Rente mit 63

von
Lutz Buder

Sehr geehrte Damen und Herren

in meinem letzten Rentenverlauf kann ich ab dem 01.09.2021 vorzeitig mit 63 Jahren in Rente gehen, vorrausgesetzt, dass ich für 17 Monate Arbeitlosenzeit Arbeitslosengeld nachweise. Dies betrifft mehrere Arbeitslosenzeiten in den 70´ und 80´ Jahre. Da ich 1957 geboren bin, könnte ich dann mit 63 Jahren und 10 Monaten in Rente gehe. Ich habe am 01.08.1973 ( also mit 16 Jahren) mit einer betrieblichen Ausbildung begonnen.

Wenn ich aber am 01.09.2021 in die Rente mit 63 gehe, habe ich 48 Versicherungsjahre und 1 Monat voll, wenn ich bis dahin nicht arbeitslos werde. Ich habe also noch 5 Dienstjahre vor mir und bin in einer unkündbaren Anstellung. Ich gehe nicht davon aus, dass ich bis zum Rentenbeginn 01.09.2021 nicht arbeitslos werde. Wenn dies so zutrifft, muss ich dennoch den 17 monatigen arbeitslosengeldbezug nachweisen?

Letztendlich würde ich 37 Monate über die 45 Jahre abzüglich der 17 Monate kommen, wenn ich ab dem 01.09.2021 in Rente gehe und bis zum 31.08.2021 Versicherungspflichtig beschäftigt bleibe.

Ich werde natürlich versuchen, die 17 Monate Arbeitslosengeldbezug mit alten Unterlagen nachzuweisen und bei der RV Rheinland einreichen, soweit ich Sie finde.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Buder

von
Lutz Buder

Zitiert von: Lutz Buder

Sehr geehrte Damen und Herren

in meinem letzten Rentenverlauf kann ich ab dem 01.09.2021 vorzeitig mit 63 Jahren in Rente gehen, vorrausgesetzt, dass ich für 17 Monate Arbeitlosenzeit Arbeitslosengeld nachweise. Dies betrifft mehrere Arbeitslosenzeiten in den 70´ und 80´ Jahre. Da ich 1957 geboren bin, könnte ich dann mit 63 Jahren und 10 Monaten in Rente gehe. Ich habe am 01.08.1973 ( also mit 16 Jahren) mit einer betrieblichen Ausbildung begonnen.

Wenn ich aber am 01.09.2021 in die Rente mit 63 gehe, habe ich 48 Versicherungsjahre und 1 Monat voll, wenn ich bis dahin nicht arbeitslos werde. Ich habe also noch 5 Dienstjahre vor mir und bin in einer unkündbaren Anstellung. Ich gehe nicht davon aus, dass ich bis zum Rentenbeginn 01.09.2021 arbeitslos werde. Wenn dies so zutrifft, muss ich dennoch den 17 monatigen arbeitslosengeldbezug nachweisen?

Letztendlich würde ich 37 Monate über die 45 Jahre abzüglich der 17 Monate kommen, wenn ich ab dem 01.09.2021 in Rente gehe und bis zum 31.08.2021 Versicherungspflichtig beschäftigt bleibe.

Ich werde natürlich versuchen, die 17 Monate Arbeitslosengeldbezug mit alten Unterlagen nachzuweisen und bei der RV Rheinland einreichen, soweit ich Sie finde.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Buder

von
Ismael

Wenn Sie bis zum gewünschten Rentenbeginn die 45 Jahre auch ohne die Alo-Zeiten vollbekommen, müssen Sie für diese auch nicht die Art des Leistungsbezuges nachgewiesen werden.
Da man aber nie weiß was die Zukunft birgt, sollten Sie bereits jetzt - sofern möglich - entsprechende Nachweise einreichen.

von
KSC

Was genau wollen Sie denn wissen? Es scheint doch alles klar zu sein, oder?

Bei den 17 Monaten der früheren Arbeitslosigkeit geht es doch nur darum ob es bei den 45 Jahren mitzählt, weil Sie damals ALG erhalten haben oder ob sie nicht mitzählt, weil Sie kein Arbeitslosengeld bekamen.

