Rente Ost - West

von
Hermann

Was wahr ist, sollte auch so zur Kenntnis genommen werden, auch wenn es weh tut. Deshalb schließe ich mich den Ausführungen beider Herren an.

Ergänzend wäre noch zu erwähnen, das der DRV seit Bestehen, mindestens 700 Milliarden an Umlagevermögen entwendet wurden, um Löcher des Bundeshaushaltes damit zu stopfen. Wer sucht wird finden.

Da auf Dauer der Bundeszuschuss ständig erhöht werden muss, gehe ich davon aus, das spätestens nach den BTW irgendwelche Steuern erhöht werden müssen. Was würde sich da anbieten? Ich tippe mal auf die Anhebung der MwSt. Selbst bei anzunehmenden Wahlgeschenken für die Rentner/innen, die Zeche zahlen wir alle. Was dann unter dem Strich übrigbleibt, kann dann jeder selbst nachrechnen.

von
Konrad Schießl

Unerklärlich was mit Umlaufvermögen bei der Rente gemeint ist.
Das ist eine ganz große Lüge zu schreiben, dass 700 Milliarden zur Stopfung des Bundeshaus-
haltes entnommen wurde. Bis auf eine Rücklage ist da die Rentenkasse immer leer, da mit den
Beiträgen jeden Monat die Renten an die Rentner ausbezahlt werden.

Wahr ist aber auch- es können 700 Milliarden sogar stimmen- versicherungsfremde Leistungen
wurden auch aus der Rentenkasse bezahlt, Renten für Russlanddeutsche, vor allem aber Leistungen
für Kindererziehungszeiten, hierfür wurde keine Beiträge erbracht, der Bundeszuschuss reicht bei
Weitem für diese Leistungen nicht aus.

MfG.

von
Konrad Schießl

Realität ist das nicht, was Anonym "Realität" geschrieben hat, dies kann man so nicht stehen lassen.
Zu 1) Wo bleibt der Grundsatz der ( west deutschen Rentenversicherung?
Was Sie damit meinen ist zwar schleierhaft, richtig aber ist, bereits 1957 wurde das Umlageverfahren
für ganz Deutschland eingeführt. Dies hat natürlich auch für die früheren Ostgebiete Gültigkeit und
besagt, je höher der jährliche Verdienst,und als Folge die Höhe .der Beitragszahlung,desto mehr Rente.

Die sich ergebenden Entgeltpunkte mal den jeweils jährlich errechneten Rentenwert-basierend auf den Durchschnittsverdienst eines Jahres aller Beschäftigten Arbeitnehmer ohne
die Beamten ergeben den Rentenwert
Für das Jahr 2017 sind dies vorläufig 37163 Brutto und an Rente 29,21 halbjährlich mal 45
7886,70 und 30,45 halbjährlich mal 45 Jahre 8221,50 Gesamt: 16108,20 Jahres Bruttorente
in 45 Jahren mal 30,45 1370,25 als Eckrentner.
Nachdem die DDR Verdienste wesentlich geringer waren und sind wurde die sogenannte fiktive
Hochwertung der Verdienste eingeführt, vor allem, um weiteres ausbluten der Menschen in den
Westen zu verhindern. Ein Durchschnittsverdienst in Ost von 33148 x 1,1193 Hochwertung wird
mit 37103 verrechnet und 1 Entgeltpunkt mit 28,66 Rentenwert Ost ( West 30,45) vergütet
2) Mit Sicherheit haben die Ostdeutschen-Bemessungsgrenze war 7200 im Jahr- ebenfalls Bei-
träge bezahlt, wie schon anders wo bemerkt, bei einer beruflichen Aushilfstätigkeit in Chemnitz
wurden mir als Sicherheit für eine Kfz-Finanzierung die eingezahlten Beiträge angeboten, was
natürlich nicht zulässig war.
Auch in Ost galt, je mehr Verdienst mit Hochwertung und je mehr Beitragsjahre desto höher die
Rente des Einzelnen. Natürlich wurden diese Beiträge in die Ostdeutschen Rentenkassen ein-
bezahlt, die wohnten ja nicht bei uns und hatten auch ein anderes Währungssystem.
Wie bei uns im Westen reichten die eingehenden Beiträge, die sofort wieder an Renten an die
Rentner ausbezahlt wurden nicht aus, es konnte schon deshalb die Rentenkasse nicht für den
Bundeshaushalt missbraucht werden. Der Bund hat hier mit jährlichen Bundeszuschuss, also um-
gekehrt wie allgemein behauptet wird zu geschossen, ja es gab auch Zeiten da wurde die
Mineralölsteuer in die Rentenkasse eingespeist.
4) Es ist richtig, je nach Einkommen unterschiedlich waren die Beiträge, somit auch die Renten-
höhe der verschiedenen Bundesländer oder Städte.

