Rente nach Arbeitslos

von
Susi

ich bin weiblich,58 und 6 monate und seit 1.06.2009 arbeitslos. Bekomme 2 Jahre Alg, 1. Muss ich dann mit 18% Abschläge rechnen wenn ich dann in Rente gehe? 18% sind sehr viel, die bleiben mir ja. Was kann ich tun? Was soll ich machen?

von
Schiko.

Ich fürchte Ihre Rechnung geht nicht auf. Ab Jahrgang
1952 gelten die Regelungen Frauenrente und Arbeits-
losigkeit normalerweise nicht mehr.

Da nicht schwerbehindert sehe ich nur die früheste Mögichkeit
mit 63 und 10,8% , vorausgesetzt 35 Jahre sind nachgewiesen.

Mit freundlichen Grüßen.

von
susi

ich bin jahrgang 1950

von
Corletto

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_104600/SharedDocs/de/Navigation/Rente/rentenbeginnrechner__node.html__nnn=true

von
Schiko.

Achso. es gilt 63 Jahre und
7,2% Abschlag.

Die Regelung 60 und 18%
mit den 121 Monaten kennen Sie ja.
Jedes Monat späterer Beginn
nach dem 60 reduziert die
18% um 0,30% Abschlag.

MfG.

von
susi

danke Schiko, ich hatte gedacht, nach 2 jahre Alg. mit 60 J. habe ich vielleicht doch nicht so hohe Abschläge. Na ja, mal schauen was mache. Arbeit bekomme ich bestimmt nicht mehr.

von
Eventuell

Prüfen Sie, ob eventuell das hier: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__237.html - auf Sie zutrifft. Sollten Sie Vertrauensschutz haben, können Sie mit 60 in Rente wegen Arbeitslosigkeit gehen. Der Abschlag liegt dann aber immer noch bei 18%. Ansonsten bleibt es bei den Ausführungen von Schiko.

Experten-Antwort

Hallo Susi,

mit Jahrgang 1950 bestehen für Sie folgende Möglichkeiten:

Alterrente für Frauen (wenn Sie mind. 15 Jahre rentenrechtliche Zeiten haben und nach dem 40. Lebensjahr mind. 121 Monate mit Pflichtbeiträgen); ab 60 möglich mit 18 % Abschlägen, weniger Abschläge bei späterem Rentenbeginn

Altersrente wegen Arbeitslosigkeit frühestens ab 63 mit 7,2 % Abschlägen - es sei denn, Sie waren am 01.01.2004 arbeitslos oder hatten die Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder eine Altersteilzeitarbeit schon beantragt (dann ab 60 möglich - aber natürlich wieder mit 18 % Abschlag)

von
tati

Hallo Ihr lieben,
ich war zur Reha und wurde AU entlassen. Ich habe auch eine Umschulung bei der Rentenversicherung beantragt.Kann diese jetzt noch als Rentenantrag umgedeutet werden? Wenn ja wie? Ich habe Hüft/Kniearthrose
Gruß Tati

Experten-Antwort

Hallo tati,

wird im Rahmen des Verwaltungsverfahrens festgestellt, dass die Bewilligung der beantragten Leistung zur Teilhabe nicht in Betracht kommt, da eine Erwerbsminderung vorliegt und eine erfolgreiche Rehabilitation nicht zu erwarten ist, erlässt der Rentenversicherungsträger einen ablehnenden Bescheid.

Der Antrag auf Leistungen zur Teilhabe gilt in diesem Fall nach § 116 Abs. 2 Nr. 1 SGB 6 als Antrag auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Interessante Themen

Altersvorsorge 

Mit wenig Geld fürs Alter vorsorgen

Viele Geringverdiener sorgen nicht zusätzlich für den Ruhestand vor. Dabei reichen oft schon ein paar Euro, um sich attraktive Zuschüsse und Zulagen...

Altersvorsorge 

Steuererklärung in Corona-Zeiten

Wie sich die Corona-Pandemie auf Ihre Steuererklärung auswirkt, worauf Sie achten müssen und wo Sie Steuern sparen können.

Altersvorsorge 

Was die Dax-Erweiterung für Sparer bedeutet

Von 30 auf 40: Deutschlands wichtigster Börsenindex wird erweitert. Für Anleger lohnt es sich, deshalb einmal genau auf den Dax zu schauen.

Gesundheit 

Berufsunfähig: tückische 50-Prozent-Klausel

Die 50-Prozent-Klausel erweist sich oft als Hürde, wenn es um die Anerkennung einer Berufsunfähigkeit geht. Was es mit der Klausel auf sich hat.

Rente 

Erwerbsminderungsrente rechtzeitig verlängern

Eine Erwerbsminderungsrente wird meist nur befristet gewährt. Das Ende des Bewilligungszeitraums sollten Sie immer im Blick haben und rechtzeitig...