Rente und Verdienst

von
Paul

Hallo, ich bin Jahrgang 1951 und bekomme seit Längerem Altersrente. Ich bin neben meiner Rente noch beschäftigt, zahle aber keine Beiträge zur Rente. Jetzt wurde mir gesagt, ich könne wohl wieder Beiträge von meinem Lohn zahlen, dann würde sich meine Rente immer wieder erhöhen. Stimmt das denn ? Und was muss ich tun, wenn die Beiträge zahlen möchte?
Danke!

von
W*lfgang

Hallo Paul,

ab Erreichen der Regelaltersgrenze sind Sie in Ihrer Beschäftigung rentenversicherungsfrei beschäftigt. Per Erklärung an den AG können Sie für die Zukunft auf die Versicherungsfreiheit verzichten und damit wieder versicherungspflichtig werden - damit entstehen neue Rentenansprüche, die immer zum 01.07. auf die laufende Renten draufgesattelt werden, sogar mit kleinen/steigenden Zuschlägen auf die neuen Rentenansprüche.

Rechnen Sie aber vorher gegen, wann Sie ihre dann abgezogenen RV-Beiträge (9,3 vom Brutto) mit den erhöhten Rentenzuwächsen wieder heraus haben ...die 'Laufzeit' ist gar nicht mal so schlecht - in knapp 10 Jahren ist Ihr Beitrag wieder auf dem eigenen Bankkonto und mit zunehmendem Alter verringert sich die Amortisierungssphase ein wenig.

Schätzen Sie ihre Lebenserwartung, dann entscheiden Sie sich *g

Zu erwähnen ist noch, dass sich Ihre steigernde Rente natürlich auch auf eine spätere Witwenrente positive auswirken würde.

Ich empfehle Ihnen jedoch eine konkrete Beratung, um das anhand von realen Zahlen abzuchecken.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Paul,

dem Beitrag von „W*lfgang“ kann ich zustimmen. Kleine Ergänzung: Soweit es sich bei Ihrer Tätigkeit um einen Minijob handelt, wäre der Amortisierungszeitraum aufgrund der geringeren Eigenbeiträge sogar noch deutlich kürzer.