Rente und Fachschulausbildung

von
Christina Nowak

Im Versicherungsverlauf sind die Daten für den Fachschulbesuch aufgeführt. Übernommen wurden die Daten aus dem Sozialversicherungsausweis der DDR..
Durch das Ministerium wurde das Studiom nachdiplomiert - Dipl.-Wirtschaftsing.(FH)
.
Keine Anrechnung auf die Wartezeit für besonderslangjährige Verischerte - ist richtig vorgemerkt.

Ich habe zwischenzeitlich mehrfach gelesen, dass man das Zeugnis einreichen soll, damit eine höhere Rentenbewertung erfolgt.
Auch irgendetwas mit Qualifaktionsstufen habe ich gelesen.

Ich erbitte weitere Informationen und bedanke mich bei den Experten im Voraus.

Christina Nowak

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo, Christina Nowak,

bei einem Rentenbeginn ab 2009 werden Zeiten der Schul- oder Hochschulausbildung nicht mehr bewertet. An schulischen Ausbildungszeiten können sich einzig Zeiten der der Fachschulausbildung rentensteigernd auswirken.
Sofern die fragliche Zeit in Ihrem Versicherungsverlauf bereits vollständig angerechnet und zutreffend als Fachschulausbildung gekennzeichnet ist, kann keine günstigere Bewertung erfolgen, auch nicht nach Vorlage des Zeugnisses.

Die Bewertung der Zeiten in der ehemaligen DDR erfolgt anhand der im Sozialversicherungsausweis eingetragenen Entgelte (ggfs. unter Berücksichtigung der FZR).
Nur wenn keine Verdienstangaben vorhanden sind und Zeiten daher anhand von Tabellen mit fiktiven Entgelten bewertet werden müssen, ist Ihre persönliche Qualifikation und die Art der ausgeübten Tätigkeit relevant.
Allerdings ist der Deutschen Rentenversicherung in Ihrem Fall offenbar Ihre Qualifikation bereits bekannt, da sie als Fachschulausbildung im Versicherungsverlauf vermerkt ist.

von
Christina Nowak

Hallo Experte,

ich bedanke mich für die prompte Antwort.

Habe in meinem Versicherungsverlauf nochmal
recherchiert, es sind 36 Monate berufliche Ausbildung vor Vollendung des 25. Lebensjahres angerechnet.l