Rente / Pension

von
Silke Meilenstein

Hallo,

ich werde demnächst mein Studium abschließen. Ich überlege noch, ob ich nach dem Studium in der freien Wirtschaft oder doch lieber in der gehobenen Beamtenlaufbahn arbeiten soll. Da ich mir jetzt schon ernsthafte Gedanken für meine Zukunft mache, stellt sich mir die Frage, ob ich mit einer Pension besser stehe. Wie wird genau eine Rente bzw. Pension ermittelt?

Grüße

von
CANADA-1950

Hallo,
am besten Sie fangen danach im Propagandaministerium an.
Da darf man sich schon bei Lebzeiten und erst recht im
Pensionsalter ganz weit vorne an der Futterkrie anstellen
um sich die Taschen zu füllen.
Das war schon so bei dem Schrumpfgermanen-Goebbels-so über Sudel-Ede-K.-E.-von Schnitzler-und ist heute auch nicht anders.
MfG
ich werde demnächst mein Studium abschließen. Ich überlege noch, ob ich nach dem Studium in der freien Wirtschaft oder doch lieber in der gehobenen Beamtenlaufbahn arbeiten soll. Da ich mir jetzt schon ernsthafte Gedanken für meine Zukunft mache, stellt sich mir die Frage, ob ich mit einer Pension besser stehe. Wie wird genau eine Rente bzw. Pension ermittelt?

Grüße [/quote]

von
egal (der Erste)

Um hier keine ellenlange Abhandlung schreiben zu müssen:

Relativ gut zu verstehende Erläuterungen dazu finden Sie unter anderem bei Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pension_%28Altersversorgung%29

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)

von
Fortitude one

Zitiert von: Silke Meilenstein
Hallo,

ich werde demnächst mein Studium abschließen. Ich überlege noch, ob ich nach dem Studium in der freien Wirtschaft oder doch lieber in der gehobenen Beamtenlaufbahn arbeiten soll. Da ich mir jetzt schon ernsthafte Gedanken für meine Zukunft mache, stellt sich mir die Frage, ob ich mit einer Pension besser stehe. Wie wird genau eine Rente bzw. Pension ermittelt?

Grüße

"Woran sollten Sie denken?"

Geht ein Arbeitnehmer in den Ruhestand, bekommt er von seiner Rentenversicherung monatlich eine Rente ausgezahlt. Die Höhe der Ansprüche eines Arbeitnehmers hängt von der Zeit ab, die er in die Rentenversicherung eingezahlt hat sowie von der Höhe seiner Einzahlungen.

Die Altersversorgung der Beamten ist anders geregelt als die sozialversicherungspflichtiger Angestellter. Geht ein Beamter in Ruhestand, wird er ein sogenannter Versorgungsempfänger. Sein Dienstherr bezahlt ihm ab diesem Zeitpunkt nicht nur eine Pension (auch als Ruhegehalt bezeichnet), sondern auch weiterhin Beihilfe. In der Regel liegt der Beihilfesatz bei 70% für den Versorgungsempfänger sowie für dessen beihilfeberechtigten Ehegatten. Die Höhe der Pension ist — wie bei Arbeitnehmern und Angestellten — abhängig von seinen Einkünften während seiner Dienstzeit sowie der Dauer des Dienstverhältnisses.

Im Unterschied zu sozialversicherungspflichtigen Angestellten muss ein Beamter während seiner Dienstzeit aber keine Beiträge an eine entsprechende Kasse zahlen. Für die Pension der Beamten kommt der Dienstherr in voller Höhe selbst auf. Geregelt ist der Anspruch der Beamten, Richter und Angestellten/Arbeiter des öffentlichen Dienstes auf eine Versorgung im Alter im Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG).

Achtung: Wird die Dienstzeit eines Beamten durch eine Entlassung und nicht durch Erreichen des Ruhestandes oder Eintritt einer Dienstunfähigkeit (nur bei Beamten auf Lebzeit) erreicht, bekommt der Beamte keine Pension bezahlt. Der ausgeschiedene Beamte wird dann in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert und erhält später nur die normale Rente.

Höhe der Pension
Die Höhe der Beamtenpension hängt in erster Linie von der Höhe der Besoldung bzw. der Besoldungsstufe und der Anzahl der geleisteten Dienstjahre des jeweiligen Beamten ab. Um den genauen Wert des Pensionsanspruches eines Beamten zu ermittel, bedient sich der Dienstherr einem ähnlichen Punktesystem wie die gesetzliche Rentenversicherung. Für jedes volle Dienstjahr, das ein Beamter geleistet hat, bekommt der Beamte einen Wert von 1,79375 Prozentpunkten angerechnet. Maximal kann ein Wert 71,75 Punkten erreicht werden. Das entspricht einer Dienstzeit von 40 vollen Dienstjahren. Arbeitet der Beamte nur in Teilzeit, wird der Wert von 1,79375 um den entsprechenden Teilzeitfaktor gekürzt.