5) Natürlich gab es auch drüben solche Scherze wie" Intelligenzrente "etc., sicher aber nur für
Wenige Rentner.
Es sei festgestellt, durch die Angleichung werden viele Geringverdiener weniger Rente erhalten
als derzeit durch die fiktive Hochrechnung der Verdienste.
Durch die Ankündigung von Nahles, die Angleichung wird über 15 Milliarden Kosten verursachen
ist Behauptung von Ihnen und anderes Miesmachern widerlegt, sonst könnten ja nicht 15 Milliarden
notwendig werden,

"Wer es glaubt wird selig, wer es nicht glaubt erhält von mir Unterlagen meiner Rentenbiografie
zugesandt, dies ist auf Wunsch auch an eine neutrale Stelle möglich, damit der Personen Schutz
gewährleistet ist.
Für 48 Beitragsjahre bekomme ich Rente für 65.8232 Entgeltpunkte und derzeit monatlich
2004,32 Bruttorente, Netto 1775.84.
Habe bis 31.8.1996 Euro 69318 Hälftebeitrag in die Rentenkasse bezahlt und seit 1.9.1996 bis
31.8.2016 416.683,80 Euro Bruttorente und 376.987,06 Nettorente erhalten.
Unverständlich warum Nahles nicht einsieht, der Aufwand für die Angleichung gehört zL.der
Rentenkasse bezahlt, es geht ja um Rente.

MfG.

von
Bernd Waltger

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Bernd Waltger
Die meisten Ostrentner haben lückenlose Erwerbsbiographien von z.T. 50 Jahren
Bernd Waltger,

...die ja auch im Rahmen der vorliegen grünen 'DDR-SV-Ausweise' 1 : 1 ins Rentenkonto D-gesamt eingebaut worden sind. Mit den dann aktuell möglichen Altersrentenansprüchen auch über die 45 Jahre. Wenn Sie jetzt noch eine Frage für Ihren Beitrag folgen lassen würden, wäre es perfekt ...oder wollten Sie nur mal 'Rumnölen'? ;-)

Gruß
w.

Das ist ja auch richtig so,ich habe in der DDR an der Drehbank auch Akkord gearbeitet-und das nicht zu knapp!Dabei lag der Verdienst sicher bei nur einem Drittel des Lohnes eines westdeutschen Kollegen.Die Arbeit war wohl die gleiche.Dieses Gespinnst von der Materialknappheit habe ich nicht einmal erlebt!!!!Zudem haben die meisten in die hier schon genannte FZR eingezahlt.Und rumnölen wollte ich nicht,ich finde es nur richtig,wie es laufen soll mit der Angleichung.

von
Bernd Waltger

Zitiert von: Konrad Schießl

Von wegen 9 Stunden, das ich nicht lache.
War 2 mal nach der Wiedervereinigung drüben, habe unter anderem folgendes erlebt:
Bei einer Kontoeinrichtung, musste ich den neuen Kunden wegen einer Vollmacht Erteilung
3 mal wegen falscher Ausfüllung des sogenannten Unterschriften Proben Blatt zu mir in die
Bank bitten.
Darauf angesprochen, sagte mir der Neukunde, es spielt überhaupt keine Rolle, in unseren
Betrieb sind Hunderte beschäftigt die an sich keine Arbeit zu verrichten hatten, somit war
der Einzelne jederzeit in der Lage Privates während der 9 stündlichen Arbeitszeit zu verrichten.

