Rente mit 62 und 60 GdB

von
Helmut Schneider

Guten Tag,
ich bin Jahrgang 1953 und habe mit 62 dann
47 Beitragsjahre wie hoch wäre da der Abschlag von der Rente ?.

mfg.
Helmut

von
Schade

Sie können frühestens mit 63 bei 9,9% Abschlag in Rente gehen.

Abschlagsfrei wäre die Rente bei 45 Jahren, wenn sie mit 65 beginnt.

Bei Schwerbehinderung sähe es anders aus.
Ebenso wenn z.B. die SPD nächstes Jahr an die Regierung kommt und das Wahlversprechen von S. Gabriel wahr macht, dass man sobald man 45 Arbeitsjahre hat abschlagsfrei gehen kann (aber ob und wann das so kommt steht wie vieles was vor Wahlen verkündet wird in den Sternen).

von
DarkKnight RV

Hallo Helmut Schneider,

da Sie ja angegeben haben schwerbehindert zu sein und das dann auch bis zum Rentenbeginn sind, können Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen dann auch beanspruchen!!!

Leider haben Sie keine genauen Daten genannt. Ausgehend davon, dass Sie nach dem Monat der Vollendung des 62. Lebensjahres die Altersrente beanspruchen möchten, haben sie einen Abschlag von 5,7 % (19 Monate x 0,3).

von
Helmut Schneider

Hallo Schade,

ich bin ja Schwerbehindert mit 60 GdB

von
Helmut Schneider

Hallo Darkknight RV
30.06.53

von Experte/in Experten-Antwort

1953 geborene schwerbehinderte Menschen, die das 62. Lebensjahr vollendet haben, die übrigen Voraussetzungen erfüllen und dann die entsprechende Altersrente beziehen wollen, müssen einen Abschlag für ein Jahr und sieben Monate in Kauf nehmen, also 5,7 %, es sei denn, sie haben mit ihrem Arbeitgeber vor dem 01.01.2007 einen Vertrag über Altersteilzeitarbeit abgeschlossen. Dann sind es nur 3,6 % Abschlag (für 12 Monate).

von
naja

Zitiert von: Schade

...Ebenso wenn z.B. die SPD nächstes Jahr an die Regierung kommt und das Wahlversprechen von S. Gabriel wahr macht, dass man sobald man 45 Arbeitsjahre hat abschlagsfrei gehen kann (aber ob und wann das so kommt steht wie vieles was vor Wahlen verkündet wird in den Sternen)....

Vom zuständigen Ministerium unter 'Riester' vor 10 Jahren wurde genau das als unausgewogen und nicht beitragsäquivalent bezeichnet und gerade nicht eingeführt...! Dazu die Verschlimmbesserungen bei der EM-Rente (Abschlag), Abschlag bei der Hinterbliebenenrente, wenn der Ehegatte zu früh stirbt etc., geringere H-Rente mit erweiterter Einkommensanrechnung etc. ...!

Naja, die sind so 'S'ozial, wie die anderen 'C'hristlich...!

von
Helmut Schneider

Danke für die Info-

mfg.
Helmut

von
der gläubige Thomas

Zitiert von: Schade

Sie können frühestens mit 63 bei 9,9% Abschlag in Rente gehen.

Abschlagsfrei wäre die Rente bei 45 Jahren, wenn sie mit 65 beginnt.

Bei Schwerbehinderung sähe es anders aus.
Ebenso wenn z.B. die SPD nächstes Jahr an die Regierung kommt und das Wahlversprechen von S. Gabriel wahr macht, dass man sobald man 45 Arbeitsjahre hat abschlagsfrei gehen kann (aber ob und wann das so kommt steht wie vieles was vor Wahlen verkündet wird in den Sternen).

Was der Gabriel vor den Wahlen sagt, ist genau so viel Wert, wie das, was Gas-Gerd vor den Wahlen gesagt hat - nämlich nichts.

Wenn von den BRD-Blockparteien etwas in Sachen Rente verkündet wird, sehe ich immer den bauernschlau grinsenden Blüm vor mir, wie er an die Litfaßsäule das "Die Rente ist sicher" kleistert.

von
DarkKnight RV

Hallo nochmal,

ergänzend zu den Ausführungen des Experten müssten Sie für den Vertrauensschutz am 1.1.2007 auch bereits schwerbehindert (GdB mind. 50) gewesen sein. Und es würde ausreichen, wenn Sie Altersteilzeitarbeit vor dem 1.1.2007 vereinbart hätten.

Dann füllen wir das Ganze jetzt noch mit Daten:

Bei einem Rentenbeginn am 1.7.2015 haben Sie eine Abschlag von 5,7 % (ohne Vertrauensschutz). Für jeden Monat eher kommen 0,3 % dazu, für jeden Monat später können Sie 0,3 % abziehen. Max. beträgt der Abschlag 10,8 %.

von
Renten-Geschädigter

Zitiert von: naja

Zitiert von: Schade

...Ebenso wenn z.B. die SPD nächstes Jahr an die Regierung kommt und das Wahlversprechen von S. Gabriel wahr macht, dass man sobald man 45 Arbeitsjahre hat abschlagsfrei gehen kann (aber ob und wann das so kommt steht wie vieles was vor Wahlen verkündet wird in den Sternen)....

Vom zuständigen Ministerium unter 'Riester' vor 10 Jahren wurde genau das als unausgewogen und nicht beitragsäquivalent bezeichnet und gerade nicht eingeführt...! Dazu die Verschlimmbesserungen bei der EM-Rente (Abschlag), Abschlag bei der Hinterbliebenenrente, wenn der Ehegatte zu früh stirbt etc., geringere H-Rente mit erweiterter Einkommensanrechnung etc. ...!

Naja, die sind so 'S'ozial, wie die anderen 'C'hristlich...!

besser. die einen sind sozial verlogen, die anderen christlich verlogen.......