Rente und Miete

von
Armer Rentnerin1948

Hallo,
ich habe ein grundsätzliche Frage die wahrscheinlich nicht nur mich betrifft.
Ich erhalte 1.001,54 Euro Rente und muss aus meiner Wohnung in Hamburg ausziehen.
Die Kaltmiete wurde von 454,50 Euro auf 932,21 Euro erhöht.
Meine Frage: Gibt es von der Rentenversicherung eine Unterstützung hinsichtlich Wohnmiete?
Ich habe doch immerhin 46 Jahre durchgehend in die Rentenkasse eingezahlt.
Oder muss ich noch nachzahlen?
Mit freundlichen Grüssen aus Hamburg
Anita R.

von
ArmerRentner1947

...ein Versuch ist es wert. Einfach mal schriftlich bei DRV anfragen. Fragen kostet nichts.

Mfg

von
W*lfgang

Zitiert von: Armer Rentnerin1948
Meine Frage: Gibt es von der Rentenversicherung eine Unterstützung hinsichtlich Wohnmiete?
Armer Rentnerin1948,

Nein.

Fragen Sie bei Ihrem Sozialamt nach ergänzende Leistungen (Grundsicherung/Wohngeld).

Gruß
w.

von
zy

Zitiert von: ArmerRentner1947

...ein Versuch ist es wert. Einfach mal schriftlich bei DRV anfragen. Fragen kostet nichts.

Mfg

Blödsinn! Die DRV zahlt keine Mietzuschüsse.

Da bleibt nur der Umzug in eine billigere Wohnung und bei der neuen Wohnung dann ein Antrag auf Wohngeld. Bei 954 € würde Wohngeld auch nichts bringen.
Und für Aufstockende Sozialhilfe nach SGB XII ist die Rente ein wenig zu hoch.

von
Rüdiger S.

Meines Wissens sind solche gewaltigen Mietsprünge bzw. Mieterhöhungen in so kurzer Zeit - auch in Hamburg - gesetzlich nicht zulässig.

Experten-Antwort

Hallo Anita R.,

Unterstützung hinsichtlich Wohnmiete gibt es seitens der gesetzlichen Rentenversicherung nicht.

von
Konrad Schießl

Natürlich nicht. Ob Grundsicherung möglich ist, in Brutto ist vom Netto der Rente abhängig. leider nannten Sie Brutto und Netto der monatlichen Rente nicht.
Die Mietsteigerung in dieser Höhe ist nicht normal, da stimmt was nicht!

MfG.

von
Schorsch

Zitiert von: Armer Rentnerin1948

Die Kaltmiete wurde von 454,50 Euro auf 932,21 Euro erhöht.
Meine Frage: Gibt es von der Rentenversicherung eine Unterstützung hinsichtlich Wohnmiete?
Ich habe doch immerhin 46 Jahre durchgehend in die Rentenkasse eingezahlt.
Oder muss ich noch nachzahlen?

Entweder ist dieser Beitrag ein "Fake" oder die Fragestellerin ist naiv.

Die Hartz4-Angemessenheitsgrenze für einen 1-Personenhaushalt liegt in Hamburg bei ca. 463 Euro Brutto-Kaltmiete.
Warum sollte Ihnen also die DRV mehrere Hundert Euro zuschießen?

http://www.hamburg.de/leistungen-hilfen/1016372/kosten-der-unterkunft/

Suchen Sie sich eine angemessene Wohnung im üblichen Bereich und gut ist es!

MfG

von
Klaus Kohl

Sie hätten vor 1992 in Rente gehen sollen. Da gab es noch Renten auf Basis der Brutto-Löhne.

Aber wer zu spät in Rente geht, auch den bestraft das Leben.

Früher konnte man auch noch frei und unverblümt seine Meinung sagen. Heute wird man gleich als Sozi oder Nazi beschimpft.

Was haben wir uns da bloß eingekauft....

von
GroKo

Zitiert von: Klaus Kohl

Sie hätten vor 1992 in Rente gehen sollen. Da gab es noch Renten auf Basis der Brutto-Löhne.

