach § 237 Abs. 1 SGB VI zu erfüllen sind. Kann mich ja nicht aufsplitten, oder ? Und nochmals zum Arbeitsamt, sollte die Aufnahme einer Beschäftigung dennoch schädlich sein, so müsste ich jeden Vorschlag zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt ablehnen - um eben mit 60 in Rente gehen zu können. Hier ergeben sich doch Diskrepanzen - die mir, auch das Forum bis dato noch nicht hat aufklären können.

von
HOS2000

Mit Verlaub, das war keine Antwort auf meine Frage;;; allem Anschein nach habe ich diesmal auch die Expertin verunsichert. Nun gut, gehen Sie davon aus ich bin Arbeitslos, würden Sie mir nunmehr bitte meine Frage beantworten ? danke

von
HOS2000

Mit Verlaub, es soll ja auch noch Individuen geben, die gerne mit 60 Jahren in Rente gehen, insbesondere dann, wenn bereits diverse Grunderkrankungen vorhanden. Sehe schon, an dieser Fragestellung beisst sich auch das Forum die Zähne aus.

von
Wolfgang

Lieber Herr HOS,

das stellt auch niemand in Abrede.

Übrigens, dass Forum ist sich einig, Ihre Fragen wurden einheitlich beantwortet, die Antworten fallen durch wiederholtes Nachfragen nicht anders aus.
Ihre Fallgestaltung dürfte für viele Forumsteilnehmer Praxis der täglichen Arbeit sein. Sie werden daher kein &#39;günstigeres&#39; Ergebnis erwarten können, auch wenn Sie eine andere Lesart des Gesetzes bevorzugen :-)

Gruß
w.
(Steigen Sie über http://rvliteratur.bfa.de/index.htm vertieft ein, dann werden Sie die Antworten bestätigt finden)

von
Rosanna

Nee, also sowas gibt´s doch gar nicht!!

Das, was bisher alles erklärt worden ist, versteht sogar ein 5. Klässler.

Sie verunsichern höchstens die User und die Expertin, weil man schon gar nicht mehr erkennen kann, WAS Sie eigentlich nicht verstehen!

Gehen Sie zur DRV und lassen es sich DORT erklären. Alles andere macht keinen Sinn mehr.

von
HOS2000

Ja, sehe ich auch so. Es wird mir aufgrund meiner Leseart der Gang zu einem Fachanwalt - die DRV - scheidet hier aus, nicht erspart bleiben. Danke Allen hier im Forum für die rege Beteiligung und noch eine angenehme Woche.

von
M

Na dann nerven sie Ihren Fachanwalt, der kassiert dafür wenigstens noch ordentlich ab (und wird Ihnen auch nix anderes erzählen)...

Nur weil sie etwas nicht verstehen wollen/können beißt sich das Forum die Zähne aus ?
Alles klar...
Sie sind nicht verbohrt ?
Natürlich nicht...

Ach ja, falls Sie Ihren Fall bis vors BSG hochklagen, teilen sie uns dann bitte die entsprechende Entscheidung mit ?

von
HOS2000

Sie müssen doch nicht gleich so pikiert reagieren. Doch bis dato konnte mir das Forum jenen Satz nicht widerlegen oder logisch erklären;diesem Vertrauensschutz steht die Aufnahme einer Beschäftigung nicht entgegen. Gleichwohl sind neben der Erreichung der Altersgrenze die übrigen Voraussetzungen für den Anspruch auf Altersrente wegen Arbeitslosigkeit nach § 237 Abs. 1 SGB VI zu erfüllen. Wenn hier das Forum eine Logik erkennt, bitte ich nochmals um Mitteilung. So ich meine Person nicht zweiteilen kann, um diese schwachsinnige Regelung zu erfüllen. Ich kann nicht gleichzeitig sowohl in Brot und Arbeit stehen, als auch arbeitslos gemeldet sein.

Experten-Antwort

Sie müssen sich nicht &#34;zweiteilen&#34;, das ist alles eine Frage des zeitlichen Ablaufs. Nehmen wir mal an, Sie erfüllen Absatz 5 und waren am 01.01.2004 arbeitslos. Damit haben Sie den Vertrauensschutz hinsichtlich des Rentenalters. Wenn Sie nun 2005 oder 2006 oder ... nochmal arbeiten, dann fällt der Vertrauensschutz dadurch nicht weg. Sie können immer noch die Rente vorzeitig mit 60 bekommen, sofern Sie nur nach dem Alter von 58,5 mind. 52 Wochen arbeitslos sind.
Dann erfüllen Sie sowohl den fraglichen Satz als auch die Voraussetzungen des Abs. 1.

von
M

Nicht die Regelung selbst ist schwachsinnig, sondern die Art und Weise wie sie versuchen diese Regelung auszulegen !

Da sie nach zig Erklärungsversuchen anscheinend nicht in der Lage sind, diese gar nicht mal so komplizierte Regelung zu verstehen bleibt Ihnen wohl wirklich nur der Weg zum Fachanwalt...
&#34;Viel Erfolg&#34; auch bei einer evtl Klage gegen die evtl. Rentenablehnung wegen Nichterfüllung der Voraussetzungen...

P.S. Wie soll man jemandem etwas erklären, der es garnicht verstehen will ?

von
Happy

ich versuche erst gar nicht mich hier noch weiter einzubringen als es die anderen User schon getan haben...

Für mich steht ganz klar fest:

@HOS bedeutet: Hilfe Offensichtlich Sinnlos!!!

Happy

von
michael r

ich bin 65 jahre,und rendner.ich habe einen job,und verdiene 820,00 euro pro monat.muß ich steuern bezahlen.

von
HOS2000

Danke sehr. Das kann ich in etwa nachvollziehen. Das diese unschädliche Beschäftigung jedoch nicht bis zum Endalter 60 ihre Gültigkeit hat, sondern mit 58,5 Jahren einfach gekappt wird, das mit Verlaub, erschliesst sich mir nicht. Somit ist es defakto tatsächlich so, das man als 58 jähriger bei der BA gemeldeter Arbeitsloser - ob das nun von Einigen im Forum nachvollzogen werden kann oder nicht - tunlichst dafür Sorge zu tragen kann, in keinen Job mehr vermittelt zu werden - wenn, ja wenn die Rente mit 60 angestrebt wird. So gesehen hätte man Seitens der Politik diese Vertrauenschutzregelung auch anders auslegen können.

von
Schade

schön dass jetzt auch Ihnen alles klar ist.

Und dass alles ganz anders wäre, wenn die Politik damals das Gesetz anders formuliert hätte, ist auch unstrittig.

Aber jetzt sind wir bei hätte, wenn und aber und das vertiefen wir nicht.

Und den berühmten FACHANWALT brauchen wir jetzt auch nicht mehr bemühen.

von
HOS2000

Tja, man soll Nie - Nie sagen .. das mit dem Fachanwalt meine ich -:) es gibt vielleicht doch den oder die eine/n Richter/in - die den Wortlaut des Gesetzes in meinem Sinne auslegt. Herzlichen Dank nochmals an Alle für die Geduld mit mir. Gruss