Meist war es übrigens so, Material wurde erst in den Abendstunden angeliefert, dies ergab
Überstunden und dafür eine öffentlich Auszeichnung wegen über Soll Erfüllung.
Auch das konnte ich erleben bei einer Kfz.Finanzierung in Chemnitz, der Stadt meiner Beruflichen
Aushilfe. Viermal kam ein Kunden wegen der Finanzierung, musste aber ablehnen, die mir angebotene Sicherheit, die Abtretung der Ansprüche eingezahlter Beiträge in die RENTENVER-
SICHERUNG-natürlich in die dortige Rentenkasse-konnte ja als Sicherheit nicht angenommen.
werden.
Immer wieder machte mich der Kunde darauf aufmerksam, im Kassenraum war doch auf einem
Plakat zu lesen"KREDITE für JEDERMANN""
Es gäbe noch viel zu erzählen, die 14 Tage Aushilfe möchte ich in 46 Jahren Tätigkeit bei einer
Bank nicht vermissen.
Halte trotzdem die Wiedervereinigung für sehr wichtig, wir Westdeutschen hatten eben Glück
nicht wie in der DDR leben zu müssen.

MfG.

nach der Vereinigung "drüben"waren(mit Buschzulage)stellten oft nur die 3.,ach was sage ich,4.Garnitur dar,die man im Westen nicht gebrauchen konnte,aber nicht losgeworden ist!Da könnte ich Ihnen wiederum Geschichten erzählen.Lassen wir dieses gegenseitige Zuschieben,wir sind endlich wieder ein Land,nur das sollte zählen!

Experten-Antwort

Hallo Martin,

für Versicherte und Rentner aus den neuen Bundesländern sollen sich aus den vergleichsweise niedrigen Arbeitsentgelten in der DDR und dem heute noch bestehenden Unterschied im Lohnniveau keine Nachteile bei der Rentenberechnung ergeben.
Aus diesem Grund werden sie auf Westniveau angehoben. Das heißt, ein in den neuen Bundesländern oder in der DDR bezogenes Entgelt wird mit einem Umrechnungsfaktor
erhöht. Der Faktor entspricht etwa dem Verhältnis West-Durchschnittsentgelt
zu Ost-Durchschnittsentgelt.

Entgeltpunkte, die für rentenrechtliche Zeiten in der DDR und in den neuen Bundesländern errechnet wurden – sogenannte Entgeltpunkte (Ost) – werden mit dem aktuellen Rentenwert (Ost) bei der Rentenberechnung berücksichtigt. Bei Entgeltpunkten für Beschäftigungen in den alten Bundesländern ist es der aktuelle Rentenwert („West“). Damit werden bei der Rentenberechnung die noch unterschiedlichen Lohnverhältnisse berücksichtigt.

Durch die derzeitige Bewertung der Entgeltpunkte "Ost" mit dem aktuellen Rentenwert "Ost" (niedriger als der aktuelle Rentenwert) wird die zuvor vorgenommene Hochwertung der Entgelte mit dem Faktor auf ein West-Niveau etwas abgemildert.

von
Realität

Zitiert von: Konrad Schießl

Realität ist das nicht, was Anonym "Realität" geschrieben hat, dies kann man so nicht stehen lassen.
Zu 1) Wo bleibt der Grundsatz der ( west deutschen Rentenversicherung?
Was Sie damit meinen ist zwar schleierhaft, richtig aber ist, bereits 1957 wurde das Umlageverfahren
für ganz Deutschland eingeführt. Dies hat natürlich auch für die früheren Ostgebiete Gültigkeit und
besagt, je höher der jährliche Verdienst,und als Folge die Höhe .der Beitragszahlung,desto mehr Rente.

