Rente mit 67

von
urano

Ich bin Jahrgang 1949, kann also mit 65 + 3 Monate in Rente gehen. Könnte ich eigentlich auch bis 67 weiterarbeiten und erst dann in Rente gehen?

von
Rente mit Siebenundsiebzig oder der Rentenzug fährt Richtung Grundsicherung für alle

Sie können sogar noch länger arbeiten - lebenslänglich! Ist nicht verboten, sondern sogar erwünscht.

Verzichten Sie auf die Rente, gibt es sogar bei späterem Rentenbeginn einen Zuschlag zur verspätet bezogenen Altersrente - jedenfalls nach derzeit geltendem Rechtsstand.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo urano,

ja, das ist ohne weiteres möglich. Für jeden Monat, den die Rente trotz Erreichens der Regelaltersgrenze und Erfüllung der allg. Wartezeit nicht in Anspruch genommen wird, ergibt sich zudem ein Zuschlag von 0,5 %.

von
OTTO

Ja - arbeiten bis zum bitteren Ende. Und die Bonzen schaukeln sich die E..r .

von
Martha

Hallo urano, ist diese Frage ein Spaß? Wenn nicht gibts dafür keine Antwort. Arbeiten bis in die Kiste geht, und die fetten liegen mit unter 60 J. am Strand.

von
Wolfgang

Hallo urano,

wenn Sie tarifvertraglich beschäftigt sind, setzt der Tarifvertrag automatisch ein Beschäftigungsende mit Erreichen der Regelaltersrente (hier: 65 + 3). Natürlich können Sie mit Ihrem Arbeitgeber einen neuen Arbeitsvertrag für die Zeit danach abschließen (wie lange auch immer) - wenn er denn will.

Grundsätzlich sollten Sie dann aber die Altersrente parallel laufen lassen. Zulässig, da ein unbegrenzter Hinzuverdienst nach Erreichen der Regelaltersgrenze bei jeder Altersrente 'unschädlich' ist. Das Verschieben des Rentenbeginns darüber hinaus (wegen Zuschlag, siehe oben) lohnt im Hinblick auf die 'verschenkte' gleichzeitige Rentenzahlung nicht. Bis sich das rentiert sitzen Sie sabbernd neben der schon offenen/wartenden Kiste ;-)

Gruß
w.