Aber wer zu spät in Rente geht, auch den bestraft das Leben.

Früher konnte man auch noch frei und unverblümt seine Meinung sagen. Heute wird man gleich als Sozi oder Nazi beschimpft.

Was haben wir uns da bloß eingekauft....


Auf Basis der Bruttolöhne?
Komm mach den Erklärbär.

von
Schorsch

Zitiert von: Klaus Kohl

Sie hätten vor 1992 in Rente gehen sollen. Da gab es noch Renten auf Basis der Brutto-Löhne.

Auch heute noch werden die RV-Beiträge vom Bruttolohn abgezogen und nicht vom Nettolohn.
Und aus den jährlichen BRUTTO-Verdiensten werden die Entgeldpunkte ermittelt.

WAS soll also 1992 besser gewesen sein?

MfG

von
Konrad Schießl

Völlig unverständlich die Ausführungen des Herrn Kohl.
Bei mir, Rentenbeginn am 1.9.1996 ist dies zwar steuerlich ein Vorteil, da ur-
sprünglich 50% , schon Rentenbeginn 2005 als steuerlicher Freibetrag lebens-
lang festgeschrieben sind.
Auch heute noch richtet sich im wesentlichen die jährliche Rentenerhöhung zum
jeweils 1.7. nach den Bruttolöhnen, je höher die zurückliegende Lohnerhöhung,
desto höher die Anpassung zum jeweils 1.7..
Dies gilt natürlich auch für die Rentner des Jahres 2005, nur inzwischen-für
alle Rentner gültig- wurden Bremsfaktoren eingebaut die den an sich gültigen
Prozentsatz für diese Erhöhungen bremsen, nenne nur die "Riesterrente", dies
trifft natürlich für meine Rente-Rentenbeginn 1.9. 1996- genau so zu, wie für den Rentner des Jahres 2017 , jedoch steuerlicher Freibetrag nur mehr 26%.

Hoffe nur, Herr Kohl bringt die Kraft auf, für seine Bemerkungen Aufklärung zu
liefern.

MfG.
Rentner des Jahres 2017

von
GroKo

Zitiert von: Konrad Schießl

Völlig unverständlich die Ausführungen des Herrn Kohl.
Bei mir, Rentenbeginn am 1.9.1996 ist dies zwar steuerlich ein Vorteil, da ur-
sprünglich 50% , schon Rentenbeginn 2005 als steuerlicher Freibetrag lebens-
lang festgeschrieben sind.
Auch heute noch richtet sich im wesentlichen die jährliche Rentenerhöhung zum
jeweils 1.7. nach den Bruttolöhnen, je höher die zurückliegende Lohnerhöhung,
desto höher die Anpassung zum jeweils 1.7..
Dies gilt natürlich auch für die Rentner des Jahres 2005, nur inzwischen-für
alle Rentner gültig- wurden Bremsfaktoren eingebaut die den an sich gültigen
Prozentsatz für diese Erhöhungen bremsen, nenne nur die "Riesterrente", dies
trifft natürlich für meine Rente-Rentenbeginn 1.9. 1996- genau so zu, wie für den Rentner des Jahres 2017 , jedoch steuerlicher Freibetrag nur mehr 26%.

Hoffe nur, Herr Kohl bringt die Kraft auf, für seine Bemerkungen Aufklärung zu
liefern.

MfG.
Rentner des Jahres 2017


Boah Ey Konny, schon 21 Jahre hängst Du auf Rente, kein Wunder dass die Rente immer weniger wird.

von
Konrad Schießl

Ja, so ist es.Leider, oder Gott sei Dank. Und 65,8232 Entgeltpunkte bis 31.8.2017 432.233,64 Bruttorente erhalten und in 48 Jahren -einschließlich 2 Jahre Vorruhestand- nicht ganz 70.000 Euro Hälftebeitrag bezahlt.

Nachrechnen gestattet.

MfG.