Das müssen Sie klären.

Und alles andere bringt die Zukunft so oder so - wenn Sie bis 63+10 weiterhin arbeiten, sind die 17 Monate eh keim Problem, weil dann so oder so 45 jahre voll sind........

von
W*lfgang

Zitiert von: Lutz Buder
Ich werde natürlich versuchen, die 17 Monate Arbeitslosengeldbezug mit alten Unterlagen nachzuweisen und bei der RV Rheinland einreichen, soweit ich Sie finde.
änzend zu KSC:

Lutz Buder, sparen Sie sich die Mühe. Es geht nicht um die Zeiten als solche der Anerkennung/Mitberechnung bei der Rente – die stecken bereits aufgrund der früheren Nachweise mit drin im Versicherungsverlauf ...sonst hätte man sie für die 45 Jahre nicht auflisten können,

Und für die 45 Jahre _zusätzlich_ als Wartezeit sind sie überflüssig, da Sie auch so schon locker über die 45 Jahre hinwegkommen bei Rentenbeginn 2021 (bis dahin 'unkündbar') ...das ist in 5 Jahren, bis dahin wird sich in diesem Bereich sicher nicht 'Nützliches' ergeben, das einen speziellen Nachweis der Art des Leistungsbezugs für diese Zeiten erforderlich macht.

Wenn Sie trotzdem 'Bock' dazu haben, eigene Leistungsnachweise AA suchen, alternativ Bescheinigung von der Krankenkasse über Leistungs-/Versicherungsart einholen (wird schon schwieriger) ...aber, aus heutiger Sicht ist das brotlose Kunst/bringt keinen Cent mehr an Rente.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo, Lutz,

grds. müssen Sie bei der Klärung der Zeit der Arbeitslosigkeit nicht zwingend Nachweise vorlegen. Sollten Sie die Klärung dieser Zeiten wünschen, müssen Sie aber mitteilen, ob die Zeit der Arbeitslosigkeit dazu geführt hat, dass Sie damals z.B. Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe erhalten haben. Der zuständige Sachbearbeiter prüft, ob die Angaben „schlüssig“ sind und bewertet die Arbeitslosigkeitszeiten dann, so dass sich die noch erforderlichen Wartezeitmonate verringern können.
Sie schildern allerdings, dass Sie auch ohne diese Zeiträume die 45 Jahre Wartezeit erreichen werden. Eine Klärung dieser Zeit wäre in dem Fall nicht zwingend erforderlich, aber auch nicht für Sie von Nachteil.

von
Vor der Rente

Sehr geehrter Herr Bruder,

unabhängig ihrer 540 Monate - die sie sowieso erreichen werden - sollten sie mal den Versicherungsverlauf dahingehend prüfen, ob es sogenannte "Weisse" Zeiten gibt.
Diese erkennt man daran, dass zwar die Zeiten als solche (AGG...Arbeitslosigkeit) aufgeführt sind,
die Beitragsspalte aber leer ist. Sollte das so bei ihnen sein, lohnt es sich, diese Zeiten und Beiträge nachzuweisen.
In meinem Fall macht das ca. 1,3 EP aus, also 40€.
Es mag aber nicht für jede Arbeitslosigkeit zutreffen...

Grüsse

von
W*lfgang

Zitiert von: Vor der Rente
(AGG...Arbeitslosigkeit)
...ist üblicherweise mit AFG/ArbeitslosenFörderungsGesetz in der ersten Spalte im Versicherungsverlauf gekennzeichnet (Erläuterungen der Abkürzungen stehen unter dem Versicherungsverlauf). Und, 'weiße' Spalten bleiben weiter ohne Inhalt/weiß, da in diesen Zeiten (vor 1978, 1983 - 1991) das ALG nicht versicherungspflichtig war und auch so bleibt.
Für die '45 Jahre' hat das/der genaue AFG-Leistungsbezug eine ganz andere Bedeutung/45er-Wartezeit eben...und bringt auch hier keinen Mehrwert, wenn es nur um die 45 Jahre geht - die AFG-Zeiten werden dann nicht anders bewertet, als bisher ;-)

Gruß
w.