Die sich ergebenden Entgeltpunkte mal den jeweils jährlich errechneten Rentenwert-basierend auf den Durchschnittsverdienst eines Jahres aller Beschäftigten Arbeitnehmer ohne
die Beamten ergeben den Rentenwert
Für das Jahr 2017 sind dies vorläufig 37163 Brutto und an Rente 29,21 halbjährlich mal 45
7886,70 und 30,45 halbjährlich mal 45 Jahre 8221,50 Gesamt: 16108,20 Jahres Bruttorente
in 45 Jahren mal 30,45 1370,25 als Eckrentner.
Nachdem die DDR Verdienste wesentlich geringer waren und sind wurde die sogenannte fiktive
Hochwertung der Verdienste eingeführt, vor allem, um weiteres ausbluten der Menschen in den
Westen zu verhindern. Ein Durchschnittsverdienst in Ost von 33148 x 1,1193 Hochwertung wird
mit 37103 verrechnet und 1 Entgeltpunkt mit 28,66 Rentenwert Ost ( West 30,45) vergütet
2) Mit Sicherheit haben die Ostdeutschen-Bemessungsgrenze war 7200 im Jahr- ebenfalls Bei-
träge bezahlt, wie schon anders wo bemerkt, bei einer beruflichen Aushilfstätigkeit in Chemnitz
wurden mir als Sicherheit für eine Kfz-Finanzierung die eingezahlten Beiträge angeboten, was
natürlich nicht zulässig war.
Auch in Ost galt, je mehr Verdienst mit Hochwertung und je mehr Beitragsjahre desto höher die
Rente des Einzelnen. Natürlich wurden diese Beiträge in die Ostdeutschen Rentenkassen ein-
bezahlt, die wohnten ja nicht bei uns und hatten auch ein anderes Währungssystem.
Wie bei uns im Westen reichten die eingehenden Beiträge, die sofort wieder an Renten an die
Rentner ausbezahlt wurden nicht aus, es konnte schon deshalb die Rentenkasse nicht für den
Bundeshaushalt missbraucht werden. Der Bund hat hier mit jährlichen Bundeszuschuss, also um-
gekehrt wie allgemein behauptet wird zu geschossen, ja es gab auch Zeiten da wurde die
Mineralölsteuer in die Rentenkasse eingespeist.
4) Es ist richtig, je nach Einkommen unterschiedlich waren die Beiträge, somit auch die Renten-
höhe der verschiedenen Bundesländer oder Städte.

5) Natürlich gab es auch drüben solche Scherze wie" Intelligenzrente "etc., sicher aber nur für
Wenige Rentner.
Es sei festgestellt, durch die Angleichung werden viele Geringverdiener weniger Rente erhalten
als derzeit durch die fiktive Hochrechnung der Verdienste.
Durch die Ankündigung von Nahles, die Angleichung wird über 15 Milliarden Kosten verursachen
ist Behauptung von Ihnen und anderes Miesmachern widerlegt, sonst könnten ja nicht 15 Milliarden
notwendig werden,

"Wer es glaubt wird selig, wer es nicht glaubt erhält von mir Unterlagen meiner Rentenbiografie
zugesandt, dies ist auf Wunsch auch an eine neutrale Stelle möglich, damit der Personen Schutz
gewährleistet ist.
Für 48 Beitragsjahre bekomme ich Rente für 65.8232 Entgeltpunkte und derzeit monatlich
2004,32 Bruttorente, Netto 1775.84.
Habe bis 31.8.1996 Euro 69318 Hälftebeitrag in die Rentenkasse bezahlt und seit 1.9.1996 bis
31.8.2016 416.683,80 Euro Bruttorente und 376.987,06 Nettorente erhalten.
Unverständlich warum Nahles nicht einsieht, der Aufwand für die Angleichung gehört zL.der
Rentenkasse bezahlt, es geht ja um Rente.

MfG.

Ganz ehrlich und mit Verlaub:

Ich weiß nicht welches Kraut Sie nehmen, aber es muß schon ziemlich gut sein!
So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen oder gehört.
Da stimmt kaum ein Wort.

Aber -- machen Sie ruhig weiter so.
Wenns glücklich und zufrieden macht.

P.S. So toll ist Ihre Rente nun auch wieder nicht, ich würde damit nicht so angeben.

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