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Rente mit 60 - Vertrauensschutz

Experten-Antwort

Hallo michael r,

eine Einschätzung, ob und inwieweit Sie als Rentner bei Ihren geschilderten Einkommensverhältnissen Steuern zahlen müssen, kann nur Ihre örtliche Finanzverwaltung für Sie vornehmen. Wir empfehlen hierzu eine Kontaktaufnahme mit Ihrem Finanzamt.

von
Rosanna

1. wäre es schön, wenn Sie einen NEUEN Beitrag hier einstellen würden, und

2. WESHALB SOLLTEN SIE KEINE STEUERN MEHR ZAHLEN? Weil Sie 65 und Rentner sind? Selbst Renten sind u.U. zu versteuern.

Stellen Sie Ihre Frage bitte dem zuständigen Finanzamt.

von
weilo

Habe mit meinen Betrieb im Dezember 2006 Altersteilzeit für Schwerbehinderte abgeschlossen.Ich bin Jahrgang 1954 und hatte einen Grad der Behinderung von 50%.Im April 2008 hat man mich trotz Widerspruch auf 40% zurückgestuft.Kann ich jetzt noch mit 60 (mit Abschlägen 10,8%)in Rente gehen oder brauche ich die 50% Behinderung.Laut Auskunt der Rentenstelle wäre der nächste Termin mit 62 Jahren.Ist das Richtig?(oder63)Bin seit 1971 Berufstätig(ununterbrochen)Zu der Altersteilzeit wegen Schwerbehinderung hat man mir unterschiedliche Auskunft gegeben.Einmal ja wegen Vertrauensschutz und einmal nein,ich müßte vor Rentenbeginn einen Grad 50% haben. Was stimmt?

von
Horst

Sorry, aber ich bin nicht der - Weilo -

von
Rosanna

Hallo weilo,

zunächst wäre es sinnvoll gewesen, einen neuen Eintrag mit Ihrer Frage zu stellen! So geht Ihr Beitrag leicht unter.

Sie haben Vertrauensschutz für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen, da Sie

- vor dem 01.01.1955 geboren sind

- vor dem 01.01.2007 Altersteilzeit vereinbart haben

- am 01.01.2007 schwerbehindert waren (mind. 50 %)

ABER Sie müssen ZU BEGINN DIESER ALTERSRENTE auch (wieder) mind. 50 % schwerbehindert sein (und die Wartezeit von 35 Versicherungsjahren erfüllen).

Wenn Sie jetzt zwischendurch bis zum 60. Lebensjahr die 50 % nicht (mehr) haben, ist dies nicht relevant. Aber spätestens 2014 müssen sie wieder vorliegen.

Mit Vertrauensschutz können Sie die AR für schwerbehinderte Menschen frühestens mit 60 Jahren und einem Abschlag von 10,8 % in Anspruch nehmen, abschlagsfrei mit 63 Jahren.

von
Rosanna

Hallo weilo,

zunächst wäre es sinnvoll gewesen, einen neuen Eintrag mit Ihrer Frage zu stellen! So geht Ihr Beitrag leicht unter.

Sie haben Vertrauensschutz für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen, da Sie

- vor dem 01.01.1955 geboren sind

- vor dem 01.01.2007 Altersteilzeit vereinbart haben

- am 01.01.2007 schwerbehindert waren (mind. 50 %)

ABER Sie müssen ZU BEGINN DIESER ALTERSRENTE auch (wieder) mind. 50 % schwerbehindert sein (und die Wartezeit von 35 Versicherungsjahren erfüllen).

Wenn Sie jetzt zwischendurch bis zum 60. Lebensjahr die 50 % nicht (mehr) haben, ist dies nicht relevant. Aber spätestens 2014 müssen sie wieder vorliegen.

Mit Vertrauensschutz können Sie die AR für schwerbehinderte Menschen frühestens mit 60 Jahren und einem Abschlag von 10,8 % in Anspruch nehmen, abschlagsfrei mit 63 Jahren.

Experten-Antwort

Hallo Weilo,
sollten Sie zum Rentenbeginn den Grad der Behinderung von 50 nicht wieder erlangt haben, besteht für Sie, 35 Versicherungsjahre vorausgesetzt, erst ein Anspruch auf Altersrente für langjährig Versicherte ab dem 63. Lebensjahr mit 9,6% Abschlägen.

von
weilo

Habe 2006 Altersteilzeit abgeschlossen.Bin Jahrgang 1954 und bin seit 1971 ununterbrochen beschäftigt.Da ich ja Vertrauensschutz besitze(Rente mit 65 ohne Abschläge) teilte mir meine Rentenstelle mit,das ich mit 62 Jahren(mit Abschlag 10,8&)in vorgezogene Rente gehen kann.Stimmt das?oder erst mit 63 mit 7,2%.

Experten-Antwort

Hallo Weilo,

aufgrund der Vertrauensschutzregelungen besteht die Möglichkeit mit Vollendung des 62. Lebensjahres die Altersrente für langjährig Versicherte mit einer Minderung von 10,8 % in Anspruch zu nehmen. Die Vertrauensschutzregelung ist erfüllt, wenn der Versicherte vor dem 01.01.1955 geboren ist und vor dem 01.01.2007 eine Vereinbarung über Altersteilzeitarbeit abgeschlossen hat.