Rente mit 63

von
Robbi

Mich würde folgendes interessieren.

Meine Rentenauskunft geht ja immer davon aus,dass ich bis zum tatsächlichen Rentenalter-also bei mir 65 Plus 8 Monate-arbeite.Wenn ich aber mit 63 Lebensjahren und 45 Renteversicherungsmonaten ohne Abschläge in Rente gehe wie verstehen sich dann die Versorgungsbezüge?.Dann wird ja meine jetztige Rentenauskunft nicht mehr von den Beträgen her stimmen.

von
Rentensputnik

Eine Rentenauskunft nennt Ihnen nur den aktuellen Stand einer Erwerbsminderungsrente, die bisher erworbenen Ansprüche und eine fiktive Hochrechnung Ihrer Regelaltersrente. Sonstige Rentenhöhen von Altersrenten bei Rentenbeginn vor der Regelaltersrente können Sie als Proberentenberechnung bei Ihrem zuständigen Rententräger schriftlich anfordern oder in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung in Ihrer Nähe erfragen.
MfG

von
senf-dazu

Richtig, Robbi!

Wenn Sie von 63+x bis 65+8 keine Rentenbeiträge einzahlen, kommen da auch keine Entgeltpunkte samt der hochgerechneten Rente bei raus.
Wenn Sie etwa Durchschnittsentgelt verdienen, können Sie ca. 2 EP entsprechend etwa 60 Euro Monatsrente abziehen, um auf die abschlagsfreie Rente ab 63 zu kommen.
Genauer erfahren Sie es (wie schon vom Rentensputnik angedeutet) in einer für diese spezielle Rente (für besonders langjährig Versicherte) hin formulierten Rentenauskunft.

von
Sascha K.

Wenn Ihre Regelaltersrente mit 65 Jahren und 8 Monaten beginnt, sind Sie offenbar Jahrgang 1954.

Für den Jahrgang 1954 ist die "Rente für besonders langjährig Versicherte" (im Volksmund "Rente mit 63") mit 63 Jahren und 4 Monaten möglich (Voraussetzung: 45 Beitragsjahre). Diese Rente kann NICHT vorzeitig in Anspruch genommen werden.

Sollten sie mit glatt 63 Jahren in Rente gehen, wäre dies die "Rente für langjährig Versicherte"; die Rentenabschläge würden 9,6% betragen (je 0,3% für die 32 Monate von 63 bis 65 und 8 Monate).

Experten-Antwort

Hallo Robbi,

den Ausführungen von senf-dazu und Sascha K. schließen wir uns an.