Rente mit 61

von
René H.

Hallo,
ich bin 1958 geboren und möchte 2019 nach 45 Berufjahren, mit 61 Jahren in Rente gehen. Ist das möglich? Und was bedeutet das finaziell für mich?
Wieviel wird mir von meiner Rente abgezogen? Und bekomme ich mit 65 trotzdem meine volle Rente?

von
-_-

Unter der Adresse
https://sec.deutsche-rentenversicherung.de/internet/deutsche-rentenversicherung/drv00formsport.nsf/drv00frmVVSK?OpenForm
können Sie eine Rentenauskunft beantragen, aus der das alles schwarz auf weiß hervorgeht. Voraussetzung ist ein vollständig geklärtes Versicherungskonto. Wenn Sie eine Altersrente beziehen, ändert sich an der Berechnung lebenslang nichts mehr. Sogar für eine Hinterbliebenenrente würden eventuelle Abschläge weiter wirken.

von
Schade

was Sie möchten ist dem Gesetzgeber relativ egal.
Ohne Schwerbehinderung ist die Rente erst ab 63 mit Abschlägen möglich.

Die 45 Jahre nützen nur dann etwas, wenn Sie erst mit 65 in Rente gehen - in dem Fall ist die Rente dann abschlagsfrei.
Gehen Sie früher in Rente werden Sie die Abschläge lebenslänglich begleiten.

Aber bis 2019 kann ja noch viel passieren, aber es wird wohl kaum besser.

von
Schiko.

So kenne ich dies.

Auch wenn Sie 2019 45 Jahre Beitragszeit (Berufsjahre ?!) nachweisen können ist die Rente mit 61 Jahren und noch soviel Abschlägen nicht
möglich.
Jedoch mit 63 Jahren und 10.8% lebenslangen Abschlägen als langjährig
Versicheter ( 35 Jahre)

Mit 66 Jahren die Regelaltersrente abschlagsfrei, mit 65 Jahren Ab-
schlagsfrei bei 45 Jahren Beitragszeit ( für besonders langjährig Versich-
erter) auch abschlagsfrei.

MfG.

Experten-Antwort

Leider haben Schade, Schiko und -_- recht, daher ist deren Ausführungen nicht mehr hinzuzufügen.