Arbeitet ein Beamter nach dem Erreichen seines Ruhestandes weiterhin in Altersteilzeit, wird der Jahressatz nicht mehr um den Teilzeitfaktor gekürzt. Jedes Dienstjahr, das ein Beamter in Altersteilzeit leistet, bekommt er zu 90 Prozent angerechnet. Bei beispielsweise sechs Jahren Dienstzeit in Altersteilzeit sind so mindestens fünf Jahre anrechenbar.

Der Wert, der am Ende der Dienstzeit erreicht wird, wird als Prozentsatz genommen, um die Höhe der Pension zu ermitteln. Dazu wird er mit dem aktuellen monatlichen Bezugsanspruch multipliziert. Um zu verhindern, dass durch eine missbräuchliche Beförderung kurz vor Eintritt des Ruhestandes die Pension eines Beamten erhöht wird, muss die neue Position mindestens zwei Jahre lang ausgeübt werden (§ 5, Abs. 3 BemtVG). Zusätzlich zu dem so erreichten Betrag bekommt der Beamte noch seine Familienzuschläge in voller Höhe ausgezahlt.

Beschäftigungszeiten im öffentlichen Dienst, die nicht im Beamtenverhältnis geleistet wurden, können bei der Berechnung des Faktors angerechnet werden. Ebenso werden Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung sowie aus Erwerbseinkommen der Pension angerechnet. Ebenso wie die Bezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen die Bezüge aus Pensionsansprüchen der Einkommenssteuer, es gelten aber für Pensionsbezüge andere steuerliche Regelungen.

Wofür Sie sich auch entscheiden werden, es wird ganz bestimmt das Richtige sein.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

von
Fastrentner

Zitiert von: Silke Meilenstein
Hallo,

ich werde demnächst mein Studium abschließen. Ich überlege noch, ob ich nach dem Studium in der freien Wirtschaft oder doch lieber in der gehobenen Beamtenlaufbahn arbeiten soll. Da ich mir jetzt schon ernsthafte Gedanken für meine Zukunft mache, stellt sich mir die Frage, ob ich mit einer Pension besser stehe. Wie wird genau eine Rente bzw. Pension ermittelt?

Grüße

Letztendlich bestimmt Ihr Berufsverlauf die Höhe der später zu erwartenden Rente und Ihr erreichtes Laufbahnamt die Höhe der späteren Pension.
Beides kann durch den Gesetzgeber noch verändert werden.
Aus diesem Grunde wird man Ihnen im Vorfeld keinen Rat, sondern nur Informationen geben können.
Sie müssen dann für sich entscheiden, welchen Berufsweg Sie einschlagen wollen.

von
CANADA-1950

Hallo HÄ,
das hat nix mit Polemik-Neid-zu schaffen.Das ist nun einmal
die Realität hier im Land.
Aber wie ich vermute,haben Sie absolut keine Ahnung von dem
Thema,absolu nicht.
Den raten Sie einmal warum Fr.Merkels "Sprechblase auf 2.Beinen"
Ihr Regierungssprecher beim ZDF seinen Posten nicht gekündigt hat sondern nur Ruhend gestellt hat.Den auch er will später noch
ein Stück hoeher hinaus als Intendat.
Als die Pseudo-Physikerin aus der Uckermark Ihn als Regierungs-
sprecher eingestellt hat,wurde er Beamter mit Besoldungsklasse 11.
Das ist eine mit am hoechst bezahlten Besoldungsklassen dort in
der Mandarinen-und Jadekaste.D.h. er bezieht um die 11.000 Euronen
Brutto im Monat zuzüglich Sozialzuschlag+Dienstwagen+Fahrer
Und da will er natürlich noch eins drauf satteln.
Ich kann nicht nachvollziehen,was das mit Polemik oder Neid zu schaffen haben soll.Sie etwa??
So stehts geschrieben-so soll es sein
MfG

von
W*lfgang

Zitiert von: Silke Meilenstein
ob ich nach dem Studium in der freien Wirtschaft oder doch lieber in der gehobenen Beamtenlaufbahn arbeiten soll.

...der Weg nach einem abgeschlossenen Studium sollte wohl eher in den 'höheren' Beamtendienst erfolgen - oder wollen Sie sich unter Wert verkaufen?

Die Unterschiede des folgenden 'besseren' Verdienstes in freier Wildbahn oder im Beamtenstatus mit Blick auf die Altersversorgung erläutert Ihnen jede frei zugängliche DRV-Stelle mit nur gehobenem Kenntniswert ;-)

Und was Sie, unter Berücksichtigung Ihrer weiteren Lebensplanung so anstreben ...Silke, geben Sie mir/anderen Mitlesenden, dafür mehr Stichworte ...ansonsten ist Ihre Frage (Sie sind tatsächlich mit vermeintlicher 'höherer' Bildung im Studium?) ohne Nutzen/eine schnelle Nr., ohne wirklich nachgedacht.

Gruß
w.

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